Kooperationspartner

Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen BAS Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) 

 www.bas-muenchen.de

IFT Institut für Therapieforschung
 www.ift.de

Betreiberverein der Freien Wohlfahrtspflege Landesarbeitsgemeinschaft Bayern 
für die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern e.V.
 www.freie-wohlfahrtspflege-bayern.de

Hintergrund

In Deutschland hat sich der gesamte Glücksspielmarkt zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt. Die Umsätze auf dem legalen deutschen Glücksspielmarkt sind 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 0,9% auf 33,4 Milliarden Euro gestiegen. Sowohl der Umsatz als auch der Bruttospielertrag erfuhren einen leichten Rückgang um 0,7% auf 19,01, bzw. 4,37 Milliarden Euro. 2013 gab es rund 263.000 Geldspielautomaten in Deutschland, die in Spielhallen und Gaststätten aufgestellt waren. Seit der Novellierung der Spielverordnung im Jahr 2006 ist der Ertrag der Automaten um 86% gestiegen, die Glücksspiel-bezogenen Einnahmen des Staates lagen bei 3,226 Milliarden Euro (das entspricht einem Plus von 12,6%).
(Meyer et al., Jahrbuch Sucht 2015)

 

Das Spielen um Geld ist für eine große Zahl der Deutschen eine gelegentliche oder regelmäßige Form der weitgehend unproblematischen Unterhaltung und Freizeitgestaltung. Ein Teil dieser Spieler entwickelt jedoch ein riskantes Spielverhalten und verliert dabei völlig die Kontrolle über das Glücksspiel. Vielen Personen sind die Risiken ihres Verhaltens nicht bekannt. Spätestens seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts im März 2006 und dem verabschiedeten Glücksspielstaatsvertrag sind auch die negativen Konsequenzen des Glücksspiels vermehrt in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt.

 

Nach einer repräsentativen Studie im Jahr 2009 (Sassen et al., 2011) haben 79% (40,8 Mio.) der 18- bis 64-jährigen Deutschen bereits einmal in ihrem Leben an einem Glücksspiel teilgenommen, 11% (5,9 Mio.) spielen dabei regelmäßig. Geht man von einer regionalen Gleichverteilung der Spieler aus (angepasst nach Altersverteilung; Sassen & Kraus 2011) haben 6,2 Mio. der 18- bis 64-Jährigen bereits einmal an einem Glücksspiel teilgenommen. 1 Mio. Personen spielten regelmäßig.

 

Situation in Bayern:

Aktuell liegen für Deutschland Informationen aus neun Bevölkerungsumfragen zum Glücksspielverhalten und pathologischen Glücksspielen in der Allgemeinbevölkerung vor (Stand August 2016). Die neueste Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung weist eine Prävalenz bei pathologischem Glücksspielen von 0,4 Prozent (KI: 0,3 Prozent - 0,7 Prozent) aus. Das IFT Institut für Therapieforschung hat anhand dieser und vorheriger Bevölkerungsstudien einen Kurzbericht zur Schätzung der Anzahl problematischer und pathologischer Glücksspielerinnen und Glücksspieler in Bayern erstellt. Basierend auf den aktuellsten fünf Bevölkerungsumfragen, ergibt sich für Bayern eine geschätzte Anzahl von 34.000 Personen mit pathologischem Glücksspielverhalten sowie von geschätzten 33.000 Personen, bei denen ein problematisches Spielverhalten vorliegt.

 

Lesen Sie  hier mehr dazu.

 

 

 

 

Materialien

Über das Bestellsystem der Landestelle Glücksspielsucht in Bayern können alle derzeit hier verzeichneten und lieferbaren Medien und Materialien bestellt werden. Abgabe und Versand der Materialien erfolgen innerhalb Bayerns in der Regel kostenlos. Bei Bestellung größerer Mengen behalten wir uns im Einzelfall eine Entscheidung über die mögliche Stückzahl vor. 

Außerhalb Bayerns können Materialien an Personen und Einrichtungen nur nach Absprache geliefert werden. 

 

Lieferung nur solange der Vorrat reicht.

 

Zum Shop ...

 

Aus unserem Sortiment

Notfallpass

Der LSG Bayern Newsletter

Auf dieser Seite können Sie unseren Newsletter abonnieren. Sie erhalten dann die neuesten Meldungen rund um das Thema Glücksspielsucht direkt in Ihr Postfach.

 

Ältere Ausgaben finden Sie in unserem Archiv.

PlayOff

PlayOff - Die APP für Spieler

Hier erfahren Sie mehr über unsere brandneue App und finden die passende Version für Ihr Smartphone.

 

Zu PlayOff