Alle Kurzmeldungen

Aufgrund der aktuellen Lage rund um die Corona-Pandemie wird die Studienzeit der Forschungsstudie "Kinderglück - Befragung von Personen, die mit Glücksspiel in der Familie aufgewachsen sind" verlängert. Die telefonischen Befragungen von erwachsenen und jugendlichen Kindern (15 bis 35 Jahre) aus glücksspielsuchtbelasteten Familien werden noch bis in den Herbst durchgeführt. 

Alle Infos finden Sie in diesem Flyer.

Ziel dieser Befragung ist es, mögliche Veränderungen des Konsums von Alkohol und Nikotin sowie von den Verhaltensweisen Glücksspielen, Medienkonsum, Kaufen, Essen und Sport seit den Ausgangseinschränkungen zu erfassen. An der Online-Befragung teilnehmen können Frauen und Männer im Alter zwischen 18 und 80 Jahren. Die Beantwortung der Fragen dauert etwa 5 Minuten und erfolgt anonym über die Erhebungsplattform SoSci.

Wie hat sich eigentlich während der Corona Pandemie unser Konsumverhalten verändert? Verhalten wir uns anders als noch vor einigen Wochen? Spannende Fragen auch zur Selbstreflexion. Das Klinikum Nürnberg (Prof. Thomas Hillemacher) in Kooperation mit dem ZI Mannheim (Prof. Dr. Falk Kiefer) wollen deutschlandweit eine Befragung hinsichtlich möglichen Auswirkungen der COVID-19 Pandemie auf das Konsumverhalten durchführen.

Aktualisierter Kurzbericht

Das IFT Institut für Therapieforschung in München hat den Kurzbericht "Ambulante und stationäre Behandlung von Personen mit der Diagnose pathologisches Spielen: Entwicklung in Bayern 2006-2018" aktualisiert.

Hier lesen.

Ist diese Reform der Bringer? Konrad Landgraf, Geschäftsführer der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern, sieht die neuen Regelungen durchaus mit Skepsis.

Mehr lesen.
 

(K)EIN ZUTRITT UNTER 18 JAHREN

Die Marktwächterexperten der Verbraucherzentrale Bayern haben bei fünf Anbietern von Glücksspielen im Internet geprüft, wie es um den Schutz von Minderjährigen bestellt ist. Testanmeldungen ergaben, dass sich Minderjährige unter Angabe eines falschen Geburtsdatums problemlos registrieren können. Auf diese Weise erhalten sie einen ungehinderten Zugang zu Sportwetten und Glücksspielen im Internet.

Lesen Sie hier die komplette Meldung

Fachbeirat Glücksspiel

Das sind die neuen Mitglieder des Fachbeirats, die für sieben Jahre im Amt sein werden. Zur Ansicht geht es hier

Dr. Tobias Hayer, Dipl.-Psych. Lydia Girndt, beide Universität Bremen, und Dr. Jens Kalke, Institut für Interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung in Hamburg, haben eine Überblicksarbeit über das Gefährdungspotenzial von Online-Glücksspielen erstellt. Sie können die komplette Analyse hier nachlesen.  

Der Basisbericht "SCHULBUS Bayern Schüler- und Lehrerbefragungen zum Umgang mit Suchtmitteln 2017/18" wurde im Oktober vorgestellt. Die vom Hamburger Büro für Suchtprävention durchgeführte Befragung unter Schülerinnen, Schülern, Lehrerinnen und Lehrern beleuchtet den jugendlichen Suchtmittelgebrauch und nicht-substanbezogene Formen suchtgefährdenden Verhaltens.

Hier geht es zum Bericht.

Drogen- und Suchtbericht 2019

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung hat den Drogen- und Suchtbericht 2019 veröffentlicht. Hier lesen.

Nach § 35 Abs. 1 des Staatsvertrages zum Glücksspielwesen in Deutschland in der Fassung des Ersten Staatsvertrages zur Änderung des Staatsvertrages zum Glücksspielwesen in Deutschland vom 15. Dezember 2011 (Glücksspielstaatsvertrag) kann die Ministerpräsidentenkonferenz mit mindestens 13 Stimmen die Befristung der Experimentierklausel in § 10a Abs. 1 des Glücksspielstaatsvertrages aufheben. Die Ministerpräsidentenkonferenz hat im Umlaufverfahren, welches am 18. April 2019 abgeschlossen wurde, einstimmig den Beschluss gefasst, die Befristung der Experimentierklausel in § 10a Abs. 1 Glücksspielstaatsvertrag aufzuheben.

Link

Der Landtag des Freistaates Bayern hat mit Beschluss vom 17. Juli 2019 (Drs. 18/3114) dem vom 26. März bis 18. April 2019 unterzeichneten Dritten Staatsvertrag zur Änderung des Staatsvertrags zum Glücksspielwesen in Deutschland (Dritter Glücksspieländerungsstaatsvertrag – 3. GlüÄndStV) in der Fassung der Bekanntmachung vom 15. Dezember 2011 (GVBl. 2012 S. 318, 319, 392, BayRS 02-30-I) zugestimmt. Der Staatsvertrag wird nachstehend bekannt gemacht. München, den 16. August 2019

Link

Vom 9. bis 11.10.2019 veranstaltet die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. – mit freundlicher Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit - die 58. Fachkonferenz SUCHT. Diese trägt in diesem Jahr den Titel „#Suchthilfe #Digital“.

Alle Infos finden Sie hier.

Jahrbuch Sucht 2019 erschienen

Das Jahrbuch Sucht 2019 der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen ist erschienen. Nach wie vor gehört die Glücksspielbranche zu den stark wachsenden Märkten bei einem ebenso wachsendem Anteil an problematisch spielenden Menschen. Mehr dazu finden Sie hier

Festakt und Symposium wollen Weckruf an die Politk senden. Alle Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Bekommt der Staat das illegale Glücksspiel im Internet noch in den Griff? Die Süddeutsche Zeitung zu den Hintergründen, warum dies vielleicht nicht so ist. 

Die DHS hat eine neue Broschüre für die Zielgruppe junger glücksspielender Männer aus dem türkischen und arabischen Kulturraum veröffentlicht.

Für Fachkräfte der Migrationshilfen, Ehrenamtliche in der Sucht-Selbsthilfe und Angehörige wurde außerdem die Arbeitshilfe "Glücksspielen - Sportwetten, Spielautomaten, Roulette, Online-Glücksspiele - Suchtrisiko bei jungen Männern" erstellt. Die Materialien sind kostenlos bei der DHS bestellbar.

Im Pressegespräch erwarten Sie u.a. Marco Wendler (Name geändert) mit seiner Geschichte sowie ein Berater der Fachstelle Glückspielsucht in Nürnberg, die in diesem Jahr zehn Jahre alt wird.

Wann: Donnerstag, 20. September, 11.00 Uhr
Wo: Konferenzraum des Suchthilfezentrums,
Beratungszentrum Christine-Kreller-Haus,
Krellerstraße 3, 4. OG, 90489 Nürnberg

Alle Infos finden Sie hier.

Die Studie zur Wirkung und Optimierung von Spielersperren und Sozialkonzepten in Spielhallen in Hessen wurde veröffentlicht. Hier die Ergebnisse nachlesen.

WHO erkennt Online-Spielsucht an

Die Weltgesundheitsorganisation WHO erkennt exzessives Computer- oder Videospielen künftig als Krankheit an: "Gaming Disorder" oder "Online-Spielsucht" wird in den neuen WHO-Katalog aufgenommen, der heute veröffentlicht werden soll.

Alle Infos gibt es hier

Der Fachbeirat Glücksspiel hat seinen Jahresbericht 2016/2017 veröffentlicht. Hier geht es zum PDF.