Empirische Studien im Rahmen der LSG

Im Rahmen der Forschungstätigkeiten des IFT Institut für Therapieforschung in der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern wird seit Dezember 2014 die Katamnese Studie durchgeführt. In der Studie werden Klientinnen und Klienten ambulanter Suchthilfeeinrichtungen in Bayern über einen längeren Zeitraum mehrfach befragt. Ziele der Studie sind die Erfassung und Beurteilung des Verlaufs von glücksspielbezogenen Störungen und die Identifikation von möglichen Einflussfaktoren auf diesen Verlauf. Die Ergebnisse der Katamnese Studie sollen dabei helfen, Empfehlungen zur Optimierung der Beratungs- und Behandlungspraxis auszuarbeiten.

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Im Rahmen der Forschungstätigkeiten des IFT Institut für Therapieforschung wurde im Zeitraum von Januar 2014 bis Juli 2016 die Münchener Freizeit Studie durchgeführt. Im Fokus der Studie stand die Untersuchung der Entwicklung von pathologischem Glücksspielen bei jungen Männern, sowie die Identifikation von Faktoren, die mit pathologischem Glücksspielen assoziiert sind. Es wurden soziale und individuelle Risikofaktoren bei der Entwicklung von pathologischem Glücksspielen erfasst. Die Studie untersuchte in einer Querschnittbefragung und einer Längsschnittbefragung bayerische Männer zwischen 18 und 26 Jahren.

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Aufgrund der Zunahme von Internetnutzung und (auch Internet basierten) Glücksspielangeboten sowie eher geringer Therapienutzung insbesondere durch Glücksspielern mit subklinischer Glücksspielsymptomatik erscheinen Internet basierte Hilfsangebote erfolgsversprechend, um eine breitere Spielergruppe zu erreichen. Zur Prüfung der Erreichbarkeit von Glücksspielern wurde eine Onlinestudie durchgeführt, deren Methodik in diesem Kurzbericht beschrieben wird.

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Die Studie erfasst Klienten- und Interventionscharakteristika einer Stichprobe von konsekutiv aufgenommenen Personen mit primär glücksspielbezogener Störung, die in Einrichtungen der ambulanten Suchthilfe um Hilfe nachsuchten. In insgesamt 35 bayerischen Einrichtungen wurden die Daten über einen Zeitraum von 18 Monaten (April 2009 bis November 2010) erhoben. Ziel ist es, aus der Analyse der Klienten- und Störungscharakteristika, den Maßnahmen der Einrichtungen sowie den damit erzielten Ergebnissen, Hinweise für die Optimierung des Versorgungssystems und der durchgeführten Maßnahmen abzuleiten. 

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Mit Unterstützung der Bayerische Landeskammer der Psychologischen Psychotherapeuten und der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (PTK) hat das IFT im Rahmen der LSG eine Befragung durchgeführt, bei der die Fallzahl pathologischer Glücksspieler bei niedergelassenen Psychologischen Psychotherapeuten (PPT) ermittelt wurde. Die Schätzungen geben einen ersten Anhaltspunkt dafür, wie weit die Behandlung von Personen mit einer Glücksspielproblematik bei PPT in Bayern verbreitet ist.

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