Kooperationspartner

Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen BAS Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) 

 www.bas-muenchen.de

IFT Institut für Therapieforschung
 www.ift.de

Betreiberverein der Freien Wohlfahrtspflege Landesarbeitsgemeinschaft Bayern 
für die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern e.V.
 www.freie-wohlfahrtspflege-bayern.de

Literaturreferate, erstellt von der Bayerischen Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen BAS Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)

2017

Impulsivität und kognitive Verzerrungen unter Glücksspielerinnen und Glücksspielern mit Präferenz für unterschiedliche Spiele

Das Literaturreferat stellt eine spanische Studie vor, die sich mit den kognitiven Verzerrungen sowie Aspekten der Impulsivität bei Glücksspielerinnen und Glücksspielern mit einer Präferenz für unterschiedliche Glücksspiele befasst.

 

Quelle: Navas, J., Billieux, J., Perandrés-Gómez, A., López-Torrecillas, F., Cándido, A., & Pe­rales, J. (2017). Impulsivity traits and gambling cognitions associated with gambling preferences and clinical status, International Gambling Studies, DOI: 10.1080/14459795.2016.1275739

 

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2016

Spielautomatendichte und sozioökonomische Deprivation in Deutschland

Das Literaturreferat befasst sich dieses Mal mit dem Zusammenspiel von Merkmalen der Person und des Kontextes, die zu einer Entwicklung von problematischem Glücksspielverhalten führen können. Die Verteilung der Merkmale Anteil der jungen Erwachsenen (15-29 Jahre), Anteil der Männer, Schulabschluss (Abitur), Familienstand (verheiratet), Migrationshintergrund und Arbeitslosigkeit sowie die Anzahl der Spielautomaten und der Konzessionen wurde regional in 244 Gemeinden Baden-Württembergs geprüft. Die Ergebnisse dieser erstmals in Deutschland durchgeführten Untersuchung liefern Hinweise darauf, dass es sinnvoll ist, die Spielautomatendichte in Regionen, in denen eine erhöhte Arbeitslosenquote vorliegt, zu verringern und weitere Präventionsmaßnahmen zu treffen, um diese Personengruppe zu schützen.

 

Quelle: Xouridas S, Jasny J, Becker T (2016). An Ecological Approach to Electronic Gambling Machines and Socioeconomic Deprivation in Germany. Journal of Gambling Issues 33: 82-102. DOI:  http://dx.doi.org/10.4309/ jgi.2016.33.6

 

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Psychometrische Evaluation des deutschen Kurzfragebogens für suchtbelastete Familienmitglieder SQFM-AA (Version Glücksspiel)

Das Literaturreferat beschäftigt sich mit der Evaluation des deutschen Kurzfragebogens für suchtbelastete Familienmitglieder SQFM-AA (Version Glücksspiel). Mit dem Kurzfragebogen werden der Einfluss der Problematik, verschiedene Bewältigungsstile, psychische und physische Symptome sowie soziale Unterstützung mitbetroffener Familienangehöriger erfasst. Damit lassen sich relevante Bereiche für Therapie und Beratung identifizieren und die Behandlungsplanung verbessern.

 

Quelle: Buchner UG, Koytek A, Fischer UC, Wodarz N, Wolstein J (2016). Psychometrische Evaluation des deutschen Kurzfragebogens für suchtbelastete Familienmitglieder SQFM-AA (Version Glücksspiel). Psychotherapie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie 66: 155-162. DOI: 10.1055/s-0042-100812

 

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2015

Prävalenz von Störungen durch Spielen von Internetspielen bei Jugendlichen

Das Literaturreferat stellt aktuelle Zahlen zur Prävalenz der „Störung von Spielen durch Internetspielen“ (Internet Gaming Disorder) nach DSM-5 bei Jugendlichen vor. Auch in dieser Untersuchung zeigen sich negative Auswirkungen auf schulische Leistungen sowie eine höhere Prävalenz bei Jungen als bei Mädchen. Allerdings zeigt sich eine im Vergleich mit früheren Untersuchungen niedrigere Prävalenz.

 

Quelle: Rehbein F, Kliem S, Baier D, Mößle T, Petry N (2015). Prevalence of internet gaming disorder in German adolescents: diagnostic contribution of the nine DSM-5 criteria in a state-wide representative sample. Addiction 110: 842-851

Stationäre Therapie bei pathologischem Glücksspielen: Inanspruchnahme und Strukturmerkmale

Das Literaturreferat befasst mit Inanspruchnahme von stationärer Versorgung sowie den Strukturmerkmalen der Einrichtungen in Deutschland. Dabei zeigt sich ein fortlaufender Anstieg der Behandlungszahlen. Das Versorgungssystem an sich wird von ExpertInnen sehr heterogen eingestuft, auch unterscheiden sich die Einrichtungen bezüglich verschiedener Strukturmerkmale.

 

Quelle: Buchner UG, Erbas B, Stürmer M, Arnold M, Wodarz N, Wolstein J (2015). Inpatient treatment for pathological gamblers in Germany – setting, utilization and structure. Journal of Gambling Studies 31(1): 257-279

 

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2014

Pharmakotherapie bei pathologischem Glücksspiel

Das Literaturreferat befasst sich diesmal mit einem Review, der doppelblinde, Placebo-kontrollierte Studien der vergangenen zehn Jahren zu pharmakologischen Behandlungsmöglichkeiten für Personen mit pathologischem Glücksspielen (PG) untersucht. Dabei handelt es sich um Antidepressiva, Opioid-Antagonisten, Stimmungsstabilisierer, atypische Antipsychotika oder andere Wirkstoffe. Aus den inzwischen 18 Studien geht hervor, dass bestimmte Medikationen bei der Behandlung von PG hilfreich sein können.


Quelle: Grant JE, Odlaug BL, Schreiber LRN (2013). Pharmacological treatments in pathological gambling. British Journal of Clinical Pharmacology, 77(2): 375-381

 

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Problematische Computerspielnutzung bei Jugendlichen und Erwachsenen

Das Spielen von Computerspielen wird mit einem problematischen oder "süchtigen"

Verhalten in Verbindung gebracht. Bisherige Studien wurden aus verschiedenen Gründen kritisiert, beispielsweise bezüglich der verwendeten Instrumente oder aufgrund der genutzten Stichprobe. Daher wird in der vorliegenden repräsentativen Studie (N = 4.382) mit dem Game Addiction Scale (GAS) ein etabliertes Instrument zur Erfassung der problematischen Computerspielnutzung verwendet. Es fanden sich sehr geringe Raten an problematischer Computerspielnutzung bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland, wobei ein hoher Score auf der GAS mit einer intensiven Nutzung und verschiedenen problematischen Aspekten wie niedrigerer Selbstwirksamkeitserwartung, niedrigerer allgemeiner Lebenszufriedenheit und niedrigerer wahrgenommener sozialer Unterstützung assoziiert ist.

 

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2013

Nicht nur Spieler brauchen Hilfe - Ergebnisse einer Pilotstudie zum Angehörigenprojekt ETAPPE

Angehörige problematischer und pathologischer Glücksspieler leiden unter den sozialen, psychischen und ökonomischen Auswirkungen der Erkrankung. In vielen Bereichen ähneln ihre Probleme denen Angehöriger substanzabhängiger Drogen. Das Entlastungstraining für Angehörige problematischer und pathologischer Glücksspieler – psychoedukativ (ETAPPE) wurde daher als Angebot für diese Zielgruppe entwickelt und evaluiert. Nach der Teilnahme am Programm nimmt die Belastetheit signifikant ab. ETAPPE greift die Themen auf, die von den Angehörigen problematischer und pathologischer Glücksspieler als besonders belastend erlebt werden. Die hohe Haltequote und die persönlichen Rückmeldungen der Teilnehmer sind ein weiterer Beleg dafür, dass es sich lohnt, diesen Ansatz in der Arbeit mit Angehörigen zu nutzen. 

 

Quelle: Buchner UG, Arnold M, Koytek A, Gollrad T, Wodarz N (2012). Nicht nur Spieler brauchen Hilfe – Ergebnisse einer Pilotstudie zum Angehörigenprojekt ETAPPE. Psychotherapie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie 62(9/10): 383-389. 

 

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Glücksspielverhalten und Spielmotive von Rauchern und Nichtrauchern - Ergebnisse einer Prävalenzstudie aus Kanada

Epidemiologische Studien zeigen, dass Tabakabhängigkeit häufig mit problematischem Glücksspielverhalten auftritt. Außerdem haben Zigarettenraucher im Vergleich zu Nichtrauchern eine dreimal höhere Wahrscheinlichkeit, problematische Glücksspieler zu werden. Daher wird überprüft, ob Rauchen mit einer größeren Spielbeteiligung, einem höheren PGSI-Wert (Problem Gambling Severity Index), einer Beteiligung an risikoreicheren Formen des Glücksspiels und einer Erhöhung positiver oder einer Verringerung negativer Affekte einhergeht. 

 

Quelle: McGrath DS, Barrett SP, Stewart SH, McGrath PR (2012). A Comparison of Gambling Behavior, Problem Gambling Indices, and Reasons for Gambling Among Smokers and Nonsmokers Who Gamble: Evidence from a Provincial Gambling Prevalence Study. Nicotine & Tobacco Research 14 (7): 833-839. doi: 10.1093/ntr/ntr294  

 

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2012

Pathologisches Glücksspiel bei behandlungssuchenden Alkoholikern in Frankreich

Das Literaturreferat stellt eine französische Untersuchung zur Verbreitung von Glücksspielproblemen unter Personen, die wegen Alkoholproblemen in Behandlung sind.

 

Quelle: Nalpas B, Yguel J, Fleury B, Martin S, Jarraus D, Craplet M (2011). Pathological gambling in treatment-seeking alcoholics: a national survey in France. Alcohol and Alcoholism 46 (2): 156-160. 

 

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Trauma und Glücksspielsucht - Unterschiede zwischen Frauen und Männern

Obwohl etwa ein Drittel der pathologischen Glücksspieler weiblich ist, findet sich im therapeutischen Setting nur ein geringer Anteil Frauen. Vermutlich leiden weibliche pathologische Glücksspielerinnen noch weitaus mehr als Männer unter Schuld- und Schamgefühlen sowie den damit verbundenen Normverstößen. Pathologische Glücksspielerinnen beginnen – verglichen mit den männlichen – später zu spielen und sind dementsprechend während der Therapie im Schnitt älter. Die Entwicklung vom sozialen Spielen hin zum pathologischen Glücksspielen vollzieht sich bei Frauen allerdings signifikant schneller. Zudem findet sich bei pathologischen Glücksspielerinnen – sowohl verglichen mit der Normalbevölkerung als auch mit pathologischen Glücksspielern – deutlich mehr körperlicher und sexueller Missbrauch.

 

Quelle: Vogelgesang M (2010). Traumata, traumatogene Faktoren und pathologisches Glücksspielen. Genderspezifische Analyse. Psychotherapeut 55: 12-20.)


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Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätstörung bei behandlungssuchenden pathologischen und gefährdeten Glücksspielern

Es gibt Belege, dass Erwachsene mit ADHS unter einem 2-4-mal so hohen Risiko leiden, eine Substanzstörung zu entwickeln. Auch bei pathologischen Glücksspielern findet sich häufig ADHS. Daher wird in der hier vorliegenden Studie die Häufigkeit von ADHS bei behandlungssuchenden Glücksspielern in spezialisierten Einrichtungen erfasst. Geklärt werden soll, ob sich bei diesen Patienten Unterschiede aufgrund einer Vorgeschichte ADHS in Bezug auf den Ausprägungsgrad verschiedener Variablen (soziodemographische Variablen, Schweregrad PG, allgemeiner Schweregrad der Psychopathologie, Ausprägung und Typ der Impulsivität) finden.

 

Quelle: Grall-Bronnec M, Wainstein L, Augy J, Bouju G, Feuillet F, Vénisse J-L, Sébille-Rivain V (2011). Attention Deficit Hyperactivity Disorder among pathological and at-risk gamblers seeking treatment: A hidden disorder. European Addiction Research 17: 231-240. 

 

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2011

Glücksspiel bei Erwachsenen in Deutschland: Prävalenz, Pathologie und Risikofaktoren

Die Studie präsentiert aktuelle Ergebnisse zu Prävalenz und Häufigkeit der Glücksspielteilnahme, glücksspielbezogene Störungen und Risikofaktoren bei Erwachsenen in Deutschland. 

 

Quelle: Sassen M, Kraus L, Bühringer G, Pabst A, Piontek D & Taqi Z. Gambling among adults in Germany: Prevalence, disorder and risk factors. Sucht, 57 (4), 2011, 249-257. 

 

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Wie psychologische Krankheitserscheinungen mit Motivationslagen zum Glücksspiel zusammenhängen: eine Online-Studie mit Internetspielern

Häufig dient das Glücksspielen entweder der Belohnung oder wird als Entlastung von negativen emotionalen Zuständen empfunden. Als Motive für das Spielen nennen Betroffene häufig Geldgewinn, Aufregung, intrinsisches Vergnügen, soziale Verstärker, Flucht vor Stress oder die Bewältigung von unangenehmen Ereignissen. Problematische oder pathologische Spieler sind aufgrund ihrer Mehrfachbelastung mit anderen psychischen Störungen wie einer Depression oder einer bipolaren Störung besonders häufig mit starken negativen Emotionen belastet, von denen das Spielen ablenken soll. In einer Studie an Online-Glücksspielern wurde untersucht, ob die zentralen affektiven Erfahrungen einer bipolaren Störung – Manie und Depression – unterschiedliche Auswirkungen auf die Motivationslage bezogen auf das Glücksspielen haben. 

 

Quelle: Lloyd J, Doll H, Hawton K, Dutton WH, Geddes JR, Goodwin GM, Rogers RD (2010). How psychological symptoms relate to different motivations for gambling: an online study of internet gamblers. Biological Psychiatry. 68: 733-740

 

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Die Spielerselbstsperre als Maßnahme zu Schadens-Minimierung: Befunde aus dem Spielbanken-Sektor ausgewählter europäischer Länder

In dem Artikel, der online im englischen Original im Journal of Gambling Studies erschien, untersuchen die Autoren die Effektivität der Spielerselbstsperre. Dazu wurden 152 Spielbanken-Spieler (die sich jeweils selbst zur Sperre entschlossen hatten) aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit einer schriftlichen Erhebung untersucht. Eine Teilstichprobe davon (31 Personen) wurde über eine Zeit von einem Jahr im Längsschnitt (nach einem, 6 bzw. 12 Monaten) wiederholt befragt.

 

Die Befragung zeigt, dass die Betroffenen unter großer Anspannung stehen und eine relativ große Veränderungsbereitschaft zeigen. Die Entscheidung, sich selbst sperren zu lassen, fällt meist mit dem Zeitpunkt zusammen, an dem diese Schwierigkeiten am größten sind. Über längere Sicht wurden einige Hinweise auf eine deutliche Verbesserung in der psychosozialen Situation der Betroffenen gefunden.

 

QuelleHayer T & Meyer G. Self-Exclusion as a Harm Minimization Strategy: Evidence for the Casino Sector from Selected European Countries. Journal of Gambling Studies. Online first 04.12.2010

 

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2010

Das Konzept des "Gambling Involvement“

Unter Gambling Involvement versteht man das Involviertsein, die Verstrickung in das Glücksspielen. Beim British Gambling Prevalence Survey 2007 wurde dies durch die Anzahl der Spielarten ausgedrückt, die ein Betroffener im Laufe eines Jahres spielte. Für diesen Survey wurden über 9000 Erwachsene aus der Normalbevölkerung zu ihrem Spielverhalten und zu etwaigen Symptomen pathologischen Glücksspielens befragt. LaPlante et al. untersuchten, welche der Befragten drei oder mehr Symptome zeigten. Dabei fanden sie Hinweise darauf, dass nicht die Art des Spiels (z. B. Lotto vs. Online-Wetten), sondern die Anzahl der gespielten Spielarten (also das Involviertsein) eines Betroffenen vorhersagte, ob dieser ein problematisches Spielverhalten zeigt oder nicht.

 

Quelle: LaPlante, D. A., Nelson, S. E., LaBrie, R. A., & Shaffer, H. J. (2009). The relationships between disordered gambling, type of gambling, and gambling involvement in the British Gambling Prevalence Survey 2007. European Journal of Public Health, epub ahead of print

 

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„Pathologische Glücksspieler mit spätem Beginn der Erkrankung: klinische Korrelate und Geschlechtsunterschiede“

Pathologisches Glücksspielen ist ein heterogenes Krankheitsbild mit unterschiedlicher Ausprägung im Phänotyp. Wann die Erkrankung beginnt, hängt vermutlich von komplexen neurobiologischen, psychosozialen und genetischen Einflüssen ab. In einer Studie wird der Frage nachgegangen, ob je nach unterschiedlichem Alter bei Beginn auch das klinische Erscheinungsbild der Erkrankung variiert.

 

QuelleGrant JE, et al. Late-onset pathological gambling. Clinical correlates and gender differences [2009]. Journal of Psychiatric Research 43: 380-387  

 

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2009

„Einmal Spieler – immer Spieler? Veränderungen im Spielverhalten beim Übergang von Jugend- zum Erwachsenenalter“

Eine Reihe von Studien konnte belegen, dass die Prävalenzen für Glücksspiel bei Jugendlichen höher sind als bei Erwachsenen. Doch wie verändert sich das Glücksspielverhalten über die Zeit? Ist das Glücksspielen bei Jugendlichen ein Prädiktor für eine spätere Glücksspielproblematik? 

 

Quelle: Delfabbro H, Winefield A & Anderson S, 2009

 

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„Pathologische Internetnutzung – ein Überblick“

Das Thema pathologische Internetnutzung ist derzeit in aller Munde. Die Problematik ist Schwerpunktthema der in Kürze stattfindenden Kooperationsveranstaltung. Doch was ist pathologische Internetnutzung eigentlich? Und wie ist der Stand der Forschung? 

 

Quelle: Shaw M & Black D W, 2008

 

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„Die Inanspruchnahme formeller Hilfen durch Menschen mit problematischem oder pathologischem Glücksspielverhalten“

Es gibt derzeit noch keine klare Datenlage über das tatsächliche Ausmaß an pathologischem und problematischem Glücksspiel in Deutschland. Trotzdem kann man von einem großen Missverhältnis zwischen der Häufigkeit des Auftretens und der Inanspruchnahme ambulanter oder stationärer Hilfe ausgehen. Der vorliegende Artikel befasst sich mit möglichen Gründen für dieses Missverhältnis. 

 

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„Kann kontrolliertes Spielen ein mögliches Ziel in der Behandlung pathologischer Glücksspieler sein?“

Vor dem Hintergrund der niedrigen Inanspruchnahme von Therapien befasst sich der zweite Artikel mit dem Behandlungsziel „kontrolliertes Spielen“ als mögliche Alternative zur Abstinenz. Dahinter steht die Vermutung, dass mit diesem Behandlungsziel auch Personen erreicht werden können, die vor der Entscheidung zur Abstinenz zurückschrecken.

 

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„Pathologisches Spielverhalten bei Glücksspielen im Internet“

Durch den technischen Fortschritt werden Glücksspiele in Deutschland immer attraktiver und zugleich für immer mehr Personen zugänglich. Für den Anbieter solcher Spiele ist es ein lukratives Geschäft. Doch wie wirken sich die spezifischen Charakteristika dieser Spielform auf die Spieler aus?  

 

Quelle: Hayer T, Bachmann M & Meyer G, 2005

 

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„Komorbidität bei Pathologischem Glücksspiel“

Pathologisches Glücksspielen tritt häufig zusammen mit anderen psychischen Störungen auf. In der hier referierten Studie wird die zeitliche Abfolge der Störungen anhand von pathologischen Glücksspielern in stationärer Behandlung ermittelt, um Schlussfolgerungen auf potenziell ursächliche Faktoren ziehen zu können.  

 

Quelle: Premper V & Schulz W, 2008

 

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2008

Exkurs: „Prävalenzraten Pathologisches Glücksspiel in Deutschland“

Wie viele Menschen sind in Deutschland von riskantem oder süchtigem Glücksspiel betroffen? Gibt es dabei Unterschiede zwischen den verschiedenen Glücksspielformen?

 

Quellen: Orth, Töppich & Lang, 2008; Buth & Stöver, 2008; Bühringer, Kraus, Sonntag, Pfeiffer-Gerschel & Steiner, 2007

 

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„Gibt es riskante oder süchtige Lotto-Spieler?“ Ergebnisse einer Befragung der Leiter von Annahmestellen

Mit der Frage, ob Lotto süchtig macht und ob es in Deutschland süchtige Lotto-Spieler gibt, beschäftigt sich die Studie von J. Kalke und Kollegen, die diesem Literaturreferat zu Grunde liegt. 

 

Quelle: Kalke, Verthein, Neumann & Haasen, 2008

 

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„Glücksspielpolitik“

In diesem Literaturreferat werden grundlegende Informationen über den Glücksspielstaatsvertrag gegeben und deren rechtliche und wirtschaftliche Auswirkungen auf den Glücksspielmarkt erläutert.  

 

Quelle: Schütze, Hiller & Kalke, 2008

 

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Materialien

Über das Bestellsystem der Landestelle Glücksspielsucht in Bayern können alle derzeit hier verzeichneten und lieferbaren Medien und Materialien bestellt werden. Abgabe und Versand der Materialien erfolgen innerhalb Bayerns in der Regel kostenlos. Bei Bestellung größerer Mengen behalten wir uns im Einzelfall eine Entscheidung über die mögliche Stückzahl vor. 

Außerhalb Bayerns können Materialien an Personen und Einrichtungen nur nach Absprache geliefert werden. 

 

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