Alle Kurzmeldungen

Seit dieser Woche können deutschlandweit Veranstalter von Glücksspielen beim Regierungspräsidium (RP) Darmstadt den Anschluss an das zentrale, spielformübergreifende Spielersperrsystem OASIS beantragen. In den ersten zwei Tagen wurden bereits über 3000 Antragseingänge von Automatenaufstellern und Spielhallenbetreibern registriert...

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Beschlossene Sache

Der Landtag des Freistaates Bayern hat das Gesetz zur Änderung des Gesetzes zur Ausführung des Staatsvertrages zum Glücksspielwesen in Deutschland und des Spielbankgesetzes am 23.06.2021 beschlossen und tritt am 01.07.2021 in Kraft. Weitere Informationen finden Sie hier.

Online-Glücksspielmarkt

Bezüglich der informationstechnischen Überwachung des Online-Glücksspiemarkts finden Sie hier zahlreiche Informationen. 

Zur glücksspielrechtlichen Untersagungsverfügung: Mit ihrer Beschwerde verfolgte die Antragstellerin ihren in erster Instanz erfolglosen Antrag auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung ihrer Klage vom 12. Januar 2018 gegen die glücksspielrechtliche Untersagungsverfügung des Antragsgegners vom 11. Dezember 2017 in Ziffern 1 und 3 weiter. Die Antragstellerin hat ihren Geschäftssitz in Malta und eine Lizenz der Malta Gaming Authority für das Anbieten und Betreiben von Online-Spiele-Services. Über ihre Internet-Domains bietet sie u.a. auch in Bayern Online-Spiele wie Wetten zu verschiedenen Sportarten und auf laufende Sportereignisse, Glücksspiele verschiedener Art, Online-Casinospiele einschließlich Online-Poker sowie Wetten auf die Ergebnisse selbst veranstalteter Glücksspiele an. Unerlaubtes Glücksspiel pder nicht? 

Hier geht es zum Urteil.

Die Story im Ersten zeigt in der Mediathek eine Reportage über den rasanten Boom von Sportwetten, der mit omnipräsenter Werbung einhergeht. Gleichzeitig verzeichnen die Suchtberatungen einen Anstieg der Spielsüchtigen mit Sportwett- und Online-Casino-Problematik. Betroffen sind vor allem junge Menschen. Der neue Glücksspielstaatsvertrag soll ab dem 1. Juli 2021 für Ordnung sorgen: Online-Casinos werden legalisiert und Sportwetten neu reguliert. Gleichzeitig soll der Jugend- und Spielerschutz verbessert werden. Doch hilft das den Spielenden wirklich?

Die Dokumentation begleitet Glückspielende, Politik und prominente Werbepartner zu einem Zeitpunkt, an dem sich der Markt für Sportwetten in Deutschland neu aufstellt und für die Zukunft formiert.

Die Reportage können Sie hier anschauen.

Die Arte Reportage "Spiel mit der Sucht. Sieg oder Niederlage" zum Thema Sportwetten ist noch bis zum 1. Mai 2021 in der Mediathek verfügbar.

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Spieler bekommt Verluste erstattet

Das Landgericht Gießen hat ein Online-Casino dazu verurteilt, einem Spieler dessen komplette Spielverluste zurückzuzahlen. Anbietern von unerlaubtem Glücksspiel im Internet droht eine Klagewelle. Hier die ganze Meldung lesen.

Unsere Datenbank Spielhallen und Spielgeräte in Bayern ist um die aktuellen Zahlen des Arbeitskreis gegen Spielsucht e. V. (Unna) ergänzt worden und damit auf dem neuesten Stand. Hier geht es zur Datenbank.

Der Bayerische Landtag hat am 24.02.2021 dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 zugestimmt. Mehr dazu in Kürze.

Die aktuell erschienene Basisdokumentation 2019 des Fachverbandes Sucht zur Entwöhnungsbehandlung enthält Sonderauswertungen zu Glücksspiel & Medien. Hier ansehen.

 

 

Wiesbaden: Das Regierungspräsidium hat 15 Anbietern von Sportwetten Erlaubnisse erteilt. Ab sofort können diese Dienstleister ihre Wetten – je nach Antrag – bundesweit online und/oder über sogenannte terrestrische Annahmestellen anbieten.

Hier die offizielle Pressemitteilung lesen.

Am 17.09.2020 wurde die Petition "Selbsthilfegruppen und Selbstorganisierte Initiativen als systemrelevant einordnen!" offiziell beim Bayerischen Landtag mit knapp 4.000 Unterschriften eingereicht. Das Selbsthilfezentrum München und alle Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition appellieren darin an die Bayerische Staatsregierung, Selbsthilfe als systemrelevanten Bestandteil des öffentlichen Lebens anzuerkennen und einzuordnen, damit ihre Akteurinnen und Akteure gerade in Krisenzeiten die Arbeit fortführen können, anstatt in Isolation und Stillstand zu erstarren.

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Die Bundesländer haben sich auf eine Duldung von bislang verbotenem Online-Glücksspiel geeinigt. Das Vorhaben sorgte für Streit, Suchtexperten kritisieren die Entscheidung. Hier den gesamten Beitrag lesen.

Neu im Webshop: Flyer Betroffenenbeirat

Der neue Info-Flyer des Betroffenenbeirats Bayern Stimme der SpielerInnen kann ab sofort über unseren Webshop bestellt werden. Der Flyer enthält alle wichtigen Infos über die Arbeit des Beirats und wie zum Beispiel Interessierte Mitglied werden können. 

Eine Arbeitsgruppe der Staatskanzleien der Länder plant, den bislang illegal agierenden Anbietern von Sportwetten und Online-Casinos schon vor Inkrafttreten des neuen Glücksspielstaatsvertrags im Juli 2021 großzügige Übergangsregelungen einzuräumen. Der Fachbeirat Glücksspiel hat zu diesem Vorhaben kritisch Stellung bezogen und warnt außerdem vor den Gefahren der ausufernden Glücksspielwerbung. Mehr lesen.

Das Gesetz zur Ausführung des Staatsvertrages zum Glücksspielwesen in Deutschland
(AGGlüStV) wurde an den geänderten Glücksspielstaatsvertrag (Aufhebung der Experimentierklausel für Sportwetten) angepasst. Hier lesen.

Aufgrund der aktuellen Lage rund um die Corona-Pandemie wird die Studienzeit der Forschungsstudie "Kinderglück - Befragung von Personen, die mit Glücksspiel in der Familie aufgewachsen sind" verlängert. Die telefonischen Befragungen von erwachsenen und jugendlichen Kindern (15 bis 35 Jahre) aus glücksspielsuchtbelasteten Familien werden noch bis in den Herbst durchgeführt. 

Alle Infos finden Sie in diesem Flyer.

Ziel dieser Befragung ist es, mögliche Veränderungen des Konsums von Alkohol und Nikotin sowie von den Verhaltensweisen Glücksspielen, Medienkonsum, Kaufen, Essen und Sport seit den Ausgangseinschränkungen zu erfassen. An der Online-Befragung teilnehmen können Frauen und Männer im Alter zwischen 18 und 80 Jahren. Die Beantwortung der Fragen dauert etwa 5 Minuten und erfolgt anonym über die Erhebungsplattform SoSci.

Wie hat sich eigentlich während der Corona Pandemie unser Konsumverhalten verändert? Verhalten wir uns anders als noch vor einigen Wochen? Spannende Fragen auch zur Selbstreflexion. Das Klinikum Nürnberg (Prof. Thomas Hillemacher) in Kooperation mit dem ZI Mannheim (Prof. Dr. Falk Kiefer) wollen deutschlandweit eine Befragung hinsichtlich möglichen Auswirkungen der COVID-19 Pandemie auf das Konsumverhalten durchführen.

Aktualisierter Kurzbericht

Das IFT Institut für Therapieforschung in München hat den Kurzbericht "Ambulante und stationäre Behandlung von Personen mit der Diagnose pathologisches Spielen: Entwicklung in Bayern 2006-2018" aktualisiert.

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