Hintergrund

Auf dem legalen deutschen Glücksspiel-Markt wurde im Jahr 2019 ein Umsatz (gleichbedeutend mit Spieleinsätzen) von 44,2 Mrd. Euro erzielt. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang um 3,5 %. Die Bruttospielerträge des regulierten Marktes erreichten im Jahr 2019 ein Volumen von 11,470 Mrd. Euro (minus 5,8 %). Auf dem nichtregulierten Markt wurde ein geschätzter Ertrag von 2,207 Mrd. Euro erzielt (minus 16,2 %). Die glücksspielbezogenen Einnahmen des Staates aus erlaubten Angeboten lagen 2019 nahezu unverändert bei 5,409 Mrd. Euro. (Quelle: Jahrbuch Sucht 2021)

 

Die Situation in Bayern:

Aktuell liegen für Deutschland Informationen aus elf Bevölkerungsumfragen zum Glücksspielverhalten in der Allgemeinbevölkerung vor (Stand Juni 2021). Die neueste Studie der BZgA weist eine Prävalenz bei pathologischem Glücksspielen von 0,3% (Konfidenzintervall: (0,1-1,1%) aus. Basierend auf den aktuellsten neun Bevölkerungsumfragen ergibt sich für Bayern eine geschätzte Anzahl von 32.000 Personen mit pathologischem und geschätzten 34.000 Personen, bei denen ein problematisches Spielverhalten vorliegt. Hier geht es zum entsprechenden Kurzbericht.