Aktuelles

Pressemitteilung Betroffenenbeirat Bayern Stimme der SpielerInnen

Der Betroffenenbeirat Bayern Stimme der SpielerInnen hat eine Pressemitteilung zum neuen Glücksspielstaatsvertrag veröffentlicht. Der Beirat kritisiert, dass viele konstruktive Vorschläge von Expertinnen und Experten bei der Politik kein Gehör fanden, während den Wünschen der Glücksspielindustrie durchaus in einigen Fällen entsprochen wurde. Außerdem, so der Beirat, sei eine wirksame Kontrolle des Online-Glücksspiels vorerst nicht möglich, da die neue bundesweite Aufsichtsbehörde frühestens im Jahr 2023 ihre Arbeit aufnehmen wird.

Lesen Sie hier die komplette Pressemitteilung.

Pressemitteilung der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern: Kritik am neuen Glücksspielstaatsvertrag

Am 1. Juli tritt der neue Glücksspielstaatsvertrag in Kraft. Ist das neue Regelwerk Fluch oder Segen für Menschen mit einem problematischen Spielverhalten?

Konrad Landgraf, Geschäftsführer der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern, hat dazu eine klare Position.

Welche, lesen Sie in dieser Pressemitteilung

Bayerischer Landtag im Blick

Hier können Sie die Zweite Lesung zum Gesetzentwurf der Staatsregierung zur Änderung des Gesetzes zur Ausführung des Staatsvertrages zum Glücksspielwesen in Deutschland und des Spielbankengesetzes anschauen.

Und hier geht es zum Entwurf, dem schließlich auch zugestimmt wurde,

Pressemitteilung der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern: Neue Video-Beratung startet

Nach wie vor hält Corona die Welt in Atem und verändert nahezu alle Bereiche unseres täglichen Lebens. Wir tragen Masken, halten Abstand zueinander, kaufen verstärkt im Internet ein und arbeiten im Home- oder Mobile-Office. Besonders das Thema Video-Conferencing hat immens an Bedeutung gewonnen – auch für die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern (LSG). Um Menschen mit glücksspielbezogenen Problemen auch während Corona und danach beraten zu können, hat die LSG mit der Online-Beratungsplattform PlayChange bereits letzten Sommer reagiert.

Nun kommt mit einer Video-Beratung ein neues Modul hinzu, das über www.playchange.de schnell und einfach zu erreichen ist.

Lesen Sie hier die komplette Pressemitteilung.

Newsletter 1/2021: Jetzt lesen

Lesen Sie jetzt den brandneuen LSG-Newsletter mit zahlreichen Informationen über die aktuellsten politischen Entwicklungen im Bereich Glücksspiel, unsere Forschungs- und Praxistransferprojekte, das Thema Jugendschutz, den Betroffenenbeirat Stimme der SpielerInnen und ganz allgemein über unsere neuesten Beratungsangebote und die Arbeit in der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern.

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Der neue Glücksspielstaatsvertrag nimmt die letzte Hürde

Am gestrigen Mittwoch hat Sachsen-Anhalt dem neuen Glücksspielstaatsvertrag zugestimmt. Das Bundesland war die letzte Hürde, der neue Staatsvertrag wird also aller Voraussicht nach im Juli in Kraft treten. 

Mehr dazu in den Artikeln der Süddeutschen Zeitung und der FAZ.

DHS Jahrbuch Sucht 2021 ist erschienen

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) hat das Jahrbuch Sucht 2021 veröffentlicht. Bedingt durch die Corona-Krise sind die Umsätze in den Spielhallen zwar gesunken. Gleichzeitig sehen die Sucht-Expertinnen und -Experten aber Gefahren aus suchtpräventiver Sicht durch die geplante Novellierung des Glücksspielstaatsvertrags. Bislang sind Online-Casinos in Deutschland noch illegal. Das ändert sich aber zum 1. Juli 2021 mit dem Inkrafttreten des neuen Glücksspielstaatsvertrags. Aus der Pressemitteilung der DHS ist zu entnehmen: „Der vorliegende Entwurf enthält trotz Verbesserungen beim Spielerschutz nach wie vor erhebliche Mängel. Diese fördern Suchtrisiken und erhöhen eine Gefährdung von Spielerinnen und Spielern“, betont Dr. Peter Raiser, stellvertretender Geschäftsführer der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS). In einer Stellungnahme spricht sich die DHS daher gegen die Ratifizierung des Glücksspielstaatsvertrags bei gleichzeitiger Verlängerung des bisher gültigen 3. Staatsvertrags aus. 

Zur Pressemitteilung der DHS: Hier klicken

Alle Infos zum Jahrbuch Sucht 2021: Hier klicken

Stellenangebot: Psychologe/Psychologin / Sozialpädagoge/Sozialpädagogin in Teilzeit

Die Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen BAS sucht für die Geschäftsstelle in München zum 01.05.2021 oder später als wissenschaftlichen Mitarbeiter (m/w/d) einen Psychologen/eine Psychologin oder einen Sozialpädagogen/eine Sozialpädagogin in Teilzeit (20,03 Stunden/Woche) mit mindestens zweijähriger Berufserfahrung.

Alle Informationen und den Kontakt zur BAS finden Sie hier.

Neues Online-Tutorial für Angehörige

Das neue Online-Tutorial LOSgelöst der Bayerischen Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen BAS ist ein kostenloses Selbsthilfeangebot für Angehörige von Menschen mit Glücksspielproblemen. In 13 verschiedenen Videos werden ganz unterschiedliche Dinge, wie zum Beispiel was eine Glücksspielsucht eigentlich ist oder auch das Thema Geldmanagement besprochen. Sie können sich selbst aussuchen, welche Videos Sie in welcher Reihenfolge schauen möchten. Es gibt außerdem kleine interaktive Aufgaben, die Ihnen helfen, die Informationen für Ihre eigene Situation zu nutzen. Sie müssen sich nur einmal mit Ihrer E-Mailadresse anmelden und erhalten dann einen Link, über den Sie das Online-Tutorial unbegrenzt nutzen können.

Hier kommen Sie zur kostenlosen Online-Hilfe LOSgelöst und können sich erst einmal ein Video über das Programm anschauen.

Beratungszahlen türkische Hotline 2020

Im Jahr 2020 wurden 42 Menschen mit Glücksspielproblemen und Angehörige über unsere türkischsprachige Beratungshotline beraten. Die Nachfrage nach diesem Beratungsangebot ist damit im Vergleich zu den Vorjahren weiter gesunken (vgl. 2019: 93 Beratungen). Der Anteil der weiblichen Ratsuchenden mit eigener Glücksspielproblematik ist von acht auf 29% gestiegen. Im Durchschnitt haben sich die Anrufenden erst nach zwölf Jahren Spielsucht über die Beratungshotline Hilfe gesucht.

Mit 74% bleiben Geldspielgeräte die am häufigsten genannte Hauptspielform, den größten Anstieg verzeichnet allerdings das Online-Glücksspiel (von drei auf 15%). Einen Überblick über die wichtigsten Zahlen finden Sie hier.

Die Berater unserer Hotline sind montags von 18-20 Uhr und mittwochs von 20-22 Uhr kostenlos und anonym unter der Telefonnummer 0800 326 47 62 zu erreichen.

Ältere Meldungen finden Sie in unserem Archiv.