Willkommen

Die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern ist die zentrale Schnittstelle aller an der Prävention, Suchthilfe und Suchtforschung bei Glücksspielsucht beteiligter Organisationen und Akteure. Beteiligt an ihrer Organisation sind die Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen BAS Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), das IFT Institut für Therapieforschung und der Betreiberverein der Freien Wohlfahrtspflege Landesarbeitsgemeinschaft Bayern für die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern e.V. Die LSG wird vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege finanziert, ist nicht weisungsgebunden und arbeitet fachlich unabhängig.

Pressemitteilung der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern zum bundesweiten Aktionstag gegen Glücksspielsucht

Während die Corona-Krise noch immer fast alle Bereiche unseres täglichen Lebens fest im Griff hat, hat eine Meldung aus der Politik zahlreiche Suchtexpertinnen, Suchtexperten sowie Betroffene und Angehörige von Menschen mit glücksspielbezogenen Problemen in Aufruhr versetzt. Der sinngemäße Wortlaut dieser Nachricht, die erstmals im Juni 2020 kursierte und Anfang September unter anderem in der Tagesschau und der Süddeutschen Zeitung in aktualisierter Form auftauchte: Die Bundesländer dulden illegale Online-Glücksspiele!

Vor dem Hintergrund dieser Nachricht sagt Konrad Landgraf, Geschäftsführer der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern (LSG) und Suchtexperte: „Diese Entscheidung ist eine Katastrophe für den Spielerschutz. Zu einem geeigneteren Zeitpunkt könnte der diesjährige Aktionstag gegen Glücksspielsucht am 30. September deshalb gar nicht stattfinden.“

Lesen Sie hier die gesamte Pressemitteilung

Stellungnahme des Betroffenenbeirats Bayern zur Duldung illegalen Online-Glücksspiels

Anfang September 2020 und damit fast ein Jahr vor in Kraft treten des neuen Glücksspielstaatsvertrags 2021 haben sich die Bundesländer auf eine Duldung der bisher illegal agierenden Online-Glücksspielanbieter geeinigt. Der Betroffenenbeirat Bayern Stimme der SpielerInnen kritisiert dieses Vorhaben in seiner neuen Stellungnahme aufs Schärfste

Videospiele: USK verankert Glücksspiel in Prüfkriterien

Künftig sollen laut der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) Glücksspielelemente bei der Alterseinstufung von Videospielen berücksichtigt werden. Wie die USK in einer Meldung bekannt gab, reagiere sie damit auf eine sich ändernde Medienlandschaft, in der sich glücksspielähnliche Elemente im Online-Bereich und in Apps etabliert haben. Damit macht die USK Glücksspiel zum Teil ihrer Leitkriterien, die aus dem Jugendschutz abgeleitet werden und eine Art Regelwerk für die USK darstellen. Berücksichtigt werden nun jene Spielelemente, die die Einstellung von jungen Menschen gegenüber Glücksspiel und die damit einhergehende persönliche Entwicklung negativ beeinflussen könnten.

Die Aufnahme von Glücksspiel in die Leitkriterien sei vor allem als Signal zu verstehen, schreibt Lorenzo von Petersdorff, Geschäftsführer der USK.  

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Neuer Online-Auftritt des Betroffenenbeirats Bayern Stimme der SpielerInnen

Der Betroffenenbeirat Bayern Stimme der SpielerInnen ist ab sofort mit einer neuen Homepage unter https://www.betroffenenbeirat-bayern.de/ zu finden und unter info@betroffenenbeirat-bayern.de zu erreichen.

Der Betroffenenbeirat wurde Anfang 2018 gegründet und besteht aus von Glücksspielsucht betroffenen Männern und Frauen und Angehörigen von Glücksspielsüchtigen. Er vertritt gegenüber den verschiedenen Akteuren im Glücksspielbereich (Anbieter, Forschung, Hilfesysteme, Politik, Öffentlichkeit) die Sichtweisen und Bedürfnisse von Menschen mit einer Glücksspielproblematik und ihren Angehörigen. Er setzt sich für eine Stärkung des Spieler- und Jugendschutzes ein und will der Glücksspielsucht entgegenwirken.

Neuerscheinung: „Methoden der Prävention von problematischem & pathologischem Glücksspiel“

In dieser Online-Publikation finden Sie bewährte Methoden der Suchtprävention, welche mit spezifischen Aspekten zu dem Thema Glücksspiel erweitert wurden. Gerade in Anbetracht der hohen Teilnahme von Jugendlichen an Glücksspielen (trotz gesetzlichem Verbot), der erheblichen Suchtgefahren, die von diesen „Spielen“ ausgehen und den gravierenden Folgen für Spielsüchtige ist es wichtig, neben der allgegenwärtigen Werbung, Heranwachsenden auch einen kritischen Blick auf Glücksspiele zu ermöglichen. Der Spaß kommt hierbei nicht zu kurz.

Die Methodensammlung ist HIER kostenfrei abrufbar.