In der neuen Reihe „aj für eltern“ ist eine Broschüre zum Thema Glücksspiel erschienen. Sie unterstützt Eltern in ihrem Erziehungsalltag und eignet sich auch als Begleitmaterial für Elternabende und -seminare.

Die Broschüre greift ein äußerst aktuelles und wichtiges Thema für Eltern auf: Viele Jugendliche nehmen an Glücksspielen teil, und manche von ihnen entwickeln dabei ein problematisches Spielverhalten. Um sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, bevor sich problematische Verhaltensweisen manifestieren, erhalten Eltern hier Informationen über Glücksspiele, deren Bedeutung für Jugendliche und das damit einhergehende Gefährdungspotential. Zudem erfahren Eltern, wie ein angemessener Umgang mit diesem Thema aussehen kann. Zusätzlich werden Angebote und Kontaktmöglichkeiten zum Hilfssystem im Internet beschrieben.

Die Broschüre ist unter http://www.materialdienst.aj-bayern.de in Deutsch, Englisch und Türkisch erhältlich.

 

Bestell-Nr. 14671 Deutsch 

Bestell-Nr. 14681 Englisch 

Bestell-Nr. 14691 Türkisch 

 

München 2014, Broschüre, 36 Seiten, Hrsg.: Aktion Jugendschutz Bayern e.V., finanziert aus Mitteln der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern 

 

Der Bezug innerhalb Bayerns ist kostenfrei, außerhalb Bayerns 0,80 EUR (ab 10 Stück Staffelpreise) zzgl. Versandkosten.

Unsere Informationsbroschüre „Zu hoch gepokert?“ ist eine Koproduktion mit den Länderkollegen/-innen aus Brandenburg, Hessen, Niedersachsen und Thüringen.

In frischer und ansprechender Optik, mit Informationen und Übungen richtet sich die Broschüre an alle, die mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen über ihr Glücksspielverhalten und die möglichen Gefahren einer Sucht ins Gespräch kommen wollen. Diese Broschüre können Sie über unseren Webshop bestellen.

Außerdem steht eine blätterbare Online-Version bereit, die Sie hier finden.

Eine Live-Reality-Soap über Freundschaft und Glücksspiel zum Mitmachen

Mit fachlicher Begleitung der Aktion Jugendschutz Bayern hat das ReplayTheater das interaktive Stück „Alles oder Nichts“ entwickelt. Dieses interaktive Theater sensibilisiert Schülerinnen und Schüler für die problematischen Aspekte des Glücksspiels, ohne dabei den moralischen Zeigefinger zu erheben.

Weitere Informationen und Buchung über Daniel Ensslen.

Hier geht es zur offiziellen Information.

Spielfieber

Die Aktion Jugendschutz Bayern e.V. hat ein innovatives Browsergame für Jugendliche und für die Arbeit mit Jugendlichen entwickelt, das der Zielgruppe einen eigenen Zugang zum Thema Glücksspiele und deren Risiken ermöglicht. Spielfieber ist ab sofort online verfügbar und ist auch über Facebook erreichbar.

Mit "Hans im Glück - Unterrichtseinheit zur Prävention von Glücksspielsucht" hat das Referat für Prävention von Glücksspielsucht der Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Bayern eine neue Publikation vorgestellt.

Diese interaktive Methode unterstützt Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte aus Jugendarbeit, Jugendhilfe, Suchthilfe und Gesundheitsförderung dabei, Schülerinnen und Schüler im Klassenverband für das Suchtpotenzial von Glücksspiel zu sensibilisieren.

Die Materialien für die Klassenstufen 8,9, und 10 in Mittel-, Real- und Berufsschulen mit Ablauf, didaktischen Hinweisen, Kopiervorlagen und Hintergrundinformationen zum Thema Glücksspiel zur Vorbereitung einer Doppelstunde sind kostenfrei zum Download verfügbar.

Hier geht es zum Download.

Weitere Informationen und Buchung über Daniel Ensslen.

„Wenn-Ich-Karten“ zum Thema Glücksspielsucht enthalten 60 Karten und eine Anleitung. Sie sind zum Preis von 8,50 Euro (zzgl. Versandkosten) unter der Bestellnummer 14631 bei der Aktion Jugendschutz erhältlich:

www.materialdienst.aj-bayern.de

Weitere Informationen und Buchung über Daniel Ensslen.

Spiel ums Glück? ist es eine innovative Methode speziell zur Prävention von problematischem und pathologischem Glücksspiel für Jugendliche und junge Erwachsene ab 13 Jahren.

Das Spiel eignet sich ideal für den Einsatz in Schule, Jugendhilfe und Jugendarbeit. Es enthält 80 Karten auf denen Fragen wie „Ist Pokern ein Glücksspiel?“ oder „Was macht dich stark?“ zur gemeinsamen Diskussion anregen.

Über die Website www.bayern.jugendschutz.de kann das Spiel (mit Spielanleitung und Begleitheft) unter der Bestellnummer 14621 für 18,50 Euro bestellt werden. 

Weitere Informationen und Buchung über Daniel Ensslen.

Ihr Einsatz bitte!

Prävention von Glücksspielsucht

Hintergründe und Methoden für die Arbeit mit Jugendlichen

Diese Broschüre wendet sich an pädagogische Fachkräfte aus Schule, Jugendarbeit und Jugendhilfe. Sie liefert Hintergründe, informiert und gibt Anregungen. Mit erprobten und praxisorientierten Methoden bietet sie Handlungsansätze, um das Thema Glücksspiel mit Jugendlichen zu thematisieren, diese zu sensibilisieren und sie in ihren Kompetenzen zu stärken. Zahlreiche literarische Zitate beleuchten das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln. 

 

Hrsg.: Aktion Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Bayern e.V., München 2011, Autor: Daniel Ensslen, 80 Seiten, Format: DIN A4, ISBN 978-3-938395-08-0, Bestell-Nummer 14651, 4,50 EUR exkl. Versandkosten, bestellbar unter: www.materialdienst.aj-bayern.de

Weitere Informationen und Buchung über Daniel Ensslen.

proJugend 1/11: Spielteilnahme erst ab 18? Glücksspiel bei Jugendlichen: ein neues Feld der Prävention

In dieser Ausgabe der Fachzeitschrift proJugend werden Rahmenbedingungen, das Phänomen „Jugend und Glücksspiel“ sowie die Notwendigkeit suchtpräventiver Maßnahmen in diesem Bereich diskutiert. Neben einer kulturhistorischen Betrachtung des Glücksspiels veranschaulichen Praxisbeiträge beispielhaft verhaltens- und verhältnispräventive Handlungsansätze.

Über die Website www.bayern.jugendschutz.de kann die proJugend 1/11 unter der Bestellnummer 14641 für 2,80 Euro bestellt werden.

Weitere Informationen und Buchung über Daniel Ensslen.

Methodensammlung für die Prävention von problematischem und pathologischem Glücksspiel:

Im Praxishandbuch Glücksspiel findet sich unter Punkt VI Öffentlichkeitsarbeit und Prävention eine Methodensammlung für die Prävention von problematischem und pathologischem Glücksspiel. Diese bewährten Methoden der Suchtprävention wurden vom Referat für Prävention gegen Glücksspielsucht der Aktion Jugendschutz zusammengestellt und für das Themenfeld Glücksspiel modifiziert.

Die Methodensammlung richtet sich in erster Linie an Jugendliche, kann aber auch die Arbeit mit Eltern und Multiplikatoren bereichern.

Weitere Informationen und Buchung über Daniel Ensslen.

Der Notfallpass ist ein hilfreiches Instrument, um sich bei akutem Spieldrang an seine Ziele zu erinnern und somit das Spielverlangen zu stoppen.

Das Motiv auf der Frontseite kann frei gewählt werden. Zum Ausdruck stehen verschiedenen Motiven zur Auswahl. Sollte Ihnen kein Farbdrucker zur Verfügung stehen, können Sie die alternativ auch Graustufen-Versionen herunterladen.

Auf Seite drei und vier besteht die Möglichkeit zusätzlich individuelle Hilfestrategien aufzulisten, die helfen sollen das Spielen zu vermeiden oder Anlass geben die Spielsituation zu verlassen.

Auf der Rückseite ist Platz für Telefonnummern, die im Notfall kontaktieren werden können. Dies können Personen aus dem Familien- oder Bekanntenkreis sowie der Therapie- oder Selbsthilfegruppe sein. Es ist auch möglich, die Telefonnummer des zuständigen Suchtberaters, Therapeuten, Hausarzt oder Betreuers aufzulisten, wenn dies als hilfreich erlebt wird. Auch wenn es manchmal schwierig ist, eine gewisse Anzahl von Ansprechpartnern zu finden, sollten mehrere Nummern aufgelistet werden, um im Falle einer Abwesenheit einer Person eine Alternativperson anrufen zu können.

Sie können den Notfallpass in der Printversion auch über unseren Webshop bestellen.

http://www.lsgbayern.de/uploads/media/notausgang_300dpi.pdf

http://www.lsgbayern.de/uploads/media/notausgang_300dpi_grau.pdf

http://www.lsgbayern.de/uploads/media/stopschild_300dpi.pdf

http://www.lsgbayern.de/uploads/media/stopschild_300dpi_grau.pdf

http://www.lsgbayern.de/uploads/media/stop_300dpi.pdf

http://www.lsgbayern.de/uploads/media/stop_300dpi_grau.pdf

Der Kurzfilm "Im Kreis" zum Thema Glücksspielsucht wurde mit Unterstützung der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern (LSG) produziert.


Für den Einsatz in der Präventionsarbeit können Sie über folgenden Link eine   Arbeitshilfe zum Film als PDF-Datei aufrufen. Erstellt wurde sie im Auftrag des katholischen Filmwerks Frankfurt von Angelika Schmedding, Sozialpädagogin, Therapeutin und Inhaberin der Fachstelle der LSG für Glücksspielsucht in der Fachambulanz für Suchterkrankungen des Diakonischen Werks Rosenheim.


Wer den Film als DVD kaufen möchte, kann dies über das Katholische Filmwerk tun.  

Mitglieder des Kompetenznetzwerks der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern können den Film mitsamt Arbeitshilfe in Heftformat in der Geschäftsstelle der LSG unentgeltlich ausleihen

Länge: 24 Minuten

Kurzcharakteristik "Im Kreis"

Ein ganzes Jahr hat Daniel es geschafft und nicht mehr gespielt. Ein echter Grund zur Freude. Um diese Stabilität zu erreichen, hat Daniel regelmäßig eine Selbsthilfegruppe speziell für Glücksspielsüchtige besucht. Die Verteilung der männlichen und weiblichen Teilnehmer/-innen entspricht der Realität. Bislang sind Männer häufiger von pathologischem Glücksspielen betroffen als Frauen. Während diesem Jahr hat Daniels Freundin, mit der er zusammenlebt, seine Finanzen verwaltet, und sie hatte damit auch die Kontrolle. Jetzt fühlt sich Daniel stark genug, um wieder Geld zur freien Verfügung zu haben, ohne in die Versuchung zu geraten, erneut zum Zocken zu gehen. Als er dies bei seiner Freundin anspricht und dabei den Betrag von 100 Euro wöchentlich nennt, ist die Spannung zu spüren, die dieses Anliegen in ihr auslöst. Sie überwindet sich und stimmt Daniels Vorhaben zu. Dabei vereinbaren die beiden, dass sie ihm den Betrag jeden Montag aushändigen wird und somit auch weiterhin eine gewisse Kontrolle über Daniel behält. Für Daniel, der sein Geld in einem Getränkemarkt verdient, ist dies jedoch bereits ein immenser Schritt und großer Erfolg. Er empfindet das wie eine neu gewonnene Freiheit. Ihm ist jedoch bewusst, dass die bisherige Regelung im ersten Jahr absolut sinnvoll war. Er hätte sich bislang ebenso wenig selbst vertrauen können, so erging es auch seiner Freundin. 

Diese tut sich, ohne ersichtliche Gründe, auch nach einem Jahr noch immer schwer mit Daniels neuer Eigenständigkeit. Sie bemüht sich zwar, doch erliegt sie schnell ihrem eigenen Verlangen, wieder auf Nummer Sicher zu gehen und inspiziert entgegen der Absprache mit Daniel seinen Geldbeutel. Wie sollte es anders sein: Die Wahrheit kommt ans Licht. Daniel ist enttäuscht und wütend. Da seine Freundin ihm die 100 Euro an diesem Montagmorgen, ihrem Geburtstag, nicht gibt, kann er sein angezahltes Geschenk nicht kaufen. In seinem Frust lässt er sich die bereits angezahlte Rate im Juweliergeschäft wieder auszahlen und geht damit in die nächste Spielothek. Währenddessen war seine Freundin beim Juwelier und hat dort erfahren, dass sie Daniel unrecht getan hat.

Am Abend treffen sich beide im gemeinsamen Zuhause. Die Stimmung ist gedrückt, die Luft zum Schneiden dick. Als Christiane sich bei Daniel entschuldigt, nimmt dies Daniel sehr mit, zumal er noch immer mit seinem "Rückfall" und dem damit verbundenen schlechten Gewissen kämpft. Daniel bekommt kein Wort heraus. 

Dazwischen geschnitten werden Sequenzen aus den Gruppentreffen. In dieser Selbsthilfegruppe scheint es so zu sein, dass die Menschen nicht im Dialog miteinander sprechen, sondern jeder nur alleine spricht und die anderen zuhören. Hilfreich dabei ist, dass jeder frei sprechen kann, ohne kommentiert oder unterbrochen zu werden, und die anderen aufmerksam zuhören. Ein Feedback sowie bereichernde, speziell auf den jeweilig Sprechenden passende Anregungen bleiben dabei zwangsläufig aus. Insofern wird hier keine interaktive Kommunikation geübt, die Daniel auch in seiner Beziehung anwenden könnte. 

Einsatzmöglichkeiten

Der Film eignet sich sowohl als Informationsquelle als auch als Grundlage, sich näher mit der Thematik "Glücksspielsucht" zu befassen. Er kann für die Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit sowie in jeglicher Bildungsarbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen eingesetzt werden; ebenso in der primären, sekundären und tertiären Suchtprävention wie auch in der direkten Suchthilfe. Der Film ist außerdem ein sehr guter Diskussionsimpuls für Selbsthilfegruppen und therapeutisch angeleitete Gruppen - sowohl mit den Betroffenen wie auch mit Angehörigen von Glücksspielsüchtigen. Da der Film im Schwerpunkt das Beziehungsgeschehen in einem Suchtsystem aufgreift, kann er im Grunde sogar weitläufig für sogenannte Verhaltenssüchte wie Glücksspielsucht, Ess-Störungen, Kaufsucht u.ä. als auch für stoffgebunde Süchte eingesetzt werden. Der Film regt an, sich mit verschiedenen Themen zu beschäftigen und ist entsprechend vielseitig einsetzbar.