Aktuelles

Pressemitteilung der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern

Wer die Corona-Krise und die damit verbundenen geschlossenen Spielhallen zum Ausstieg aus der Glücksspielsucht genutzt hat, ist trotzdem einem Rückfallrisiko ausgesetzt.

Konrad Landgraf, Geschäftsführer der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern, erklärt, wieso diese Gefahr besteht und wo sich Betroffene und Angehörige Hilfe suchen können.

Hier geht es zur Pressemitteilung.

Glücksspielverhalten und Glücksspielsucht in Deutschland 2019

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat im Jahr 2019 die siebte Repräsentativbefragung zum Glücksspielverhalten sowie zu glücksspielbezogenen Einstellungen und Problemen in der Bevölkerung in Deutschland seit 2007 durchgeführt (n = 11.503). Die Studien haben eine Monitoring-Funktion, indem sie regelmäßig alle zwei Jahre die Epidemiologie der relevanten Aspekte des Glücksspiels (= Spiel mit Geldeinsatz, dessen Ausgang überwiegend durch Zufall bestimmt ist) in Deutschland erfassen. Zudem liefern sie Informationen über die Beratungsnotwendigkeit und den Kenntnisstand in der Bevölkerung zu Aufklärungsmaßnahmen der BZgA und Anderer im Bereich der Prävention von Glücksspielsucht.

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Das Jahrbuch Sucht 2020 ist erschienen

Das Jahrbuch Sucht 2020 der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen ist ab sofort erhältlich. Es liefert die neuesten Zahlen und Fakten zum Konsum legaler und illegaler Drogen in Deutschland. Renommierte Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis informieren über aktuelle Trends bei einzelnen Suchtstoffen, zu abhängigem Verhalten und über die Versorgung Suchtkranker. Auch das Thema Glücksspiel wird im Jahrbuch behandelt. So wurden auf dem legalen deutschen Glücksspielmarkt 2018 rund 46,3 Mrd. Euro Umsätze (Spieleinsätze) erzielt. Laut einer 2019 durchgeführten Repräsentativbefragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sind 0,39 % der 16- bis 70-jährigen bundesdeutschen Bevölkerung Problemspielende (229.000 Personen). 0,34 % zeigen ein pathologisches Spielverhalten (200.000 Personen), also eine Glücksspielsucht.

Hier geht es zur offiziellen Pressemitteilung der DHS

Informationen zur Bestellung

Ärzteblatt testet LSG-App PlayOff

Das Ärzteblatt hat PlayOff, unsere Smartphone-App für Menschen mit glücksspielbezogenen Problemen, getestet und kommt zu einem positiven Fazit: PlayOff könne als reine Selbsthilfe-App oder insbesondere bei schwereren Fällen von Spielsucht als digitaler Begleiter verwendet werden, sei zweckorientiert und nachvollziehbar aufgebaut.

Den ganzen Test lesen

Pressemitteilung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung

Suchtrehabilitation bleibt trotz Corona bestehen! Daniela Ludwig, Drogenbeauftragte: "Die Therapie für suchtkranke Menschen ist gesichert - das ist eine sehr gute Nachricht!"

Hier die ganze Pressemitteiliung lesen

Der LSG-Newsletter ist da

Sehr geehrte Damen und Herren,

lesen Sie ab sofort den neuen LSG-Newsletter. Wir haben wieder viele spannende Themen für Sie im Programm und versuchen Sie trotz Corona-Krise über unsere Arbeit, politische Entwicklungen und Neuigkeiten aus den Bereichen Praxistransfer, Forschung und Jugenschutz zu informieren. Und natürlich hat auch der Betroffenenbeirat Bayern Stimme der SpielerInnen wieder zahlreiche Infos für Sie vorbereitet. 

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Ihr

Konrad Landgraf, Geschäftsführer der LSG

Entwurf des Glücksspielneuregulierungsstaatsvertrag / Stellungnahmen aus der Verbändeanhörung

Der Chef der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen hat den Entwurf des Glücksspielneuregulierungsstaatsvertrags und die Stellungnahmen aus der entsprechenden Verbändeanhörung veröffentlicht:

Entwurf des Glücksspielneuregulierungsstaatsvertrag

Stellungnahmen aus der Verbändeanhörung

 

Informationen für Fachkräfte in der Suchthilfe / COVID-19 und Suchtthemen

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung und die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) haben auf ihren jeweiligen Websites zahlreiche Informationen für Mitarbeitende in der Suchthilfe sowie über COVID-19 und Suchtthemen gebündelt und bereitgestellt. 

Infos der DHS

Infos der Drogenbeauftragten der Bundesregierung

Forschungsstudie "KinderGlück" der Katholischen Hochschule NRW

Die Katholische Hochschule NRW führt telefonisch anonyme Befragungen mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch, deren Eltern eine Glücksspielsucht entwickelt haben. Teilnehmende erhalten einen Gutschein in Höhe von 25 Euro von Amazon.

Hier finden Sie alle Informationen zur Studie

Pressemitteilung: Hohes Suchtpotenzial bei Online-Glücksspiel – Beratung während der Corona-Krise

Vor dem Hintergrund der Corona-Krise weist die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern (LSG) darauf hin, dass Online-Glücksspiele in Deutschland weitgehend illegales Glücksspiel darstellen. Ausnahmen stellen auch die Angebote der staatlichen Lotteriebetreiber und der Soziallotterien dar. Im Bereich Sportwetten laufen aktuell noch die Verfahren zur Konzessionsvergabe. Aufgrund des eingeschränkten Sportangebots sind diese jedoch auch stark heruntergefahren. Bleiben also noch die Online-Casinospiele, Online-Automatenspiele und Online-Poker. Diese sind in Deutschland eindeutig illegales Glücksspiel. Übrigens auch, wenn sie auf den Seiten von Sportwettanbietern wie Tipico, bwin oder bet-at-home angeboten werden. Online-Glücksspiele haben ein sehr hohes Risiko, was die Entwicklung und Aufrechterhaltung eines problematischen beziehungsweise pathologischen Glücksspielverhaltens betrifft. So stellt unter anderem die hohe Spielgeschwindigkeit in Verbindung mit einer sehr hohen Verfügbarkeit besondere Risiken dar...

Hier die ganze Pressemitteilung lesen.

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