Das war der 7. Bayerische Fachkongress Glücksspiel

Der 7. Bayerische Fachkongress Glücksspiel ging heute in München erfolgreich zu Ende. Der Tenor der rund 125 Teilnehmenden: "Wir kommen nächstes Jahr wieder!"

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Der Fokus des 7. Bayerischen Fachkongresses Glücksspiel der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern lag dieses Jahr auf der Thematik "Diagnose" und auf deren Nutzen und potenziellen Schaden für die Betroffenen. Insbesondere, wenn die Diagnose von Fachleuten oder Laien wie ein Etikett angehängt wird, kann es zu Erfahrungen kommen, die negative Auswirkungen haben können.

Zunächst boten die Expertinnen und Experten einen Einblick in die Problematik aus der Perspektive der Forschung und der Perspektive der Praxis. In den anschließenden Workshops lernten die Teilnehmenden praktische Ansätze im Umgang mit der Diagnoselast sowie zur Reduktion von Scham kennen.

Weitere Workshops befassten sich mit Personengruppen, die aufgrund von zusätzlichen Stigmata besonderer Aufmerksamkeit bedürfen.

Das gemeinsame Forum zum Abschluss griff ebenfalls praxisorientiert Ansätze zur Reduktion von Labelling, Stigma und Scham auf und zielt insbesondere darauf ab, Ansatzpunkte und Umsetzungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Einleitend wurden dazu drei Projekte aus der Praxis vorgestellt und anschließend im Plenum Erfahrungen, Möglichkeiten und Visionen diskutiert.