5. LSG Newsletter 2/2010

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Newsletter-AbonnentInnen,

 

im ersten Newsletter des neuen Jahres stellen wir Ihnen unsere neue Kampagne „Verspiel nicht dein Leben“ vor, die ab dem 02.02.2010 bayernweit startet. Des Weiteren informieren wir Sie über die neu entwickelten Materialien der Landesstelle Glücksspielsucht und geben Ihnen einen Überblick über die Fortbildungsveranstaltungen des kommenden Jahres.

 

In unserer Rubrik „Kurz gemeldet“ berichten wir über die rechtliche Regelung von Glücksspielgewinnen bei  Hartz-IV-Empfängern und die Krisensituation in Las Vegas. Unser Literaturreferat beinhaltet  in diesem Newsletter einen Artikel zu dem Thema „Pathologische Glücksspieler mit spätem Beginn der Erkrankung: Klinische Korrelate und Geschlechtsunterschiede“.

(Ir-Ga)

 


1. Kampagne „Verspiel nicht dein Leben“ der Landessstelle Glücksspielsucht in Bayern

Am 02.02.2010 startet die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern ihre Kampagne gegen Glücksspielsucht. Unter dem Motto „Verspiel nicht dein Leben“ werden bayernweit Großflächenplakate erscheinen sowie Fernseh- und Radiospots ausgestrahlt, um die breite Öffentlichkeit über die Gefahren von Glücksspiel aufzuklären, Betroffene sowie Angehörige zu erreichen und auf das Beratungs- und Hilfsangebot aufmerksam zu machen.
(Ir-Ga)

1.1. Kampagnenwebsite „Verspiel nicht dein Leben“

Die Kampagnenwebsite  www.verspiel-nicht-dein-leben.de informiert unter anderem über Glücksspielsucht als Krankheit, zeigt welche Glücksspiele ein besonders hohes Suchtpotenzial haben und hilft über die Postleitzahlensuche die nächst gelegene Beratungsstelle zu finden. Mit dem Selbsttest auf der Homepage kann die eigene Gefährdung überprüft werden.

1.2. Materialien „Verspiel nicht dein Leben“

Im Rahmen der Kampagne wurden Flyer und Plakate (A-1) entwickelt, die Sie bayernweit kostenlos bei uns bestellen können. Das Bestellformular dazu finden Sie hier.  

 

2. Praxishandbuch Glücksspiel

Die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern hat in Zusammenarbeit aller Kooperationspartner ein Praxishandbuch Glücksspiel erstellt, welches den anwesenden MitarbeiterInnen der Suchthilfeeinrichtungen auf dem Netzwerktreffen im Dezember 2009 ausgehändigt wurde.

Das Handbuch wendet sich an alle, die beruflich mit Glücksspielsucht zu tun haben, im Wesentlichen an diejenigen, die sich in Suchthilfeeinrichtungen um Betroffene und/oder Angehörige kümmern. Erstmals liegt hiermit bayernweit ein Kompendium vor, das BeraterInnen vor Ort als umfangreiches Arbeitsmittel in ihrem täglichen Umgang mit Betroffenen dient.
(Sa)

 

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3. „Aktion Jugendschutz“ bringt erste Materialien zur Prävention bei Glücksspielsucht heraus

Die im Newsletter 10/2009 angekündigten „Wenn-Ich-Karten“ zum Thema Glücksspielsucht vom Referat für Prävention gegen Glücksspielsucht der „Aktion Jugendschutz Bayern“ können jetzt unter  www.materialdienst.aj-bayern.de bestellt werden. Das „Wenn-Ich-Karten-Spiel“ enthält 60 Karten und eine Anleitung. Sie sind zum Preis von 8,50 EUR (zzgl. Versandkosten) unter der Bestellnr.: 14631 bei der Aktion Jugendschutz zu beziehen. 
Für weiterführende Informationen wenden Sie sich bitte an Dipl.-Soz.Päd. Daniel Ensslen
( ensslen@aj-bayern.de).
(Ir-Ga)

4. Länderkooperation bringt Broschüre für Präventionsfachkräfte und Multiplikatoren heraus

Im Rahmen einer länderübergreifenden Zusammenarbeit haben Bayern, Brandenburg, Hessen Niedersachsen und Thüringen in gemeinsamer Arbeit eine Broschüre für Präventionsfachkräfte und Multiplikatoren herausgebracht. Die Broschüre „Zu hoch gepokert? Informationen rund um die Glücksspielsucht“ enthält zu den Basisinformationen unter anderem auch Übungen zum Thema Glücksspiel, die dazu dienen sollen, mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen ins Gespräch zu kommen. Bei Interesse kann die Broschüre bayernweit kostenlos bei der LSG unter Materialbestellung oder direkt unter  info@lsgbayern.de bestellt werden.

(Ir-Ga)

5. Ankündigung: Fortbildungsveranstaltungen 2010 der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern

Auch im neuen Jahr 2010 steht wieder ein vielfältiges Fortbildungsangebot der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern, durchgeführt von der Bayerischen Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen BAS Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), auf dem Programm. Aufgrund der großen Nachfrage finden im ersten Quartal wieder Basis- und Aufbauschulungen zum Thema Glücksspielsucht statt.
(Wi)

 

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6. Bayerischer Fachkongress mit Fachmesse „ambulant trifft stationär“

Im Rahmen eines großen zweitägigen Fachkongresses mit Fachmesse soll der fachliche Diskurs zwischen ambulantem und stationärem Bereich über die Beratung und Behandlung pathologischer Glücksspieler in Bayern angeregt und gefördert werden. In einer deutschlandweit einmaligen Veranstaltung werden namhafte Referenten in verschiedenen Vorträgen und Workshops Themen der ambulanten und stationären Betreuung praxisnah aufgreifen. Parallel dazu wird die Landesstelle den verschiedenen auf pathologisches Glücksspielen spezialisierten Kliniken die Gelegenheit bieten, ihre Einrichtung vorzustellen. Darüber hinaus sollen Möglichkeiten der bundesweiten Vernetzung und Kooperation initiiert und abgestimmt werden. Der Fachkongress findet am 24./25.Juni 2010 im Tagungszentrum Kolpinghaus in München statt (Bitte beachten Sie den neuen Termin!).

Das Veranstaltungsprogramm sowie detaillierte Informationen zu dieser Veranstaltung und zur Anmeldung finden Sie in Kürze hier.
(Wi)

7. Ankündigung: Symposium Computerspiele- und Onlinesucht

Aufgrund der großen Resonanz auf die Veranstaltung vergangenen November mit dem Titel „Zu Hause und doch verloren wenn Computerspiele und Internet zu Parallelwelten werden“ wird das Symposium am 23.06.2010 wiederholt. Der Veranstaltungsort wird dieses Mal in Nordbayern sein und demnächst bekannt gegeben.
(Wi)

 

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8. Kurz gemeldet

8.1 Hartz-IV-Empfänger: Glücksspielgewinne zahlen sich nicht aus

Empfänger von regelmäßigen Sozialleistungen haben nichts von größeren Gewinnen in Glücksspielen wie Lotterien oder auch Lotto und Toto, da der Gewinn als Einkommen angerechnet wird. Dies geht aus einer Anfang Dezember veröffentlichten Entscheidung des Sozialgerichts Detmold hervor.
(Sa)

 

WZ Westdeutsche Zeitung, Horst Kuhnes, 02.12.2009

Link: http://www.wz-newsline.de/index.php?redid=695206

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8.2. Las Vegas in Not

Las Vegas befindet sich in der schwersten Krise seit den 1970er Jahren. Seit 2006 verbucht die Glücksspielindustrie in Macao (China) höhere Umsätze, womit die ehemalige portugiesische Enklave Las Vegas als größte Glücksspielmetropole abgelöst hat.
(Sa)

 

DiePresse.com, Stefan Riecher, 09.01.2010

Link:  http://diepresse.com/home/...

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9. Literaturreferate

9.1. „Pathologische Glücksspieler mit spätem Beginn der Erkrankung: klinische Korrelate und Geschlechtsunterschiede“

Pathologisches Glücksspielen ist ein heterogenes Krankheitsbild mit unterschiedlicher Ausprägung im Phänotyp. Wann die Erkrankung beginnt, hängt vermutlich von komplexen neurobiologischen, psychosozialen und genetischen Einflüssen ab. In einer Studie wird der Frage nachgegangen, ob je nach unterschiedlichem Alter bei Beginn auch das klinische Erscheinungsbild der Erkrankung variiert.
(Wi)

 

(Quelle: Grant JE, et al. Late-onset pathological gambling. Clinical correlates and gender differences [2009]. Journal of Psychiatric Research 43: 380-387.)

 

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Weitere Informationen zur Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern finden Sie auf unserer Homepage unter  www.lsgbayern.de

 

Für Rückfragen können Sie uns jederzeit per E-Mail oder telefonisch erreichen.

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Redaktion: Vanessa Irles-Garcia (Ir-Ga), Monika Sassen (Sa), Susanne Winter (Wi).

 

Mit freundlichen Grüßen aus München

Andreas Czerny

Geschäftsführer der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern


Impressum

Weitere Informationen zur Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern finden Sie auf unserer Homepage unter www.lsgbayern.de. Wir freuen uns darüber, wenn Sie uns weiterempfehlen. Wenn Sie Anregungen, Lob oder Kritik haben, wenden Sie sich doch bitte an  vanessa.irles-garcia@lsgbayern.de.

 

Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern
Geschäftsstelle
Geschäftsführung: Franz Dobler
Edelsbergstraße 10
80686 München

Telefon: 089/ 55 27 359 0
Fax: 089/ 55 27 359 22
 info@lsgbayern.de

www.lsgbayern.de



Träger der Landesstelle:

 

Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen BAS Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)

 

IFT Institut für Therapieforschung


Betreiberverein der Landesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege in Bayern für die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern e.V.

Sitz: München
Registergericht: München
Register: VR 201570

 

Inhaltlich verantwortlich gemäß § 10 Absatz 3 MDStV:

Franz Dobler

 

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