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Komplett überarbeitet: Aus „Zu hoch gepokert?“ wird „Zocken, wetten, daddeln“

In Zusammenarbeit mit den Bundesländern Brandenburg, Thüringen, Hessen und Niedersachen hat die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern die bekannte und stark nachgefragte Broschüre "Zu hoch gepokert?" komplett überarbeitet und unter dem Titel "Zocken, wetten, daddeln" neu aufgelegt.

Die Broschüre bietet Fakten rund um Glücksspiele und Glücksspielsucht. Die Hintergrundinformationen und Übungen eröffnen Möglichkeiten, mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen über ihr Glücksspielverhalten und die damit verbundenen Risiken und Suchtgefahren ins Gespräch zu kommen.

Der Druck wurde bereits in Auftrag gegeben, so dass die Broschüre in Kürze auch über unseren Webshop bestellbar ist.

Die Broschüre können Sie bereits jetzt hier online ansehen. 

Bundesweiter Aktionstag gegen Glücksspielsucht

Am 29.09.2021 findet der bundesweite Aktionstag gegen Glücksspielsucht statt. Auch die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern (LSG) sowie zahlreiche ihrer Fach- und Kompetenznetzwerkstellen nehmen mit verschiedenen Aktionen daran teil. "Wie immer geht es darum, mit den Menschen auf den Straßen in Kontakt zu kommen, Fragen zu beantworten und ganz allgemein das Thema Glücksspielsucht in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken", sagt Konrad Landgraf, Geschäftsführer der LSG und Suchtexperte. 

Weitere Infos entnehmen Sie bitte der offiziellen Pressemitteilung der LSG.

Video-Premiere

Unser neues, eindrucksvolles Werbe-Video für die türkisch-sprachige Hotline für Menschen mit glückspielbezogenen Problemen ist in Zusammenarbeit der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern mit der Landesfachstelle Glücksspielsucht NRW entstanden. Protagonist des Videos ist ein von Glücksspielsucht betroffener, türkischsprachiger Mann, der mit der U-Bahn fährt. Man hört seine Gedanken, die sich darum drehen, dass er glücksspielsüchtig war und wie es zur Sucht kam. Doch der Mann hat sich Hilfe geholt und den Weg aus der Sucht heraus geschafft. Damit macht er anderen Betroffenen Mut, sich ebenfalls Hilfe zu suchen. Am Ende kommt er nach einer langen Fahrt an seinem Ziel an und nimmt sein Kind in die Arme, das schon sehnlich auf den Vater gewartet hat. Wir danken allen Mitwirkenden, vor allem unserem Hauptdarsteller, für die tolle Arbeit.

Hier das Video bei Youtube ansehen.

Mehr dazu

Online-Glücksspiel - wie der Staat bei der Kontrolle versagt

BR24 hat heute einen sehr informativen und spannenden Funkstreifzug gesendet. In seinem Beitrag nimmt BR-Journalist Sebastian Krause die Umsetzung des neuen Glücksspielstaatsvertrages (GlüStV 2021) sehr genau unter die Lupe. Krause spricht mit einem Betroffenen, einer Suchttherapeutin und der Bundesdrogenbeauftragten. Alle drei haben eine ziemliche klare Meinung zu den neuen Regelungen des GlüStV 2021, die unter dem Motto "Mehr Spielerschutz" angepriesen werden. Aber Krause lässt auch die Anbieter zu Wort kommen. Und es verwundert kaum, dass sie eine ganz andere Auffassung davon haben, wie diese Spielerschutzmaßnahmen konkret umzusetzen sind.  

BR24 schreibt: "Glückspiel ist ein heikles Thema in Deutschland. Viele leiden unter Spielsucht. Jahrelang gab es keine einheitlichen Regeln und Gesetze. Bis sich die Bundesländer doch auf einen neuen Glückspielstaatsvertrag einigen konnten, der am 1. Juli in Kraft trat. Und der besagt: Online-Glückspiel wird erlaubt, der Markt wird geöffnet, dafür gibt es aber auch klare und strenge Regeln zum Schutz vor Spielsucht. Gut zwei Monate nach Einführung kommt jetzt große Kritik an der Umsetzung." 

Zum Nachhören des gesamten Beitrags klicken Sie hier.

Den Artikel zum gleichen Thema finden Sie hier.

Bundesweiter Aktionstag gegen Glücksspielsucht

Am 29.09.2021 findet der bundesweite Aktionstag gegen Glücksspielsucht statt. In ganz Deutschland machen Suchtberaterinnen und -berater mit verschiedensten Aktionen auf das Problem Glücksspielsucht aufmerksam. Auch die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern und zahlreiche ihrer Fach- und Kompetenznetzwerkstellen sind wie in den Jahren davor wieder dabei.

Verteilt über ganz Bayern suchen die Beratenden das Gespräch zu Passantinnen und Passanten, klären über Glücksspielsucht auf, verteilen Broschüren und Flyer zum Thema und beantworten gerne alle Ihre Fragen zu diesem wichtigen Thema. 

Alle teilnehmenden Stellen mit genauer Orts- und Zeitangabe finden Sie in Kürze auf dieser Seite. 

Wir freuen uns über Ihren Besuch am Aktionstag.

Stellenangebot Verwaltungskraft

Die Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen BAS sucht ab sofort eine Verwaltungskraft.

Lesen Sie hier die komplette Stellenbeschreibung.

11. Bayerischer Fachkongress Glücksspielsucht fand online statt

Mit rund 240 Teilnehmenden fand der 11. Bayerische Fachkongress Glücksspielsucht am 15. Juli 2021 unter regem Interesse online statt. Unter dem Titel "Alles online? Die schöne (?) neue Glücksspielwelt im Faktencheck" wurden die aktuellen Entwicklungen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Prof. Dr. Markus Ruttig erörterte aus rechtlicher Sicht, was der neue Glückspielstaatsvertrag (GlüStV 2021) an Veränderungen mit sich bringt. Ob "Fluch oder Segen" diskutierten anschließend Vertreterinnen und Vertreter aus Suchthilfe, Politik, Betroffenenbeirat und Suchtforschung in einer lebhaften Podiumsdiskussion. Am Nachmittag warf Prof. Dr. Jobst Böning in seinem Vortrag einen Blick auf Online-Sportwetten und Werbung und insbesondere der Frage der `Integrität` des Profifußballs im Spannungsfeld wirtschaftlicher Gewinnmaximierung. Mit den beiden anschließenden Seminaren wurde es nochmal richtig praktisch: Konrad Landgraf, Geschäftsführer der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern gab einen praktischen Einblick ins Online-Glücksspiel und Nadia Tahmassebi, Psychologin der salus Klinik Friedrichsdorf erörterte den Umgang mit Scham und Schuld in der Arbeit mit pathologischen Spielerinnen und –spielern.     

Pressemitteilung der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern: 11. Bayerischer Fachkongress am 15. Juli 2021

Alles online? Die schöne (?) neue Glücksspielwelt im Faktencheck – so lautet das Motto am 15. Juli 2021 beim 11. Bayerischen Fachkongress Glücksspiel (Online-Veranstaltung). Seit gut einer Woche gilt nun der neue Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV 2021), der zum Teil große Veränderungen in der Welt der Glücksspiele mit sich gebracht hat. „Allen voran natürlich die Legalisierung von Online-Glücksspielen“, sagt Konrad Landgraf, Geschäftsführer der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern (LSG) und Suchtexperte. Doch nicht nur die Legalisierung des Glücksspielmarktes führt Landgraf an: „Auch bei den Spielerschutzmaßnahmen hat sich viel verändert, so gibt es nun ein übergreifendes Sperrsystem und ein Einzahlungslimit.“

Diese und weitere Veränderungen möchte die LSG beim diesjährigen Fachkongress gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus dem Bereich Forschung, Recht und Praxis beleuchten. Hier finden Sie das Programm zum Fachkongress.

Hier die komplette Pressemitteilung lesen.

 

Heute anrufen und live mitreden bei Bayern 2 im Tagesgespräch

Sind Sie von Glücksspielsucht betroffen oder Angehörige/Angehöriger einer Person, die von Glücksspielsucht betroffen ist? Dann rufen Sie heute im Studio von Bayern 2 an und teilen Sie Ihre Erfahrungen und Gedanken mit.

Kostenfreie Nummer: 0800 94 95 95 5

Sie sind, wenn Sie anrufen, live auf Bayern 2 in der Sendung Tagesgespräch, wo es heute von 12:05 - 13:00 Uhr um das Thema "Versuchung Glücksspiel: Unterschätzen wir die Gefahr?" geht.

Rufen Sie an unter 0800 94 95 95 5 und erzählen Sie, inwiefern Sie von Glücksspielsucht betroffen sind oder waren oder was Sie als Angehörige oder Angehöriger erlebt haben.

Ihre Gedanken sind wichtig und können auch anderen helfen, die sich vielleicht nicht trauen über ihre Probleme zu reden.

Zu Gast im Studio des BR ist Silvia Forchhammer, Mitglied im Betroffenenbeirat Bayern Stimme der SpielerInnen. Konrad Landgraf, Geschäftsführer der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern, wird während der Sendung live zugeschaltet.

Wir freuen uns über jeden Anruf und jede Geschichte, die dahinter steht.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Weitere Infos gibt es hier.

Bayerns Krisendienste ab 1. Juli 2021 rund um die Uhr erreichbar

Ab 1. Juli sind die Krisendienste in Bayern rund um die Uhr telefonisch erreichbar. Darauf hat Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek am heutigen Mittwoch hingewiesen. Holetschek betonte in München: „Bayern erreicht gemeinsam mit den Bezirken einen neuen Meilenstein bei der Unterstützung von Menschen in psychischen Notlagen. Künftig können sich Menschen in psychischen Krisen zu jeder Tages- und Nachtzeit an die Krisendienste wenden und niederschwellig Hilfe und Beratung bekommen. Bei Bedarf können mobile Einsatzteams sogar innerhalb einer Stunde bei den Hilfesuchenden vor Ort sein. So gehen wir in Bayern einen wichtigen Schritt voran. Mein Dank gilt den Bezirken und allen, die an der Umsetzung der Krisendienste beteiligt sind."

Lesen Sie hier die komplette Pressemitteilung.

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