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Jahrbuch Sucht 2018 ist erschienen

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Kurz und knapp (aus der PM): Die Lebenszeit-Prävalenz der Teilnahme an irgendeinem Glücksspiel ist in der Bevölkerung seit 2009 von 87,1 Prozent auf 75,3 Prozent im Jahr 2017 zurückgegangen. Die 12-Monats-Prävalenz hat sich im Vergleich zu der Vorerhebung bei 37,3 Prozent stabilisiert. Nach aktuellen Prävalenzzahlen ist bei 0,56 Prozent der bundesdeutschen Bevölkerung (326.000 Personen) ein problematisches Spielverhalten und bei 0,31 Prozent (180.000 Personen) ein pathologisches Spielverhalten erkennbar. 

Die Umsätze (Spieleinsätze) auf dem legalen deutschen Glücksspiel-Markt sind 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 6,3 Prozent auf 45,2 Milliarden Euro gestiegen. Einen Anstieg des Umsatzes und Bruttospielertrags um 8,7 Prozent auf 29,9 Milliarden Euro bzw. 6,85 Milliarden Euro verzeichneten die 264.000 aufgestellten gewerblichen Geldspielautomaten in Spielhallen und gastronomischen Betrieben. Seit der Novellierung der Spielverordnung im Jahr 2006, der Erhöhung der Spielanreize und der Expansion des Angebots hat sich der Ertrag um 191,5 Prozent erhöht.