Aktuelles

Der Betroffenenbeirat Bayern Stimme der SpielerInnen sucht weitere Mitglieder

Der Betroffenenbeirat wurde Ende Januar 2018 in München gegründet. Im Beirat sitzen von Glücksspielsucht betroffene Männer und Frauen, aber auch Angehörige, die sich zu einem selbstständigen Gremium organisiert haben. Gemeinsam setzen sich die aktuell zehn Mitglieder für eine Stärkung des Spieler- und Jugendschutzes ein und wollen der Glücksspielsucht entgegenwirken.

Um die Position des Beirats gegenüber Politik, Interessensverbänden und Glücksspielindustrie zu stärken, sucht der Beirat weitere Mitglieder.

Wer Interesse hat und sich diese wichtige und spannende Aufgabe als Mitglied im Betroffenenbeirat vorstellen kann, findet hier vorab zahlreiche Informationen:

Beratungszahlen Fachstellen, Geschäftsstelle und türkischsprachige Hotline

Die LSG hat wie in den Jahren zuvor Poster mit den Beratungszahlen erstellt.

Jetzt lesen! Der neue LSG-Newsletter ist da

Im zweiten Newsletter in diesem Jahr haben wir wieder jede Menge Infos und spannende Themen für Sie aufbereitet. 

Sie können unseren Newsletter ab sofort hier online lesen.

 

Viel Vergnügen wünscht Ihr

Konrad Landgraf

Geschäftsführer

Liste der Sportwettanbieter

Die Glücksspielaufsichtsbehörden der Länder haben eine so genannte White List veröffentlicht, in der diejenigen Sportwettanbieter aufgeführt sind, die vergangenen Freitag eine Konzession erhalten haben. Sie finden die Anbieter auf Seite 8 der White List.

Hier die White List ansehen.

Kabinett beschließt neues Jugendschutzgesetz

Zocken, chatten, posten: Nicht erst seit den coronabedingten Einschränkungen ist es für Kinder und Jugendliche selbstverständlich, digitale Medien in ihrem Alltag zu nutzen. Im digitalen Raum verbringen sie viel Zeit. Dort tauschen sie sich aus, spielen, hören Musik. Dabei werden sie aber sehr häufig auch mit Bildern, Videos oder Kommentaren konfrontiert, die sie ängstigen. 41 % der Kinder und Jugendlichen fühlen sich im Internet gemobbt, beschimpft und beleidigt oder massiv von Fremden belästigt und bedrängt.

Um diesen Risiken wirksam zu begegnen, hat das Bundeskabinett heute den von Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey vorgelegten Entwurf eines modernen Jugendschutzgesetzes beschlossen.

Die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern begrüßt, dass zukünftig Glücksspielsimulationen und Lootboxen beim Jugendschutz Berücksichtigung finden sollen.

Hier die gesamte Meldung lesen.

Trotz Corona - der Aktionstag war ein Erfolg

Am 30. September hat der bundesweite Aktionstag gegen Glücksspielsucht stattgefunden. Die LSG und zahlreiche Fach- und Kompetenznetzwerkstellen haben sich auf die Straße gewagt und dem Corona-Virus getrotzt. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden fiel durchweg positiv aus, auch wenn die Maskenpflicht mancherorts die Kommunikation mit den Passantinnen und Passanten etwas erschwerte. 

Einige Impressionen des Aktionstages finden Sie hier.

Hinweis: Sie benötigen keinen Facebook-Account, um die Bilder ansehen zu können. Den Hinweis, sich anzumelden, können Sie einfach mit "jetzt nicht" wegklicken. 

Die Bundesländer machen ernst...

... mit der Duldung bestimmter Online-Glücksspielangebote und der Erhöhung des Einsatzlimits. Die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern (LSG) hält diese Entscheidung für sehr bedenklich. Dass Glücksspielanbieter, die jahrelang illegale Online-Glücksspiele in Deutschland angeboten haben, nun geduldet werden sollen, ist der LSG ein Dorn im Auge. Das ist ein Schlag ins Gesicht jener Menschen, die durch Glücksspiele alles verloren haben. Hinzu kommt, dass die wichtigsten Schutzmechanismen, die im neuen Glücksspielstaatsvertrag geplant sind, noch überhaupt nicht einsatzbereit sind. Aus Sicht des Spielerschutzes ist hier die Reihenfolge vollkommen verkehrt. Wenn überhaupt sollten Online-Glücksspiele erst dann zugelassen werden, wenn wirklich alle Schutzmechanismen und die länderübergreifende Aufsichtsbehörde, die deren Einhaltung überwachen soll, einsatzbereit sind. Und nicht umgekehrt.

Die entsprechenden Dokumente finden sich auch auf der Homepage der Gemeinsamen Geschäftsstelle Glücksspiel.

Pressemitteilung der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern zum bundesweiten Aktionstag gegen Glücksspielsucht

Während die Corona-Krise noch immer fast alle Bereiche unseres täglichen Lebens fest im Griff hat, hat eine Meldung aus der Politik zahlreiche Suchtexpertinnen, Suchtexperten sowie Betroffene und Angehörige von Menschen mit glücksspielbezogenen Problemen in Aufruhr versetzt. Der sinngemäße Wortlaut dieser Nachricht, die erstmals im Juni 2020 kursierte und Anfang September unter anderem in der Tagesschau und der Süddeutschen Zeitung in aktualisierter Form auftauchte: Die Bundesländer dulden illegale Online-Glücksspiele!

Vor dem Hintergrund dieser Nachricht sagt Konrad Landgraf, Geschäftsführer der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern (LSG) und Suchtexperte: „Diese Entscheidung ist eine Katastrophe für den Spielerschutz. Zu einem geeigneteren Zeitpunkt könnte der diesjährige Aktionstag gegen Glücksspielsucht am 30. September deshalb gar nicht stattfinden.“

Lesen Sie hier die gesamte Pressemitteilung

Stellungnahme des Betroffenenbeirats Bayern zur Duldung illegalen Online-Glücksspiels

Anfang September 2020 und damit fast ein Jahr vor in Kraft treten des neuen Glücksspielstaatsvertrags 2021 haben sich die Bundesländer auf eine Duldung der bisher illegal agierenden Online-Glücksspielanbieter geeinigt. Der Betroffenenbeirat Bayern Stimme der SpielerInnen kritisiert dieses Vorhaben in seiner neuen Stellungnahme aufs Schärfste

Videospiele: USK verankert Glücksspiel in Prüfkriterien

Künftig sollen laut der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) Glücksspielelemente bei der Alterseinstufung von Videospielen berücksichtigt werden. Wie die USK in einer Meldung bekannt gab, reagiere sie damit auf eine sich ändernde Medienlandschaft, in der sich glücksspielähnliche Elemente im Online-Bereich und in Apps etabliert haben. Damit macht die USK Glücksspiel zum Teil ihrer Leitkriterien, die aus dem Jugendschutz abgeleitet werden und eine Art Regelwerk für die USK darstellen. Berücksichtigt werden nun jene Spielelemente, die die Einstellung von jungen Menschen gegenüber Glücksspiel und die damit einhergehende persönliche Entwicklung negativ beeinflussen könnten.

Die Aufnahme von Glücksspiel in die Leitkriterien sei vor allem als Signal zu verstehen, schreibt Lorenzo von Petersdorff, Geschäftsführer der USK.  

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