Willkommen

Die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern ist die zentrale Schnittstelle aller an der Prävention, Suchthilfe und Suchtforschung bei Glücksspielsucht beteiligter Organisationen und Akteure. Beteiligt an ihrer Organisation sind die Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen BAS Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), das IFT Institut für Therapieforschung und der Betreiberverein der Freien Wohlfahrtspflege Landesarbeitsgemeinschaft Bayern für die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern e.V. Die LSG wird vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit finanziert. 

Neues Praxistransferprojekt: "Verspiel nicht mein Leben" - Entlastung für Angehörige (EfA)

Am 1. Juni geht EfA online 

 

Das Praxistransferprojekt EfA der Bayerischen Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen BAS ist als Unterstützungsmöglichkeit für Angehörige gedacht, die aus unterschiedlichen Gründen keinen Zugang zum traditionellen professionellen Hilfesystem haben. Ausgehend von Befunden zur Situation der Angehörigen und zu E-Mental-Programmen wurde unter dem Titel "Verspiel nicht mein Leben" - Entlastung für Angehörige (EfA) ein Angebot für Angehörige von problematischen und pathologischen Glücksspielern entwickelt. Als Grundlage dient dazu ein psychoedukatives Konzept mit dem Ziel, Belastung durch die Vermittlung von Informationen zu reduzieren.


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Türkisch-sprachige Hotline: neues Werbe-Poster verfügbar

In Zusammenarbeit mit dem Saarland und NRW hat die LSG ein neues A3-Werbe-Poster für die türkisch-sprachige Hotline entwickelt. Es ist ab sofort verfügbar und kann bei der LSG nachgefragt werden.

 

In Kürze wird es auch entsprechende Flyer geben.



4. Bayerischer Fachkongress Glücksspiel in München am 12. Juni 2013

Der 4. Bayerische Fachkongress Glücksspiel findet am 12. Juni 2013 in München statt und wird sich mit dem Thema Pathologische Glücksspieler: Alle gleich - ähnlich - anders? Anforderungen, Chancen und Grenzen zielgruppensensibler Arbeit beschäftigen. 

 

Aktuelle epidemiologische und klinische Studien belegen, dass einzelnen Subgruppen problematischer und pathologischer Glücksspieler besonderes Augenmerk gelten sollte. Besonders stechen dabei junge Spieler, Frauen, Migranten und Online-Gambler hervor. Aus ihren spezifischen Bedürfnissen und Anforderungen ergeben sich eine Reihe bedeutsamer Fragestellungen für die Beratung und Behandlung, die im Rahmen des 4. Bayerischen Fachkongresses Glücksspiel referiert und diskutiert werden sollen.

 

Weitere Informationen und ein detailliertes Programm mit Anmeldeformular finden Sie hier.

 

Hier geht es zur offiziellen Pressemitteilung der LSG.



FORUM: "Sport trifft Wirtschaft" am 19.6.2013 in Nürnberg

Die asiatische Wett-Mafia und ihre Konkurrenten sind bereits überall angekommen, das Internet macht's möglich. Der im Februar von Europol aufgedeckte Wett-Skandal hat Vereine und Fans zutiefst verunsichert. Und offenbar sind die aufgedeckten Machenschaften nur die Spitze eines Eisberges. 

 

Doch wer steckt hinter diesen Machenschaften, wie gehen diese straff organisierten Unternehmen vor und wie lassen sich seriöse Anbieter von den schwarzen Schafen der Branche unterscheiden? Ist ein Schutz gegen Manipulation überhaupt möglich? Und vor allem: Wie kann man Jugendliche vor Glücksspielsucht und ihren Folgen schützen? Diese und andere Fragen diskutieren Konrad Landgraf, Geschäftsführer der LSG, Ex-Fußball-Profi Dieter Eckstein, der Leiter des Instituts für Sportwetten und und Glücksspiel, Wolfgang Feldner, und der renommierte Sportjournalist Günter Koch am 19.6.2013 unter dem Motto: "Sportwetten, der schwierige Umgang mit einer neuen Industrie". Diese Expertenrunde verspricht einen überaus spannenden, kurzweiligen und informativen Abend. 

 

Die Veranstaltung ist kostenlos, auf 200 Plätze begrenzt und erfordert eine Anmeldung, die Sie hier vornehmen können. 

 

WAS: Forum "Sport trifft Wirtschaft"

WANN: 19.06.2013

WO: Südwestpark Forum, Südwestpark 37-41 in 90449 Nürnberg



Fachtag der SEKO in München

Die Selbsthilfekoordination Bayern (SEKO) veranstaltet am 26. Juni 2013 im Rahmen des Projektes „Stärkung der Selbsthilfe im Suchtbereich" von 09:30 - 16:30 einen Fachtag in München mit dem Thema „Alles online: Wenn Internet süchtig macht“ – (Selbst)Hilfe und Gefahr im Netz". Auch das Thema Glücksspielsucht findet hier ausreichend Berücksichtigung. 

 

Die LSG Bayern wird an diesem Tag mit einem Informationsstand vor Ort sein.

 

Wir verweisen an dieser Stelle auch auf einen Vortrag über "Entlastung für Angehörige", den die Dipl.-Psychologin Ursula Buchner von der Bayerischen Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen auf der SEKO halten wird. 

 

Weitere Informationen und ein Anmeldeformular finden Sie hier

 

Allgemeine Informationen über den Fachtag

Vorträge auf der SEKO



14. Interdisziplinärer Kongress für Suchtmedizin

Vom 4. bis 6. Juli 2013 treffen sich in München Spezialistinnen und Spezialisten der Suchtmedizin und Suchtberatung, um über neue Entwicklungen in der Diagnostik und Therapie der verschiedenen Suchtkrankheiten zu diskutieren.

 

Die LSG Bayern wird am 4. und 5. Juli auf der begleitenden Fachausstellung mit einem Informationsstand vertreten sein, um Besuchern das Thema Glücksspielsucht und die Arbeit der LSG Bayern näher vorzustellen.



Neuerscheinung der Aktion Jugendschutz

Mit Hans im Glück - Eine Unterrichtseinheit zur Prävention von Glücksspielsucht hat das Referat für Prävention gegen Glücksspielsucht der Aktion Jugendschutz Bayern eine neue Publikation vorgestellt. 


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Review: Das war der 3. Bayerische Fachkongress Glücksspiel

Am 24.10.2012 hat der 3. Bayerische Fachkongress Glücksspiel - Pathologisches Glücksspielen & komorbide Störungen - in München stattgefunden. 

 

Mit weit über 200 Gästen und erneut hochkarätigen Referenten war die Veranstaltung ein voller Erfolg für die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern. 

 

Den Rahmen des Fachkongresses bildeten die epidemiologische Perspektive im Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Ludwig Kraus, stellvertretender wissenschaftlicher Leiter und Leiter Fachbereich Epidemiologische Forschung beim IFT Institut für Therapieforschung, sowie ein Überblick über integrative Behandlungskonzepte für pathologische Glücksspieler im Abschlussvortrag, den Privatdozent Dr. Johannes Lindenmeyer von der Salus-Klinik Lindow hielt. 

 

Dr. Eva Hoch vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim informierte das Fachpublikum über die Behandlung substanzbezogener Störungen in ihrem Vortrag "Was wissen wir heute?". Dr. Franzsika Einsle, Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Technischen Universität Dresden referierte über Angststörungen in "Was wir wissen und deshalb tun sollten!". Dr. Petra Schuhler von der AHG Klinik in Münchwies sprach in ihrem Vortrag über den Weg von der Pathologisierung zur Kompetenzsicherung und gab einen Einblick über den nicht-konfrontativen und ressourcenorientierten Ansatz in der Psychotherapie bei Persönlichkeitsstörungen.

 

Im Beitrag von Prof. Dr. Martin Hautzinger, Universitätsprofessor für Psychologie, Leiter der Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie und der psychotherapeutischen Hochschulambulanz am Fachbereich Psychologie der Universität Tübingen, ging es um das Thema „Depressionen – Früherkennung und Behandlungsplanung für die ambulante Beratung“. 

 

Das gesamte Team der LSG Bayern bedankt sich ganz herzlich bei allen Referenten, den Gästen sowie bei den Organisatoren für eine überaus gelungene und informative Veranstaltung. 

 

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Bundesweiter Aktionstag

Am 24., 25. und 27.9.2012 haben zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landesstelle Glücksspielsucht an verschiedenen Orten in ganz Bayern tolle Aktionen veranstaltet, um das Thema Glücksspielsucht  stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. 

 

Impressionen des Aktionstages 2012

 

Überblick über unsere Aktionen

Neu seit 1. Juli: Türkischsprachige Hotline verdoppelt Sprechzeiten

Seit dem 1. Juli steht die türkische Beratungshotline Betroffenen dank einer länderübergreifenden Kooperation der LSG Bayern mit der Landesfachstelle Glücksspielsucht des Saarlandes nun an zwei Abenden pro Woche zur Verfügung. Die Hotline ist (bis auf Weiteres) dienstags und donnerstags von 20 bis 22 Uhr unter der kostenfreien Nummer 0800 326 47 62 besetzt. 

Um das Hilfsangebot der türkischen Telefonsprechstunde zudem auch multimedial zu bewerben, hat Sozialtherapeut Mete Tuncay ein türkischsprachiges Interview zum Thema gegeben. In der fünfminütigen Interviewsequenz geht es Tuncay vor allem darum, aufzuklären und Betroffene und Angehörige zu motivieren, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Das Interview ist deutsch untertitelt.  

Auf der Kampagnenseite der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern  www.verspiel-nicht-dein-Leben.de können sich Betroffene und Angehörige mit türkischem Migrationshintergrund in ihrer Muttersprache über das Krankheitsbild und seine Folgen informieren. Über die türkischsprachige Rubrik  „Türkce“ können Betroffene zudem ihr Verhalten in einem Selbsttest überprüfen und sich bei Bedarf über die türkische  E-Mail-Beratung Unterstützung holen. 

Wie auch die Telefonberatung ist die Beratung hier kostenlos und anonym.