Alle Kurzmeldungen

In diesem Bericht werden jährlich die wichtigsten aktuellen Ergebnisse der Deutschen Suchthilfestatistik (DSHS) zusammengefasst. Die aktuell vorliegende Statistik basiert auf den Daten des Jahres 2016, die mit dem Deutschen Kerndatensatz zur Dokumentation im Bereich der Suchthilfe (KDS), der in seiner aktuellen Fassung seit 2007 Verwendung findet, erhoben worden sind. 

Bericht hier ansehen.

In der offenen Sprechstunde (jeden Mittwoch von 12 bis 13 Uhr) haben Betroffene die Möglichkeit, ohne Termin vorbeizukommen und ihre Problematik in einer Kurzberatung zu schildern. Gemeinsam mit den Beraterinnen und Beratern wird eine Perspektive für das weitere Vorgehen entwickelt. Teilnehmende erhalten wichtige Informationen und vereinbaren bei Bedarf weitere Einzeltermine. Die Beratung ist kostenfrei und auf Wunsch anonym.

Gerne können sich auch Angehörige an die Beratungsstelle wenden. Dafür muss telefonisch ein Beratungstermin vereinbart werden.

Kontakt:

Condrobs e.V.
Suchtberatungsstelle Pasing
Bäckerstraße 4
81241 München

Tel: 089 820 75 68 0
Fax: 089 820 75 68 11

Neue DHS-Broschüre

Ab sofort gibt es die Broschüre "Glücksspiele sind riskant - ein Heft in leichter Sprache.

Broschüre ansehen und bestellen.

Der aktuelle Jahresreport (2016) der Glücksspielaufsichtsbehörden der Länder ist verfügbar. Hier geht es zum Report.

Die Sprechzeiten unserer türkischsprachigen Telefonberatung haben sich geändert: Ab 06.April 2018 erreichen Sie unsere Berater unter der Nummer 0800-3264762 jeden Montag zwischen 18 und 20 Uhr, dienstags von 20 bis 22 Uhr und freitags zwischen 10 und 12 Uhr. Damit sind wir nun einmal wöchentlich auch vormittags zu erreichen. Unser Angebot ist natürlich kostenlos und streng vertraulich.

Die türkischsprachige Telefonhotline wird von der LSG in Kooperation mit der Landeskoordinierungsstelle Glücksspielsucht Nordrhein-Westfalen und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) betrieben.

Jahrbuch Sucht 2018 ist erschienen

Kurz und knapp (aus der PM): Die Lebenszeit-Prävalenz der Teilnahme an irgendeinem Glücksspiel ist in der Bevölkerung seit 2009 von 87,1 Prozent auf 75,3 Prozent im Jahr 2017 zurückgegangen. Die 12-Monats-Prävalenz hat sich im Vergleich zu der Vorerhebung bei 37,3 Prozent stabilisiert. Nach aktuellen Prävalenzzahlen ist bei 0,56 Prozent der bundesdeutschen Bevölkerung (326.000 Personen) ein problematisches Spielverhalten und bei 0,31 Prozent (180.000 Personen) ein pathologisches Spielverhalten erkennbar. 

Die Umsätze (Spieleinsätze) auf dem legalen deutschen Glücksspiel-Markt sind 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 6,3 Prozent auf 45,2 Milliarden Euro gestiegen. Einen Anstieg des Umsatzes und Bruttospielertrags um 8,7 Prozent auf 29,9 Milliarden Euro bzw. 6,85 Milliarden Euro verzeichneten die 264.000 aufgestellten gewerblichen Geldspielautomaten in Spielhallen und gastronomischen Betrieben. Seit der Novellierung der Spielverordnung im Jahr 2006, der Erhöhung der Spielanreize und der Expansion des Angebots hat sich der Ertrag um 191,5 Prozent erhöht. 

Hier geht es zur offiziellen Pressemitteilung der DHS.

Wir haben die wichtigsten Termine und Veranstaltungen im Bereich Glücksspielsucht aktualisiert. Mehr dazu erfahren Sie hier

Die Forschungsstelle Glücksspiel der Universität Hohenheim veranstaltet am 21. und 22. März 2018 das Symposium Glücksspiel 2018. Alle Informationen finden Sie hier

Beratungszahlen der LSG 2016

1.778 Menschen mit glücksspielbezogenen Problemen und 351 Angehörige haben die Fachstellen der LSG im Jahr 2016 beraten. Zusätzlich haben 106 Betroffene und 62 Angehörige bei der Geschäftsstelle der LSG eine Erstberatung und die Weitervermittlung in eine geeignete Hilfestelle in Anspruch genommen. Damit war auch im Jahr 2016 die Nachfrage nach Hilfe bei Glücksspielsucht in Bayern unvermindert hoch. Hier geht es zu unseren Info-Grafiken.

Am 10. Oktober 2017 findet in München die Basisschulung Glücksspiel statt. Es sind noch ein paar Plätze frei. Anmeldeschluss ist der 3. Oktober 2017. Alle Infos gibt es hier.

Drogen- und Suchtbericht 2017

Die Bundesdrogenbeauftragte hat den Drogen- und Suchtbericht veröffentlicht. Hier geht es zum PDF.

In Potsdam findet am 26. September 2017 der Fachtag #Zocken – Junge Menschen im Sog von Glücks- und Computerspielen statt. Mehr Infos

Am 19. Juli 2017 hat der Bayerische Landtag das Gesetz zur Änderung des Gesetzes zur Ausführung des Staatsvertrages zum Glücksspielwesen in Deutschland (AGGlüStV) beschlossen. Durch das Gesetz wird die bisherige Sperrzeit für Spielhallen in Bayern um drei Stunden auf den Zeitraum von 3 Uhr bis 9 Uhr morgens erweitert. Außerdem wird der gesetzlich vorgeschriebene Mindestabstand zwischen Spielhallen für neue Betriebe auf 500 Meter Luftlinie verlängert. Die Neuregelungen sollen ab dem 01.August 2017 gelten.

Die neue Regierung in Schleswig-Holstein will den 2.Glücksspieländerungsstaatsvertrag nicht ratifizieren.

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Am 11.9.2017 findet in Magdeburg die Fachtagung "Glücksspielsucht 4.0 - aktuelle Entwicklungen auf dem Glücksspielmarkt und ihre Bedeutung für Prävention und Beratung" statt. Infos 

Das Marktvolumen nicht zugelassener Angebote steigt jährlich um rund 30 Prozent. 

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Vor allem an Autobahnraststätten und Autohöfen seien Geldspielgeräte viel zu oft für Kinder zugänglich. Alles darüber gibt es hier.

Das mit Spannung erwartete Urteil im Bielefelder Prozess um Selbstsperren in Spielhallen ist gefallen. Demnach haben Spielerinnen und Spieler keinen rechtlichen Anspruch, von Spielhallenbetreibern ein Hausverbot verlangen zu können. Experten fordern schon lange diese Möglichkeit, um den Spielerschutz zu gewährleisten, weil bestehende Maßnahmen nicht ausreichend seien.

Alles zum Urteil lesen Sie hier.

Neue Regeln für Sportwetten

Die Ministerpräsidenten haben den Zweiten Glücksspieländerungsstaatsvertrag unterzeichnet. Welche Konsequenzen sich daraus ergeben, lesen Sie hier.

llona Füchtenschnieder-Petry, Vorsitzende des Fachverbandes Glücksspielsucht e.V., hat zu einer Pressemitteilung der Gauselmann AG Stellung bezogen, in der behauptet wurde, sie hätte sich mit dem von Gauselmann favorisierten Face-Check-Zugangskontroll-System für Spielhallen nicht beschäftigt. Daneben wurden seitens der Gauselmann AG weitere Aussagen getroffen, denen seitens Füchtenschnieder-Petry nun in einer eigenen Pressemitteilung widersprochen wird.

Hier geht es zur Stellungnahme.

Hier geht es zur Pressemitteilung der Gauselmann AG: