Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern

Die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern (LSG) ist die zentrale Schnittstelle aller an der Prävention, Suchthilfe und Suchtforschung bei Glücksspielsucht beteiligter Organisationen und Akteure. Die LSG ist eine Kooperationsgemeinschaft und besteht aus der Bayerischen Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen BAS Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), dem IFT Institut für Therapieforschung und dem Betreiberverein der Freien Wohlfahrtspflege Landesarbeitsgemeinschaft Bayern für die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern e.V. Die LSG wird vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege finanziert, ist nicht weisungsgebunden und arbeitet fachlich unabhängig.

Vertreter von Selbsthilfegruppen in der Glücksspielsucht gründen Bundesverband

Am vergangenen Wochenende haben Vertreterinnen und Vertreter von Glücksspielsucht-Selbsthilfegruppen aus dem gesamten Bundesgebiet in Dortmund Glücksspielfrei e.V. (*) gegründet, den Bundesverband Selbsthilfe Glücksspielsucht. „Wir wollen die aktiven Selbsthilfegruppen vernetzen und dabei unterstützen, neue zu gründen, damit wir künftig mit einer starken und gemeinsamen Stimme sprechen“, so der frisch gewählte Aufsichtsratsvorsitzende Willi Sirrenberg (München).

 

Hier die komplette Pressemitteilung lesen.

 

Hinweis: Die Website des Bundesverbands Selbsthilfe Glücksspielsucht befindet sich noch im Aufbau.

Jetzt den neuen LSG-Newsletter lesen

Der zweite Newsletter in diesem Jahr ist heute erschienen, und er ist wieder randvoll mit spannenden Informationen rund um das Thema Glücksspiel(sucht). LSG-Geschäftsführer Konrad Landgraf spricht in seinem Editorial Klartext bezüglich der Startschwierigkeiten des neuen Glücksspielstaatsvertrags, insbesondere der Spielersperre. Deutlich freundlichere Worte findet er für die neue Instagram-Kampagne der LSG, die unter dem Namen Zockerheld läuft und der Bewerbung unserer Online-Beratungsplattform PlayChange dient. Schauen Sie sich die Kampagne an und hinterlassen Sie ein "Gefällt mir" - wir freuen uns sehr darüber. Auch aus den Bereichen Jugendschutz, Forschung und Praxistransfer haben unsere Kolleginnen und Kollegen der Newsletter-Redaktion wieder sehr interessante Artikel beigesteuert. Und nicht zuletzt sei die beeindruckende Bilderstrecke zum diesjährigen Aktionstag gegen Glücksspielsucht hier erwähnt und natürlich die zahlreichen Neuigkeiten vom Betroffenenbeirat Bayern Stimme der SpielerInnen. 

Und nun viel Spaß beim Lesen.

Neuer Jahresbericht der Drogenbeauftragten erschienen

Daniela Ludwig, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, hat den Jahresbericht 2021 veröffentlicht. Besonders deutlich fordert Ludwig Verbesserungen beim Jugendschutz: "Glücksspielähnliche Elemente haben in Spielen für Kinder und Jugendliche nichts verloren. Jugendschutz muss mit der Zeit gehen und sicherstellen, dass Kindern kein Glücksspiel serviert wird – egal, wie bunt es verpackt ist. Games und Apps sollten nur altersgerechte und keine süchtig machenden Inhalte anbieten. „Interaktionsrisiken“ sind keine Bagatelle, schon gar nicht bei Kindern. Schließlich sollen digitale Medien Spaß und nicht arm oder krank machen!"

Mehr dazu

Bayerische Ministerien beantworten Anfragen von Bündnis 90/Die Grünen und der FDP

An den Bayerischen Landtag wurden im Mai und Juli zwei schriftliche Anfragen gestellt.

Die Anfrage des Abgeordneten Tim Pargent, Bündnis 90/Die Grünen, stammt vom 11.05.2021 und bezieht sich auf den Aufbau der gemeinsamen Aufsichtsbehörde der Länder. Die Anfrage wurde vom Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration beantwortet. Hier lesen.

Die zweite Anfrage des Abgeordneten Sebastian Körber, FDP, stammt vom 05.07.2021 und richtet sich an die Staatliche Lotterie- und Spielbankverwaltung Bayern. Die Anfrage wurde vom Staatsministerium der Finanzen und für Heimat im Einvernehmen mit dem Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration und dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege beantwortet. Hier lesen.

Kennen Sie Tobbz?

Heute startet die erste Instagram-Kampagne der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern. In regelmäßigen Abständen erzählt Protagonist Tobbz aus seinem Leben. Tobbz ist 39 Jahre alt, hat selber schon zu viele Glücksspiele gespielt und zum Glück erkannt, dass man manchmal Hilfe braucht, um davon wieder loszukommen. Hilfe, die wir anbieten. Kostenlos, kompetent und anonym.

Und weil Tobbz erkannt hat, dass es keine Schande ist, sich Hilfe zu suchen, ist er ganz klar unser Zockerheld.

Herzlich Willkommen in unserem neuen Instagram-Auftritt ZockerHeld.

Tobbz meldet sich zwei- bis dreimal die Woche mit Bildern und Videos auf seinem Instagram-Kanal. Zwischendurch stellt die Geschäftsstelle der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern immer wieder Fakten und Wissenswertes über Glücksspiel online.