Aktuelles

Gründung Betroffenenbeirat

Ende Januar hat das Gründungstreffen des Betroffenenbeirats der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern (LSG) in München stattgefunden. Im Rahmen dieser Veranstaltung haben sich von einer Glücksspielsucht betroffene Männer, Frauen und Angehörige zu einem selbstständigen Gremium organisiert. Der Betroffenenbeirat möchte sich künftig nicht nur in die Arbeit der LSG einbringen, sondern sich auch zu Themen wie Spieler- und Jugendschutz, Werbebeschränkungen, Glücksspielrecht und dessen Umsetzung austauschen oder auch (öffentlich) Stellung beziehen.

Glücksspielsucht soll von der Öffentlichkeit als Problematik mit negativen Auswirkungen nicht nur auf die direkt Betroffenen, sondern auch auf die Gesellschaft als Ganzes verstärkt wahrgenommen werden. Auch die Versorgung von betroffenen Spielerinnen und Spielern soll verbessert werden.

Die LSG freut sich auf die künftige Zusammenarbeit mit dem Betroffenenbeirat und bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr Engagement.

Stellenangebot: Wissenschaftlicher Mitarbeiter (w/m)

Die Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen verfolgt das Ziel, die Kooperation zwischen den verschiedenen Disziplinen der Suchtforschung sowie zwischen Forschung und Praxis zu intensivieren und die Öffentlichkeit über suchtspezifische Themen und Probleme zu informieren.

Für unsere Geschäftsstelle in München suchen wir ab sofort einen wissenschaftlichen Mitarbeiter (w/m) aus dem Sucht-/Gesundheitsbereich in Vollzeit (40,06 Stunden/Woche) mit mindestens 2-jähriger Berufserfahrung.

Teilzeitbeschäftigung beziehungsweise eine Aufteilung der Stelle in zwei 50 %-Stellen ist möglich.

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Alles oder Nichts – eine Live-Reality-Show über Freundschaft und Glücksspiel zum Mitmachen

Subventionierte Aufführungen, neuer Trailer und Evaluation 

Das interaktive Theaterstück Alles oder Nichts des ReplayTheaters ist für bis zu 100 SchülerInnen ab 14 Jahren konzipiert und befasst sich spielerisch-unterhaltsam mit den Themen Glücksspiel und Zocken und den daraus resultierenden Folgen. Mittels Interaktion zwischen Schauspielern und Zuschauern wird die Grenze zwischen Publikum und Bühne aufgehoben. Ausführliches und anschauliches Hintergrundmaterial zur Nachbereitung im Unterricht ergänzen und vertiefen das Thema. Hierdurch wird die Intensität und Nachhaltigkeit des Themas noch erhöht. 

Das Stück wird von der Aktion Jugendschutz und der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern finanziell unterstützt, so dass bei rechtzeitiger Buchung die Kosten auf 350.- Euro pro Vorstellung reduziert sind. 

Buchungen:

Trailer 

Evaluation  

Nähere Infos

Basisschulung: Grundlagen der Glücksspielsucht

In der etablierten Basisschulung werden grundlegende und an den Bedürfnissen der Praxis orientierte Einblicke in das Thema Glücksspielsucht vermittelt.

Der erste Vortrag gibt einen Überblick über die Aufgaben und Struktur der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern (LSG) sowie grundlegende Informationen zum Glücksspielen, zu rechtlichen Rahmenbedingungen und Glücksspielangeboten.

Im zweiten Vortrag werden die Definitionskriterien einer Sucht im Allgemeinen dargestellt. Anschließend wird das Suchthilfesystem für pathologische Glücksspielerinnen und Glücksspieler aufgezeigt. Nach einer kurzen Pause erhalten die Teilnehmenden abschließend einen Überblick über das Störungsbild sowie die Ursachen und Folgen der Glücksspielsucht.

Zum Flyer

Anmeldung.

Wann: 22.02.2018, 13:30-17:00 Uhr

Veranstaltungsort
Caritas-Pirckheimer-Haus
Königstr. 64
90402 Nürnberg

PlayOff – die Umfrage - jetzt mitmachen!

Sie können dabei mithelfen, unsere App PlayOff zu verbessern. Um herauszufinden, inwieweit die App Menschen bei der Veränderung ihres Glücksspielverhaltens unterstützen kann, welche Features beliebt sind und wo Verbesserungsbedarf besteht, führt die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern aktuell eine Befragung der Nutzerinnen und Nutzer durch.

Jetzt PlayOff ausprobieren und an unserer Umfrage teilnehmen.

Es dauert nur wenige Minuten, die Antworten werden anonym ausgewertet.

Wenn Sie Fragen haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren unter der Telefonnummer 089 552 73 59 0 oder per E-Mail 

Neustart Betroffenenbeirat

Die LSG startet den Betroffenenbeirat neu. Zusammen mit dem Selbsthilfezentrum München wird es am 27. Januar 2018 ein Gründungstreffen geben, in dem die Rahmenbedingungen für die künftige Zusammenarbeit vereinbart werden. Als mögliche Mitglieder werden Menschen mit einer glücksspielbezogenen Problematik und Angehörige aus Bayern gesucht, die sich in beratender Funktion in die Arbeit der LSG einbringen und die Interessen von Betroffenen und Angehörigen im direkten Dialog mit der LSG vertreten wollen.

Hier können Sie den Flyer ansehen.

Infos und Anmeldung unter: info@lsgbayern.deoder unter 089 552 73 59 0

Jetzt lesen: Der neue LSG-Newsletter ist da

Auf neun Seiten berichten wir über aktuelle Entwicklungen im Bereich Glücksspielsucht und stellen unsere Aktivitäten des vergangenen halben Jahres vor. Außerdem gibt es Beiträge aus den Bereichen Forschung, Praxistransfer und Prävention.

Viel Spaß beim Lesen wünscht das Team der LSG.

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Neue Adresse des IFT

Seit Oktober lautet die neue Anschrift:

IFT Institut für Therapieforschung

Leopoldstraße 175

80804 München

 

E-Mail-Adressen und Telefonnummern bleiben unverändert. 

Schleswig-Holstein steigt aus dem Glücksspielstaatsvertrag aus

Jetzt ist es sicher: Schleswig-Holstein wird dem zweiten Glücksspiel-Änderungsstaatsvertrag nicht zustimmen. Zudem wird sich die Landesregierung für eine rechtlich verankerte Ausstiegsoption aus dem Vertrag einsetzen. Der Beschluss erfolgte mit breiter Mehrheit, lediglich die SPD stimmte dagegen. Mehr Infos gibt es hier.

Bundesweiter Aktionstag gegen Glücksspielsucht

Am 27. September 2017 findet der bundesweite Aktionstag gegen Glücksspielsucht statt. Auch die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern (LSG) und zahlreiche ihrer Fach- und Kompetenznetzwerkstellen werden mit Aktionen in ganz Bayern teilnehmen. 

Hier finden Sie eine Übersicht unserer Aktionen. Hier geht es zur offiziellen Pressemitteilung.

Der diesjährige Schwerpunkt: Angehörige von Glücksspielsüchtigen. Ein äußerst wichtiges Thema, denn Probleme mit dem Glücksspielen wirken sich immer auch auf das Umfeld der Betroffenen aus. Neben der Zeit, die für das Glücksspielen aufgewendet wird, fehlt Betroffenen – und damit meist auch ihren Familien – häufig das Geld.

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