Aktuelles

Beratungszahlen türkische Hotline 2020

Im Jahr 2020 wurden 42 Menschen mit Glücksspielproblemen und Angehörige über unsere türkischsprachige Beratungshotline beraten. Die Nachfrage nach diesem Beratungsangebot ist damit im Vergleich zu den Vorjahren weiter gesunken (vgl. 2019: 93 Beratungen). Der Anteil der weiblichen Ratsuchenden mit eigener Glücksspielproblematik ist von acht auf 29% gestiegen. Im Durchschnitt haben sich die Anrufenden erst nach zwölf Jahren Spielsucht über die Beratungshotline Hilfe gesucht.

Mit 74% bleiben Geldspielgeräte die am häufigsten genannte Hauptspielform, den größten Anstieg verzeichnet allerdings das Online-Glücksspiel (von drei auf 15%). Einen Überblick über die wichtigsten Zahlen finden Sie hier.

Die Berater unserer Hotline sind montags von 18-20 Uhr und mittwochs von 20-22 Uhr kostenlos und anonym unter der Telefonnummer 0800 326 47 62 zu erreichen.

Vergessenen Kindern eine Stimme geben

Vom 14. bis 20. Februar 2021 findet die Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien statt. Ziel dieser Initiative ist, die Aufmerksamkeit von Öffentlichkeit und Medien auf die mehr als 2,6 Millionen Kinder zu lenken, die in Deutschland unter einem Suchtproblem ihrer Eltern leiden. Etwa jedes sechste Kind in Deutschland kommt aus einer Familie, in der Alkoholismus oder Drogenabhängigkeit herrschen.

Mehr dazu

Schriftliche Anfragen von Bündnis 90/Die Grünen und der FDP

An die bayerische Staatsregierung wurden im Oktober 2020 zwei schriftliche Anfragen zum Thema "Illegale Zweitlotterieangebote in Bayern" beziehungsweise zum "Umgang mit Zweilotterien" gestellt, die vom Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration beziehungsweise vom Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration im Einvernehmen mit dem Staatsministerium der Finanzen und für Heimat wie folgt beantwortet wurden:

Anfrage Bündnis 90/Die Grünen: hier klicken

Anfrage FDP: hier klicken

Erreichbarkeit während der Feiertage

Die Geschäftsstelle der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern ist vom 24.12.2020 bis einschließlich 03.01.2021 nicht besetzt.

Sollten Sie in dieser Zeit Hilfe oder eine Beratung benötigen, können Sie sich (werktags) an das Beratungsteam unserer Online-Beratungsplattform https://playchange.de/ wenden oder an die kostenlosen Telefonberatungsangebote der BZgA (Telefon: 0800 137 27 00) oder der Landeskoordinierungsstelle Glücksspielsucht in Nordrhein-Westfalen (0800/0776611). Diese sind zum Teil auch an den Feiertagen erreichbar.

 

Der neue Jahresreport der Glücksspielaufsicht ist erschienen

Hier geht es zu weiteren Informationen und zum Bericht.

Der Fachverband Glücksspielsucht (FAGS) sucht weitere Mitglieder

Der Fachverband hat große Pläne: Er könnte etwa Musterfeststellungsklagen (Ein Beispiel: die Klage der Verbraucherberatung gegen VW) einreichen, da er zu jenen 78 Verbänden gehört, die in die Liste der qualifizierten Einrichtungen nach § 4 Abs. 2 UKlaG eingetragen sind. Diese Voraussetzung erfüllt der FAGS schon Mal.

Was dem FAGS nun noch dringend fehlt, sind weitere Mitglieder. Gefordert sind mindestens 350 natürliche Mitglieder!

Wíchtig: Der Jahresbeitrag ist niedrig (75 Euro) und kann von der Steuer abgesetzt werden.

Hier geht es zum Beitrittsformular.

Hinweis: Wer in diesem Jahr noch eintritt, muss erst im Jahr 2021 den ersten Beitrag zahlen.

Alles Wissenswerte über den FAGS finden Sie hier.

Werner Hansch: Weg aus der Glücksspielsucht

„Ich bin durch die Hölle gegangen“. Die Sportmoderatoren Legende Werner Hansch erzählt über seinen Weg aus der Glücksspielsucht.

Hier geht es zum Film (Youtube).

Wer es noch nicht wusste: Werner Hansch ist ab sofort neuer Botschafter des bundesweiten Fachverbandes Glücksspielsucht e.V. (offizielle Meldung)

Neuer Drogenbericht verfügbar

Heute hat Daniela Ludwig, Drogenbeauftragte der Bundesregierung in der Bundespressekonferenz ihren Jahresbericht 2020 vorgestellt.

Darin finden sich neben aktuellen Trends und Zahlen rund um die Themen Tabak, Alkohol, illegale Drogen, Medien- und Glücksspielsucht umfangreiche Informationen zur Arbeit der Drogenbeauftragten, zu ihrer bisherigen Schwerpunktsetzung und ihren Zielen für das kommende Jahr.

Hier geht es zum Bericht.

Der Betroffenenbeirat Bayern Stimme der SpielerInnen sucht weitere Mitglieder

Der Betroffenenbeirat wurde Ende Januar 2018 in München gegründet. Im Beirat sitzen von Glücksspielsucht betroffene Männer und Frauen, aber auch Angehörige, die sich zu einem selbstständigen Gremium organisiert haben. Gemeinsam setzen sich die aktuell zehn Mitglieder für eine Stärkung des Spieler- und Jugendschutzes ein und wollen der Glücksspielsucht entgegenwirken.

Um die Position des Beirats gegenüber Politik, Interessensverbänden und Glücksspielindustrie zu stärken, sucht der Beirat weitere Mitglieder.

Wer Interesse hat und sich diese wichtige und spannende Aufgabe als Mitglied im Betroffenenbeirat vorstellen kann, findet hier vorab zahlreiche Informationen:

Beratungszahlen Fachstellen, Geschäftsstelle und türkischsprachige Hotline

Die LSG hat wie in den Jahren zuvor Poster mit den Beratungszahlen erstellt.

Ältere Meldungen finden Sie in unserem Archiv.