LSG Newsletter 3/2009

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Newsletter-Abonnenten,

im zweiten Newsletter der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern 02/ März 2009 möchten wir Sie über Neuigkeiten informieren und Ihnen das geplante Veranstaltungsprogramm für das Jahr 2009 bekanntgeben.

Desweiteren stellen wir Ihnen wieder zwei Literaturreferate zu den Themen „Glücksspielen im Internet“ und „Komorbidität bei Pathologischem Glücksspielen“ vor. Außerdem berichten wir über unsere wissenschaftliche Studie zur Versorgungssituation von Glücksspiel-Süchtigen im ambulanten Bereich, die im April anläuft.


Inhalt

  1. Fortbildungsveranstaltungen 2009 der Landesstelle Glückspielsucht in Bayern

    • Fortbildungsreihe – Basis- und Aufbauschulungen
    • Vortragsreihe – Von Börsenhelden, Pokerstars und Lottoträumern
    • Fachveranstaltungen – Initiierung und Förderung des interdisziplinären Austauschs zum Thema Glücksspiel(sucht)

  2. Gründung des „Betroffenenbeirates Pathologisches Glücksspielen“
  3. Unterstützung für Selbsthilfegruppen
  4. Pressestelle der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern
  5. Studie zur Versorgungssituation Glücksspiel-Süchtiger im ambulanten Bereich
  6. Literaturreferate

    • „Pathologisches Spielverhalten bei Glücksspielen im Internet“
    • „Komorbidität bei Pathologischem Glücksspiel“


1. Fortbildungsveranstaltungen 2009 der Landesstelle Glückspielsucht in Bayern

Im vergangenen Jahr 2008 sind die Schulungs- und Veranstaltungsangebote der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern erfolgreich angelaufen. Im Mittelpunkt standen hierbei die Fortbildungsreihe (Oktober bis Dezember) und das Symposium (Dezember).

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Fortbildungsreihe – Basis- und Aufbauschulungen

Die von der Bayerische Akademie für Suchtfragen in Forschung und Praxis e.V. (BAS), Kooperationspartner der Landesstelle Glücksspielsucht, durchgeführte Fortbildungsreihe startete mit dem ersten Baustein, den Basisschulungen, in denen bereits über 150 MitarbeiterInnen von Fach- und Beratungsstellen, ÄrztInnen und TherapeutInnen geschult wurden. Dieses Jahr wird das Fortbildungsangebot zum Thema Pathologisches Glücksspielen erweitert: zu den Basisschulungen, die auch dieses Jahr wieder im Fortbildungsprogramm angeboten werden, kommen spezielle Aufbauschulungen dazu.

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Vortragsreihe – Von Börsenhelden, Pokerstars und Lottoträumern

In diesem Jahr startet außerdem die erste Vortragsreihe der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern unter dem Motto: Von Börsenhelden, Pokerstars und Lottoträumern – Glücksspiele im gesellschaftlichen Kontext. Als Referenten konnten namhafte Experten aus verschiedenen Bereichen gewonnen werden.

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Fachveranstaltungen – Initiierung und Förderung des interdisziplinären Austauschs zum Thema Glücksspiel(sucht)

Im Dezember 2008 veranstaltete die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern erfolgreich ihr erstes Symposium „Glücksspielsucht – aktueller Stand des Wissens". Zum Symposium, das von Karolina Gernbauer, Ministerialdirektorin des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit, eröffnet wurde, kamen mehr als 140 TeilnehmerInnen.

Aufgrund der großen Resonanz wird es im Juli 2009 ein zweites Symposium zum einjährigen Bestehen der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern geben.

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Im Winter 2009 ist eine Fachveranstaltung zum Thema „ambulant trifft stationär“ geplant, die den Fokus auf den ambulanten und stationären Versorgungsbereich legen wird.

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2. Gründung des „Betroffenenbeirates Pathologisches Glücksspielen“

Wie bereits im Newsletter 01/ Dezember 2008 angekündigt, hat die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern zusammen mit Betroffenen in diesem Jahr den „Betroffenenbeirat Pathologisches Glücksspielen“ gegründet. Der Betroffenbeirat soll durch aktive Mitarbeit helfen, die Anliegen der Betroffenen dem „professionellen System“ näherzubringen. Durch den Beirat möchten wir das Wissen und die Erfahrungen der Betroffenen in unsere Arbeit einfließen lassen, damit sicher gestellt ist, dass sich die Arbeit der Landesstelle Glücksspielsucht am Bedarf orientiert.

Betroffene, die sich über den „Betroffenenbeirat Pathologisches Glückspielen“ informieren möchten oder an einer Mitarbeit im Betroffenenbeirat interessiert sind, können Sie sich gerne unter Betroffenenbeirat@lsgbayern.de, melden.

3. Unterstützung für Selbsthilfegruppen

Die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern möchte auch weiterhin dazu beitragen, die Versorgungsstruktur im Bereich der Selbsthilfe auszubauen. Hierzu bietet die Landesstelle Glücksspielsucht zusammen mit den Kompetenznetzwerkstellen Selbsthilfegruppen bei der Gründung und/oder Organisation Unterstützung an.

Sollten Sie mehr darüber erfahren wollen, nehmen Sie bitte unter Selbsthilfe@lsgbayern.de mit uns Kontakt auf.

4. Pressestelle der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern

Seit Januar dieses Jahres hat die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern eine Ansprechpartnerin für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit.

Die Kontaktdaten unserer Pressereferentin finden sie hier.

5. Studie zur Versorgungssituation Glücksspiel-Süchtiger in ambulanten Einrichtungen in Deutschland

Die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern startet die erste deutsche Studie zur Beratung und Behandlung von Menschen, die Probleme mit dem Glücksspiel haben und sich deshalb an eine ambulante Einrichtung der Suchthilfe gewandt haben. Von April 2009 bis Dezember 2010 wird die Studie laufen, die dazu beitragen soll, die Angebote für Betroffene in Bayern zu verbessern.

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6. Literaturreferate, erstellt von der BAS e.V.

„Pathologisches Spielverhalten bei Glücksspielen im Internet“

Durch den technischen Fortschritt werden Glücksspiele in Deutschland immer attraktiver und zugleich für immer mehr Personen zugänglich. Für den Anbieter solcher Spiele ist es ein lukratives Geschäft. Doch wie wirken sich die spezifischen Charakteristika dieser Spielform auf die Spieler aus?

(Quelle: Hayer T, Bachmann M & Meyer G, 2005)

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„Komorbidität bei Pathologischem Glücksspiel“

Pathologisches Glücksspielen tritt häufig zusammen mit anderen psychischen Störungen auf. In der hier referierten Studie wird die zeitliche Abfolge der Störungen anhand von pathologischen Glücksspielern in stationärer Behandlung ermittelt, um Schlussfolgerungen auf potenziell ursächliche Faktoren ziehen zu können.

(Quelle: Premper V & Schulz W, 2008)

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Weitere Informationen zur Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern finden Sie auf unserer Homepage unter www.lsgbayern.de

Für Rückfragen können Sie uns jederzeit per E-Mail oder telefonisch erreichen.

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Mit freundlichen Grüßen aus München

Andreas Czerny

Geschäftsführer der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern