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Chantal, Yves;Vallerand, Robert J.; Vallières, Evelyne F. (1995). Motivation und Beteiligung am Glücksspiel. Journal of Social Psychology, 135, 755–763. https://doi.org/10.1080/00224545.1995.9713978
Ursachen
Sonstiges
Glücksspielarten
Glücksspiel vor Ort
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Es wird argumentiert, dass Motivation ein entscheidender Faktor für die Beteiligung am Glücksspiel ist. Die Hypothese, dass Teilnehmer, die ein hohes selbstbestimmtes Motivationsprofil aufweisen (d. h. zum Spaß am Glücksspiel teilnehmen und ein Gefühl der Wahl haben), ein höheres Maß an Beteiligung angeben, wurde durch eine in Kanada durchgeführte Studie mit 245 Spielern, die auf Pferde wetteten, bestätigt. Außerdem waren die männlichen Teilnehmer stärker am Glücksspiel beteiligt als die weiblichen Teilnehmer.; Abstract. It is argued that motivation is a key determinant of gambling involvement. The hypothesis?that participants who exhibit a high self-determined motivational profile (i.e., engage in gambling for fun and have a sense of choice) will report a higher degree of involvement?was supported in a study conducted in Canada, with 245 gamblers who bet on horses. Also, the male participants were more involved in gambling than the female participants were.
Cocco, Nick;Sharpe, Louise;Blaszczynski, Alex P. (1995). Differences in preferred level of arousal in two sub-groups of problem gamblers: A preliminary report. Journal of Gambling Studies, 11, 221–229. https://doi.org/10.1007/BF02107116
Ursachen
Klinische Risikofaktoren
Glücksspielarten
Glücksspiel vor Ort
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Zwölf problematische Automatenspieler und dreizehn Pferderennspieler (20 Männer und 5 Frauen; Altersspanne 28–69) füllten eine Reihe von Fragebögen aus, in denen ihr Angstniveau, ihr bevorzugter Erregungszustand und ihre Spielmotivation bewertet wurden. Wie erwartet waren die problematischen Automatenspieler ängstlicher und berichteten häufiger von der Vermeidung von Erregung als die Pferderennspieler. Andererseits bevorzugten die problematischen Pferderennspieler erhöhte Erregungsniveaus und schienen zu spielen, um diese optimalen Erregungsniveaus zu erreichen. Es gab jedoch keinen Unterschied zwischen den Gruppen hinsichtlich der Anfälligkeit für Langeweile. Die vorliegenden Ergebnisse liefern Beweise, die mit der Umkehrtheorie und ihrer Anwendung auf den Bereich des problematischen Glücksspiels übereinstimmen.; Abstract. Twelve problem poker machine players and thirteen horse race gamblers (20 males and 5 females; age range 28–69) completed a series of questionnaires which assessed levels of anxiety, their preferred state of arousal and their motivations to gamble. As predicted, problem poker machine gamblers were found to be more anxious and reported avoiding arousal more frequently than the horse race gamblers. Alternately, problem horse race gamblers were found to prefer heightened levels of arousal and appeared to gamble to achieve these optimal levels of arousal. However, there was no difference between the groups on proneness to boredom. The present results provide evidence which is consistent with the Reversal theory and its application to the field of problem gambling.
Fabian, T. (1995). Pathologisches Glücksspiel: Ein Vergleich von Glücksspiel an deutschen Spielautomaten und "klassischem" Glücksspiel. Journal of Gambling Studies, 11, 249–263. https://doi.org/10.1007/BF02104792
Folgen
Individuelle Folgen
Soziale Folgen
Glücksspielarten
Glücksspiel vor Ort
Risikopotential verschiedener Glücksspielformen
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- Die Publikation ist in englischer Sprache veröffentlicht.
Spielautomaten deutscher Art und damit verbundene rechtliche Fragen werden beschrieben. Auf der Grundlage einer Umfrage unter 437 Mitgliedern von Selbsthilfegruppen (Anonyme Spieler) in Deutschland wurden Spielautomatenspieler mit Kasinospielern hinsichtlich solcher Variablen wie soziodemografischer Daten, Spielverhalten, finanzieller Ausgaben, emotionaler Erfahrung beim Spielen, Symptomen von pathologischem Glücksspiel, psychosozialen Folgen und spielbezogener Delinquenz verglichen. Das Spielverhalten der Kasinospieler ist finanziell umfangreicher. Es gab Ähnlichkeiten hinsichtlich der emotionalen Intensität des Spielerlebnisses. Allerdings zeigen die Kasinospieler ausgeprägtere Symptome von pathologischem Glücksspiel und die psychosozialen Folgen ihres Spielverhaltens sind schwerwiegender. Trotz dieser Unterschiede zeigen die Daten, dass Spielautomaten für junge Menschen genauso anregend und daher genauso gefährlich sein können wie Kasinospiele. Der junge Spielautomatenspieler läuft ein ähnliches Risiko, eine pathologische Spielgewohnheit zu entwickeln, wie der Kasinospieler.; Abstract. German-style slot machines and related legal issues are described. On the basis of a survey on 437 members of self-help groups (Gamblers Anonymous) in Germany, slot machine gamblers were compared with casino gamblers on such variables as sociodemographic data, gambling behaviour, financial expenditure, emotional experience while gambling, symptoms of pathological gambling, psychosocial consequences and gambling related delinquency. The casino gamblers' gambling behaviour is financially more extensive. There were similarities regarding the emotional intensity of the gambling experience. However the casino gamblers show more pronounced symptoms of pathological gambling and the psychosocial consequences of their gambling behaviour are more severe. In spite of these differences, the data show that for young people slot machines can be as stimulating and therefore as dangerous as casino gambling. The young slot machine gambler runs a similar risk of acquiring a pathological gambling habit as the casino gambler.
Feigelman, W.; Kleinman, P. H.; Lesieur, H. R.; Millman, R.B.; Lesser, M.L. (1995). Pathologisches Glücksspiel bei Methadon-Patienten. Drug and Alcohol Dependence, 39, 75–81. https://doi.org/10.1016/0376-8716(95)01141-k
Ursachen
Klinische Risikofaktoren
Soziale und umweltbezogene Risikofaktoren
Krankheitserkennung/Diagnose
Psychische Begleiterkrankungen
Häufigkeit und Verbreitung
Häufigkeiten (Prävalenz und Inzidenz)
Soziodemographische Faktoren
Folgen
Individuelle Folgen
Soziale Folgen
Minderheiten im Glücksspiel
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In diesem Artikel werden die Korrelate von problematischem Glücksspiel bei einer Population von 220 Methadonpatienten untersucht, die im Großraum New York behandelt werden. Wie die meisten Methadonpatienten waren die Befragten hauptsächlich erwachsene Männer, ethnisch gemischt, mit begrenztem Bildungsstand und langjähriger Erfahrung mit intravenösem Drogenkonsum. Mehr als zwei Drittel der Probanden waren wegen einer oder mehrerer Straftaten verurteilt worden. Die Analyse der Daten ergab, dass laut South Oaks Gambling Screen (SOGS) sieben Prozent der Befragten wahrscheinlich pathologische Spieler waren, was auf eine hohe Rate an Glücksspielproblemen in dieser Behandlungspopulation hinweist. Im Einklang mit früheren Studien sind problematische Spieler eher Männer mit einer Vorgeschichte von Alkoholmissbrauch und mit umfangreicher krimineller Beteiligung seit ihrer Jugend. Die Daten wiesen auch darauf hin, dass problematische Spieler, die auch drogenabhängig waren, eher Anzeichen sozialer Dysfunktionalität zeigten als diejenigen, die ausschließlich Drogen missbrauchten. Mehr Befragte mit Doppelabhängigkeit berichteten von einem höheren Maß an Heroinkonsum in letzter Zeit, einer höheren Arbeitslosigkeit und mehr Halluzinationen. Wahrscheinlich pathologische Spieler, die Drogen missbrauchten, berichteten auch häufiger von Konflikten mit ihren engen Freunden. Eine multiple Regressionsanalyse deutete darauf hin, dass dies der engste Zusammenhang mit pathologischem Glücksspiel ist. Offensichtlich entwickeln pathologische Spieler Antipathie gegen sich selbst, wenn ihr Spielzwang zum Ausdruck kommt; dies wiederum kann sie zu weiterem Glücksspiel treiben, da sie auf diesen wahrgenommenen Widerstand reagieren. Diese letzten vorläufigen Ergebnisse müssen in zukünftigen Untersuchungen weiter bestätigt werden.; Abstract. This paper examines the correlates of problem gambling among a population of 220 methadone patients receiving treatment in the New York metropolitan area. Like most methadone patients, respondents were primarily adult males, ethnically mixed, of limited educational accomplishment and had long experiences with intravenous drug use. More than two-thirds of subjects had been convicted of one or more criminal offences. Analysis of the data showed seven percent of respondents to be probable pathological gamblers according to the South Oaks Gambling Screen (SOGS), indicating a high rate of gambling problems among this treatment population. Consistent with past studies, problem gamblers are more likely to be men, with histories of alcohol abuse, and with extensive criminal participation dating back to their teenage years. The data also suggested that problem gamblers who were also drug dependent were more likely to show greater evidence of social dysfunctionality compared to those who were exclusively substance abusers. More dually addicted respondents reported higher levels of recent heroin use, greater unemployment, and more reported hallucinations. Probable pathological gamblers who were substance abusers were also more likely to report being in conflict with their close friends. A multiple regression analysis suggested this to be the closest linked correlate to being a pathological gambler. Evidently, pathological gamblers create antipathy towards themselves as their compulsion to gamble is expressed; this in turn, may drive them toward further gambling, as they respond to this perceived opposition. These last preliminary findings will require further confirmation in future research.
Fisher, S.; Griffiths, M. (1995). Aktuelle Trends im Glücksspielautomaten: Forschung und politische Fragen. Journal of Gambling Studies, 11, 239–247. https://doi.org/10.1007/BF02104791
Ursachen
Sonstiges
Glücksspielarten
Glücksspiel vor Ort
Risikopotential verschiedener Glücksspielformen
Minderheiten im Glücksspiel
Übersichtsliteratur zum Thema Glücksspiel
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Dieser Artikel stellt eine Sonderausgabe des Journal of Gambling Studies zum Thema Glücksspiel an Spielautomaten vor und gibt einen Überblick über einige aktuelle Trends mit Schwerpunkt auf Forschungs- und Politikfragen. Es wird nachgewiesen, dass Forschungsergebnisse auf der ganzen Welt Spielautomaten mit pathologischem Glücksspiel in Verbindung gebracht haben. Tatsächlich sind Spielautomaten heute die vorherrschende Form des Glücksspiels bei pathologischen Spielern, die in zahlreichen Ländern in Selbsthilfegruppen und professionellen Behandlungszentren behandelt werden. Dieser Artikel untersucht kurz die Forschung zu Spielautomaten und pathologischem Glücksspiel und untersucht dann genauer vier Bereiche. Diese sind (i) Glücksspiel an Spielautomaten und Jugendliche, (ii) Spielautomaten und Videospiele in Spielhallen, (iii) der mögliche Entwicklungszusammenhang zwischen Spielautomaten und Videospielen und (iv) pathologisches Videospielen.; Abstract. This paper introduces a special issue of theJournal of Gambling Studies on slot machine gambling, and overviews some current trends concentrating on research and policy issues. It is demonstrated that throughout the world, research findings have linked slot machines with pathological gambling. Indeed slot machines are now the predominant form of gambling activity by pathological gamblers treated in self help groups and professional treatment centres in numerous countries. This paper briefly examines the research on slot machines and pathological gambling and then goes on more specifically to examine four areas. These are (i) slot machine gambling and youth, (ii) slot machines and arcade video game playing, (iii) the possible developmental link between slot machines and video games and (iv) pathological video game playing.
Winters, K.C.; Stinchfield, R.; Kim, L.G. (1995). Überwachung des jugendlichen Glücksspiels in Minnesota. Journal of Gambling Studies, 11, 165–183. https://doi.org/10.1007/BF02107113
Häufigkeit und Verbreitung
Trends
Glücksspielarten
Glücksspiel vor Ort
Vorbeugung/Prävention
Allgemeine und strukturelle Maßnahmen zur Vorbeugung
Regulierung von Glücksspiel
Internationale Regulierungen von Glücksspiel
Minderheiten im Glücksspiel
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- Die Publikation ist in englischer Sprache veröffentlicht.
Jugendliches Glücksspiel wurde in einer prospektiven Stichprobe von 532 Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus Minnesota untersucht. Besonders interessiert war man an den möglichen Auswirkungen einer kürzlich eingeführten staatlichen Lotterie und dem Erreichen des gesetzlichen Mindestalters für Glücksspiel auf die Veränderung der Glücksspielraten und der bevorzugten Spielformen. Die Gesamtraten der Glücksspielbeteiligung und des pathologischen Glücksspiels veränderten sich über den Zeitraum von 1,5 Jahren nicht. Allerdings nahm die Beliebtheit bestimmter Glücksspielarten (z. B. Lotterien, Casino-Spielautomaten) signifikant zu, während informellere und unregulierte Spiele (z. B. Wetten auf Geschicklichkeitsspiele unter Freunden) signifikant abnahmen. Außerdem zeigte sich, dass der Zugang zu Glücksspielangeboten für Minderjährige hoch war, was auf die Notwendigkeit strengerer Kontrollen bei legalisierten Glücksspielen und eines größeren Problembewusstseins seitens der Glücksspielindustrie und der öffentlichen Gesundheitsbehörden hinweist.; Abstract. Youth gambling was investigated in a prospective sample of 532 Minnesota adolescents and young adults. Of particular interest was the possible impact among the study sample of a recent state lottery and of reaching the legal age for gambling on changes in the rate and type of gambling. Overall rates of gambling involvement and pathological gambling did not change across the 1.5 year interval. However, a preference for certain types of gambling activities (e.g., lottery, casino machines) significantly increased, whereas more informal and unregulated games (e.g., betting on games of personal skill) significantly decreased. Also, access to gambling activities by underage youths was high, suggesting the need for tighter controls of legalized games and greater awareness of this problem by the gaming industry and public health officials.
Bergh, C.; Kühlhorn, E. (1994). Soziale, psychologische und physische Folgen von pathologischem Glücksspiel in Schweden. Journal of Gambling Studies, 10, 3275–285. https://doi.org/10.1007/BF02104968
Folgen
Individuelle Folgen
Soziale Folgen
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Die sozialen, psychologischen und physischen Folgen von pathologischem Glücksspiel, die von 42 pathologischen Spielern, die hauptsächlich durch Werbung angeworben wurden, berichtet wurden, wurden mit den Daten von 63 pathologischen Spielern verglichen, die durch Fallfindung in Bewährungs-, ambulanten und stationären psychiatrischen Einrichtungen und bei Sozialbehörden identifiziert wurden. Die beiden Studien kamen zu ähnlichen Ergebnissen. Finanzielle Zusammenbrüche, beeinträchtigte Beziehungen zu Familie und Freunden sowie psychische Probleme traten bei etwa 50 % der pathologischen Spieler auf. Die physischen Folgen wurden als von geringer Bedeutung wahrgenommen. Glücksspiel wurde zu einem einsamen Verhalten, da illegale Verhaltensweisen zur Finanzierung des Glücksspiels zunahmen. Die pathologischen Spieler missbrauchten häufig Alkohol. Trotz dieser Anzeichen sozialen Verfalls bemühten sich die pathologischen Spieler, der Gesellschaft nicht zur Last zu fallen.; Abstract. Social, psychological and physical consequences of pathological gambling reported by 42 pathological gamblers recruited mainly by advertising were compared with data on 63 pathological gamblers identified by case-finding within districts of probation, in- and out-patient psychiatric care and social welfare authorities. The two studies gave similar results. Financial breakdown, impaired relations with family and friends, and psychological problems occurred in about 50% of the pathological gamblers. Physical consequences were perceived to be of minor significance. Gambling became a solitary behavior as illegal behaviors to finance gambling increased. The pathological gamblers frequently abused alcohol. Despite these signs of social decay the pathological gamblers strove not to be a burden in society.
Carlton, Peter L.; Manowitz, Paul (1994). Faktoren, die den Schweregrad des pathologischen Glücksspiels bei Männern bestimmen. Journal of Gambling Studies, 10, 147–157. https://doi.org/10.1007/BF02109937
Ursachen
Klinische Risikofaktoren
Folgen
Soziale Folgen
Minderheiten im Glücksspiel
- Der Volltext ist kostenpflichtig erhältlich.
- Die Publikation ist in englischer Sprache veröffentlicht.
Als wir die Implikationen unserer früheren Forschung erweiterten, stellten wir fest, dass ein von Barratt (1965) entwickelter Impulsivitätsmaßstab zwischen männlichen pathologischen Spielern auf der Genesungsphase (N = 12; Durchschnittsalter = 48,9 Jahre) und männlichen Kontrollpersonen (N = 15; Durchschnittsalter = 43,3 Jahre) unterschied. Bei den Spielern selbst korrelierte dieser Impulsivitätsmaßstab jedoch nicht mit einem Index der sozialen und familiären Störungen, die durch früheres Glücksspiel verursacht wurden. Im Gegensatz dazu korrelierte ein Maß für eine Facette des kognitiven Stils der Spieler (die TF-Subskala des Myers-Briggs-Inventars) mit diesem Index der durch Glücksspiel verursachten Störungen, unterschied jedoch nicht zwischen Spielern und Kontrollpersonen. Diese und andere Ergebnisse werden im Kontext früherer Forschungen und im Hinblick auf die inferentiellen Grenzen diskutiert, die Studien dieser Art auferlegen.; Abstract. In extending the implications of our earlier research, we found that a measure of impulsivity developed by Barratt (1965) differentiated recovering, male pathological gamblers (N = 12; mean age = 48.9 years) from male control subjects (N = 15; mean age = 43.3 years). Among the gamblers themselves, however, this measure of impulsivity did not correlate with an index of the social and familial disruption engendered by past gambling. In contrast, a measure of one facet of the gamblers' cognitive style (the TF subscale of the Myers-Briggs Inventory) did correlate with this index of gambling-induced disruption but did not differentiate gamblers from controls. These results, as well as other findings, are discussed in the context of previous research and with regard to the inferential limits imposed by studies of this kind.
Carroll, Douglas;Huxley, Justine A. A. (1994). Kognitive, dispositionelle und psychophysiologische Korrelate des abhängigen Automatenspiels bei jungen Menschen. Journal of Applied Social Psychology, 24, 1070–1083. https://doi.org/10.1111/j.1559-1816.1994.tb02374.x
Ursachen
Klinische Risikofaktoren
Biologische Risikofaktoren
Glücksspielarten
Glücksspiel vor Ort
Risikopotential verschiedener Glücksspielformen
Minderheiten im Glücksspiel
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- Die Publikation ist in englischer Sprache veröffentlicht.
In Studie 1 wurden junge, abhängige und nicht abhängige Spielautomatenspieler interviewt, ihre Kontrollüberzeugungen untersucht und der Eysenck-Persönlichkeitsfragebogen ausgefüllt. Abhängige Spieler erwiesen sich in Bezug auf die Kontrollüberzeugungen als zuverlässiger als ihre nicht abhängigen Gegenstücke und bestätigten im Interview viel häufiger, dass sie Kontrolle über die Spielautomaten ausüben könnten, an denen sie spielten. Abhängige Spieler erzielten höhere Psychotizismuswerte als sowohl die nicht abhängigen Spieler als auch die entsprechenden Altersnormen. Ihre hohen Psychotizismuswerte stimmten gut mit den im Interview festgestellten Ergebnissen überein, dass häufige Langeweileminderung der Grund für abhängiges Glücksspiel ist. In Studie 2 wurde der Blutdruck bei abhängigen und nicht abhängigen Spielern im Ruhezustand sowie vor, während und nach dem Spielen an Spielautomaten überwacht. Die Probanden erhielten zu diesem Zweck 5 £ und die Zeit, die sie brauchten, um dieses Geld auszugeben, wurde aufgezeichnet, ebenso wie der Betrag aller Gewinne, die sie erhielten. Sie wurden auch gefragt, wie viel sie voraussichtlich zurückerhalten würden. Die 5 £ reichten bei beiden Gruppen ähnlich lange und sie erzielten ähnliche Renditen auf ihren Einsatz. Allerdings erwarteten die abhängigen Spieler mehr zu gewinnen als die nicht abhängigen Spieler und ihre Gewinnschätzungen übertrafen das, was sie tatsächlich zurückbekamen. Das Spielen an Spielautomaten war mit einem Anstieg des Blutdrucks verbunden und während sich die Gruppen hinsichtlich des Ausmaßes des Anstiegs nicht unterschieden, gab es eine allgemeine Tendenz bei abhängigen Spielern, niedrigere basale Werte der Herz-Kreislauf-Aktivität zu zeigen, obwohl dies nur im Fall des diastolischen Blutdrucks statistisch zuverlässig war.; Abstract. In Study 1, young dependent and nondependent slot machine gamblers were interviewed, assessed for locus of control and administered the Eysenck Personality Questionnaire. Dependent gamblers were revealed as reliably more internal in terms of locus of control than their nondependent counterparts, and, in the interview, were much more likely to affirm that they could exercise control over the slot machines they played. Dependent gamblers registered higher psychoticism scores than both the nondependent gamblers and appropriate age-group norms. Their high psychoticism scores resonated well with interview revelations that boredom mitigation frequent underlay dependent gambling. In Study 2, blood pressure was monitored in dependent and nondependent gamblers at rest and before, during and after slot machine play. Subjects were given £5 for this purpose and the time it took them to use up this money was recorded, as was the extent of any returns they received. They were also asked how much they expected to recoup. The £5 lasted a similar amount of time for the two groups, and they managed similar rates of return on their stake. However, the dependent gamblers expected to win more than the nondependent gamblers and their estimates of returns exceeded what they actually recouped. Slot machine play was associated with an increase in blood pressure, and while groups did not differ in terms of the magnitude of the rise provoked, there was a general trend for dependent gamblers to show lower basal levels of cardiovascular activity, although this was statistically reliable only in the case of diastolic blood pressure.
Fisher, Sue (1994). Erkennen von Videospielsucht bei Kindern und Jugendlichen. Addictive Behaviors, 19, 545–553. https://doi.org/10.1016/0306-4603(94)90010-8
Krankheitserkennung/Diagnose
Kriterien für die Diagnose
Fragebögen/Screeninginstrumente
Minderheiten im Glücksspiel
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- Die Publikation ist in englischer Sprache veröffentlicht.
Unter einigen Glücksspielforschern herrscht derzeit die Meinung, dass sich das Spielen von Arcade-Videospielen bei manchen Jugendlichen zu einem Verhalten entwickeln kann, das einer Spielsucht ähnelt. Eine Skala, die zur Ermittlung der Arcade-Videospielsucht bei Jugendlichen entwickelt wurde, wurde 467 Sekundarschülern in einer Küstenstadt in Großbritannien vorgelegt. Erste psychometrische Tests zeigen, dass die Skala eine akzeptable interne Konsistenzreliabilität und faktorielle Validität aufweist und in erheblichem Maße mit alternativen Methoden zur Beurteilung exzessiven Videospielens verwandt ist. Die Auswirkungen der Studienergebnisse werden zusammen mit ihren Einschränkungen und Vorschlägen für zukünftige Forschungen diskutiert.; Abstract. There is a current trend of thought among some scholars of gambling that arcade video game playing in some adolescents may develop into a behavior which resembles a gambling addiction. A scale, developed to identify arcade video game addiction in adolescents, was administered to 467 secondary school children in a coastal town in the UK. Initial psychometric tests show that the scale has acceptable internal consistency reliability and factorial validity, and is significantly related to alternative means of assessing excessive video game play. The implications of the study findings are discussed together with its limitations and suggestions for future research.
Volberg, R.A. (1994). Prävalenz und Demografie pathologischer Glücksspieler: Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit. American Journal of Public Health, 84, 237–241. https://doi.org/10.2105/ajph.84.2.237
Häufigkeit und Verbreitung
Häufigkeiten (Prävalenz und Inzidenz)
Soziodemographische Faktoren
Regulierung von Glücksspiel
Sonstiges
- Der Volltext ist frei verfügbar.
- Die Publikation ist in englischer Sprache veröffentlicht.
ZIELE. Eine Studie zum pathologischen Glücksspiel in fünf US-Bundesstaaten liefert die notwendigen Informationen, um der Bedrohung der öffentlichen Gesundheit zu begegnen, die die zunehmende Legalisierung des Glücksspiels für Risikogruppen in der Allgemeinbevölkerung darstellt. METHODEN. Im Laufe dieses Projekts wurden epidemiologische Daten erhoben, um die Prävalenz von wahrscheinlich pathologischem Glücksspiel in der Allgemeinbevölkerung jedes untersuchten Bundesstaates zu bestimmen. Außerdem wurden demografische Daten von pathologischen Spielern erhoben, die sich in jedem Bundesstaat in Behandlungsprogramme begaben. ERGEBNISSE. Die Verfügbarkeit von und die Beteiligung am Glücksspiel unterscheiden sich erheblich zwischen den untersuchten Bundesstaaten, ebenso wie die Prävalenz von pathologischem Glücksspiel. Trotz dieser Unterschiede ist die Demografie der pathologischen Spieler in diesen Bundesstaaten ähnlich. Wie in der Allgemeinbevölkerung sind auch die pathologischen Spieler, die sich in Behandlung begeben, in den einzelnen Bundesstaaten ähnlich. Allerdings repräsentieren die pathologischen Spieler, die sich in Behandlung begeben, nicht das gesamte Spektrum der Personen in der Allgemeinbevölkerung, die unter glücksspielbezogenen Problemen leiden. SCHLUSSFOLGERUNGEN Diese Ergebnisse werfen eine Reihe von Fragen auf, darunter die möglichen Auswirkungen einer fortgesetzten Legalisierung des Glücksspiels auf die allgemeine Glücksspielproblematik in der Bevölkerung und auf bestimmte Risikogruppen wie Frauen, Minderheiten und Kinder. Sie haben daher Auswirkungen auf politische und programmatische Entscheidungen, die derzeit in den gesamten Vereinigten Staaten getroffen werden.; Abstract. OBJECTIVES. A study of pathological gambling in five states provides information needed to address the public health threat that the expanding availability of legalized gambling poses to at-risk groups in the general population. METHODS. Over the course of this project, epidemiological data were collected to determine the prevalence of probable pathological gambling in the general population in each study state and demographic data were collected from pathological gamblers entering treatment programs in each state. RESULTS. Among the states surveyed, the availability of and involvement in gambling differ significantly, as does the prevalence of pathological gambling. Despite these differences, the demographics of pathological gamblers in these states are similar. Like those in the general population, pathological gamblers entering treatment in each state are similar. However, pathological gamblers entering treatment do not represent the full spectrum of individuals in the general population who experience gambling-related problems. CONCLUSIONS. These findings raise a number of issues, including the potential impacts of continued gambling legalization on the overall rate of gambling problems in the general population and on specific at-risk groups, including women, minorities, and children. They thus have implications for policy and program decisions now being made throughout the United States.
Volberg, R.A.; Abbott, M.W. (1994). Schätzungen der Lebenszeitprävalenz von pathologischem Glücksspiel in Neuseeland. International Journal of Epidemiology, 23, 976–983. https://doi.org/10.1093/ije/23.5.976
Ursachen
Soziale und umweltbezogene Risikofaktoren
Häufigkeit und Verbreitung
Häufigkeiten (Prävalenz und Inzidenz)
Soziodemographische Faktoren
Trends
Glücksspielarten
Risikopotential verschiedener Glücksspielformen
- Der Volltext ist kostenpflichtig erhältlich.
- Die Publikation ist in englischer Sprache veröffentlicht.
Hintergrund: Das legalisierte Glücksspiel hat in letzter Zeit in vielen Ländern stark zugenommen und stellt aufgrund des Zusammenhangs zwischen der Teilnahme am Glücksspiel und der Verbreitung von pathologischem Glücksspiel ein Problem für die öffentliche Gesundheit dar. Über die Epidemiologie dieser Störung oder die Merkmale der in der Gemeinde lebenden pathologischen Spieler ist relativ wenig bekannt. Dieser Aufsatz fasst die wichtigsten Ergebnisse einer nationalen Prävalenzstudie zum pathologischen Glücksspiel zusammen, die in Neuseeland durchgeführt wurde; dies ist die erste nationale Studie, die bisher durchgeführt wurde, und vergleicht sie mit den Ergebnissen von Studien, die in den USA und Kanada durchgeführt wurden. Methoden: Eine nationale Stichprobe von 4053 Erwachsenen wurde telefonisch befragt, um die Teilnahme an Glücksspielaktivitäten zu ermitteln. Das Interview umfasste den South Oaks Gambling Screen (SOGS) für pathologisches Glücksspiel. Ergebnisse: Von der Stichprobe wurden 2,7 % (± 0,5 %) als wahrscheinlich pathologische Spieler und weitere 4,2 % (± 0,6 %) als problematische Spieler eingestuft. Diese Prävalenzraten sind höher als jene, die in früheren Studien mit dem SOGS berichteten Ethnische Zugehörigkeit, Alter, Geschlecht, Beschäftigungsstatus, ein Elternteil mit Spielproblemen und regelmäßige Teilnahme an kontinuierlichen Formen des Glücksspiels waren wichtige Risikofaktoren. Schlussfolgerungen: In Neuseeland scheint die Lebenszeitprävalenz von pathologischem Glücksspiel etwa halb so hoch zu sein wie die von Drogenmissbrauch/-abhängigkeit. Die Ergebnisse deuten auf einen Anstieg der Prävalenz in den letzten Jahren hin und bieten eine Grundlage für weitere Studien. Die identifizierten Risikofaktoren bilden einen Schwerpunkt für zukünftige Forschungen zu Ätiologie, Prävention und Behandlung.; Abstract. Background Legalized gambling has proliferated recently in many countries and is a public health issue because of the association between gambling participation and the prevalence of pathological gambling. Relatively little is known about the epidemiology of this disorder or the characteristics of pathological gamblers living in the community. This paper summarizes the major findings of a national prevalence survey of pathological gambling conducted in New Zealand; the first national survey to have been conducted to date, and compares them with the results of studies undertaken in the US and Canada. Methods A national adult sample of 4053 people was interviewed by telephone to determine involvement in gambling activities. The interview included the South Oaks Gambling Screen (SOGS) for pathological gambling. Results Of the sample, 2.7% (± 0.5%) scored as probable pathological gamblers and a further 4.2% (± 0.6%) scored as problem gamblers. These prevalence rates are higher than those reported in previous studies using the SOGS. Ethnicity, age, gender, employment status, having a parent who had gambling problems and regular participation in continuous forms of gambling were major risk factors. Conclusions In New Zealand pathological gambling appears to have a lifetime prevalence approximately half that of drug abuse/dependence. The findings suggest that prevalence has increased in recent years and provide a baseline for further study. The risk factors identified give a focus for future research into aetiology, prevention and treatment.
Walters, G.D. (1994). Glücksspielbeteiligung in den USA – Ergebnisse einer nationalen Umfrage. Journal of Gambling Studies, 10, 159–183. https://doi.org/10.1007/BF02109938
Ursachen
Krankheitsverläufe
Soziale und umweltbezogene Risikofaktoren
Übersichtsliteratur zum Thema Glücksspiel
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Beschrieben wird das Gambling Lifestyle (GL)-Modell des Glücksspielverhaltens, in dem zwanghaftes Glücksspiel als Lebensstil verstanden wird. In diesem Lebensstil erleben Betroffene das Setzen von Geldbeträgen als persönlich lohnend und als hilfreich im Umgang mit existenziellen Ängsten sowie zur Vermeidung der Auseinandersetzung mit eigenen Unzulänglichkeiten. Die Ursprünge des GL-Modells liegen in der Lerntheorie, dem kognitiv-interaktionistischen Ansatz und der existenziellen Philosophie. Die einzelnen Bestandteile eines GL umfassen: Bedingungen – die innere und äußere Umwelt einer Person, Wahl – durch die Bedingungen beeinflusst, aber nicht vollständig determiniert, Kognition – die Art und Weise, wie Glücksspielende den GL rationalisieren und rechtfertigen. Das kognitive Muster eines Gambling Lifestyle besteht aus acht Denkstilen, die zu bestimmten Verhaltensweisen führen: Pseudo-Verantwortung, Selbstüberhöhung, übermäßiger Wettbewerbsdrang und Regelbruchverhalten. Der Gambling Lifestyle entwickelt sich schrittweise über vier Phasen: Vorstufe (Prelifestyle), Frühe Phase, Fortgeschrittene Phase, Burnout- bzw. Reifephase
Abbott, D. A.; Cramer, S. L. (1993). Einstellung zu und Teilnahme an Glücksspielen: eine Umfrage im Mittleren Westen. Journal of Gambling Studies, 9, 3247–263. https://doi.org/10.1007/BF01015921
Häufigkeit und Verbreitung
Glücksspielarten
Sonstiges
Regulierung von Glücksspiel
Sonstiges
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In den letzten Jahren hat das legale Glücksspiel im Mittleren Westen enorm zugenommen. Verschiedene Formen des Glücksspiels sind mittlerweile leicht zugänglich. Ziel dieser Studie war es, das Ausmaß des Glücksspiels in einem Bundesstaat des Mittleren Westens zu untersuchen und Unterschiede in der Einstellung zum Glücksspiel sowie im Spielverhalten zwischen Männern und Frauen sowie in verschiedenen Einkommensgruppen und zwischen Bewohnern ländlicher und städtischer Gebiete zu bewerten. Angesichts des rasanten Anstiegs des Glücksspiels in dieser Region wurden die Befragten zudem nach ihrer Meinung zum legalen Glücksspiel befragt. Die Ergebnisse zeigten, dass Glücksspiel in allen Segmenten dieser Stichprobe aus dem Mittleren Westen weit verbreitet war; allerdings gaben Männer mehr aus als Frauen, und Stadtbewohner setzten mehr ein als Landbewohner. Die einkommensschwachen Personen gaben einen größeren Anteil ihres Einkommens für Glücksspiele aus als diejenigen mit mittlerem Einkommen. Sowohl die Glücksspieler als auch viele der Nicht-Glücksspieler würden sich mehr Glücksspielangebote in ihren Gemeinden wünschen, da die meisten Glücksspiele als harmlose Freizeitbeschäftigung betrachten. Jeder Zehnte, der Glücksspiele nutzte, berichtete jedoch von familiären Problemen im Zusammenhang mit dem Glücksspiel.; Abstract. In the last few years there has been a tremendous expansion of legalized gambling in the midwest. Multiple forms of gambling are now easily accessible. The purpose of this study was to investigate the extent of gambling in a midwestern state and to assess differences in gambling attitudes and behavior between men and women, in various income groups, living in rural and urban areas. In addition, because of the rapid increase in gambling in this region, respondents were also asked their opinions about legalized gambling. Results indicated that gambling was pervasive in all segments of this midwestern sample; however, men spent more than women and urban residents wagered more than rural residents. The poor spent a greater proportion of their income on gambling than those with middle incomes. Both the gamblers, and many of the non-gamblers, would like to see more gambling opportunities in their communities as most view gambling as a benign recreational activity. One in every ten that gambled, however, did report family problems related to gambling.
Coventry, K.R.; Brown, R.I. (1993). Sensationssucht, Glücksspiel und Spielsucht. Addiction, 88, 541–554. https://doi.org/10.1111/j.1360-0443.1993.tb02061.x
Ursachen
Klinische Risikofaktoren
Glücksspielarten
Glücksspiel vor Ort
Risikopotential verschiedener Glücksspielformen
Minderheiten im Glücksspiel
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Männliche Spieler, die nicht auf Rennbahnen wetten, wurden mithilfe der Sensation-Seeking Scale (SSS) Form V, zwei Messungen subjektiver Erregung beim Wetten sowie Fragen zu Jagen, Vorlieben für Glücksspielaktivitäten und anderen Aspekten des Wettverhaltens bewertet. Die SSS wurde auch einer zufälligen Stichprobe der männlichen Bevölkerung von Glasgow vorgelegt, zusammen mit Fragen zu Vorlieben für Glücksspielaktivitäten, um einen Vergleich zwischen regelmäßigen Spielern und der Allgemeinbevölkerung zu ermöglichen. Im Vergleich mit der Allgemeinbevölkerung und mit Nichtspielern erzielten Spieler, die nicht auf Rennbahnen wetten, bei der SSS niedrigere Werte; Spieler, die das Kasino und/oder die Pferderennbahn bevorzugen, erzielten bei der SSS höhere Werte; Spieler, die auf viele verschiedene Arten wetten, erzielten bei der SSS höhere Werte. Eine weitere Analyse ergab eine Gruppe von Variablen bei Spielern, die nicht auf Rennbahnen wetten und mit einer beeinträchtigten Kontrolle des Glücksspiels in Zusammenhang stehen, wobei sowohl SSS-Werte als auch Jagen hervorstechende Merkmale waren.; Abstract. Male off-course bettors were assessed using: the Sensation-Seeking Scale (SSS) Form V, two measures of subjective arousal while betting, and questions concerning chasing, preferences for gambling activities and other aspects of betting behaviour. The SSS was also administered to a random sample of the male general population of Glasgow, together with questions concerning preferences for gambling activities to allow comparison between regular gamblers and the general population. In comparison with the general population and with non-gamblers, off-course bettors scored lower on SSS; gamblers preferring the casino and/or the race-track scored higher on SSS; gamblers betting on many different forms scored higher on SSS. A further analysis produced a cluster of variables among off-course bettors associated with impaired control of gambling, among which both SSS scores and chasing were prominent features.
Dickerson, Mark (1993). Interne und externe Determinanten des anhaltenden Glücksspiels: Probleme bei der Verallgemeinerung von einer Form des Glücksspiels zur anderen. Journal of Gambling Studies, 9, 225–245. https://doi.org/10.1007/BF01015920
Ursachen
Krankheitsverläufe
Klinische Risikofaktoren
Soziale und umweltbezogene Risikofaktoren
Glücksspielarten
Glücksspiel vor Ort
Risikopotential verschiedener Glücksspielformen
Übersichtsliteratur zum Thema Glücksspiel
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Jüngste Studien der Australian National University, die sich mit Pokerspielern befassen, werden besprochen, und in einer spekulativen Diskussion wird versucht, eine Verbindung zwischen den verschiedenen psychologischen Prozessen herzustellen, die zur Entwicklung einer beeinträchtigten Kontrolle bei regelmäßigen Pokerspielern beitragen können. Ausgehend von der Annahme, dass es gewisse Überschneidungen zwischen regelmäßigen Spielern und problematischen Spielern gibt, was den Grad ihrer Beteiligung am Glücksspiel betrifft, wurden die Theorien auf problematische Spieler ausgedehnt, für die eine etablierte Gewohnheit eine notwendige Bedingung für eine gestörte Kontrolle darstellt. Zwei zusätzliche Faktoren sind möglicherweise erforderlich, damit eine beeinträchtigte Kontrolle durchgängig vorhanden ist: negative Emotionen wie Dysphorie und Frustration sowie Verschuldung. Schließlich wurden einige begrenzte Kontraste zu einer anderen beliebten, legalen Form des Glücksspiels, den Wetten außerhalb der Rennbahn, gezogen, um zu zeigen, dass es unterschiedliche psychologische Prozesse geben kann, die zu einer Beeinträchtigung der Kontrolle bei verschiedenen Formen des Glücksspiels führen.; Abstract. Recent studies completed at the Australian National University focussing on poker machine players are reviewed and a speculative discussion attempts to link the various psychological processes that may contribute to the development of impaired control in regular poker machine players. On the assumption that there is some overlap between regular players and problem players in terms of their level of involvement in gambling, the theorising was extended to include problem players for whom an established habit was argued to be a necessary condition leading to impaired control. Two additional factors may be required for impaired control to be consistently present, negative emotions such as dysphoria and frustration, and indebtedness. Finally by drawing some limited contrasts with another popular, legal form of gambling, off-course betting, if was suggested that there may be different psychological processes causing impaired control in different forms of gambling.
Elia, C.; Jacobs, D. F. (1993). Das Auftreten von pathologischem Glücksspiel bei amerikanischen Ureinwohnern, die wegen Alkoholabhängigkeit behandelt wurden. International Journal of the Addictions, 28, 659–66. https://doi.org/10.3109/10826089309039654
Ursachen
Klinische Risikofaktoren
Therapie
Therapiewirksamkeit
Krankheitserkennung/Diagnose
Psychische Begleiterkrankungen
Häufigkeit und Verbreitung
Häufigkeiten (Prävalenz und Inzidenz)
Soziodemographische Faktoren
Minderheiten im Glücksspiel
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Die Prävalenzrate von potenziellem und pathologischem Glücksspiel wurde bei indianischen und kaukasischen Patienten (n = 85) untersucht, die wegen Alkoholabhängigkeit behandelt wurden. Frühere Studien mit alkoholabhängigen (hauptsächlich kaukasischen) Bevölkerungsgruppen ergaben, dass 10-15 % Glücksspielprobleme hatten. Diese Studie, die erste, die pathologisches Glücksspiel unter einer indianischen Bevölkerung maß, verwendete den South Oaks Gambling Screen und wurde in einer Gruppenumgebung zwischen 1/91 und 4/91 auf der Alkoholbehandlungsstation des Ft. Meade Veterans Administration Hospital durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, dass 22 % der untersuchten indianischen Patienten (im Vergleich zu 7,3 % der Kaukasier) in einem Bereich lagen, der auf eine wahrscheinliche pathologische Spielsucht hindeutet. Darüber hinaus gaben 41 % der untersuchten indianischen Patienten (im Vergleich zu 21,3 % der Kaukasier) zu, gewisse Probleme mit Glücksspiel zu haben. Aufklärung und Behandlung werden empfohlen, um zu helfen, den prognostizierten radikalen Anstieg pathologischen Glücksspiels und damit verbundener Probleme in dieser kulturellen Gruppe einzudämmen, da das Glücksspiel unter den indianischen Patienten immer weiter verbreitet ist.; Abstract. The prevalence rate of potential and pathological gambling was examined among Native American and Caucasian patients (n = 85) being treated for alcohol dependence. Previous studies with alcohol-dependent (mainly Caucasian) populations revealed 10-15% to have gambling problems. This study, the first to measure pathological gambling among a Native American population, utilized the South Oaks Gambling Screen and was administered in a group setting, between 1/91 and 4/91 on the alcohol treatment ward of the Ft. Meade Veterans Administration Hospital. Results showed that 22% of the Native Americans studied (compared to 7.3% Caucasian), scored in a range indicating a probable pathological gambling addiction. Furthermore, 41% of the Native Americans studied (compared to 21.3% Caucasian) admitted to some difficulty with gambling. Education and treatment is encouraged to help stem projected radical increases in pathological gambling and related problems among this cultural group as Native American gambling becomes widespread.
Fisher, Sue (1993). Glücksspiel und pathologisches Glücksspiel bei Jugendlichen. Journal of Gambling Studies, 9, 277–288. https://doi.org/10.1007/BF01015923
Ursachen
Klinische Risikofaktoren
Soziale und umweltbezogene Risikofaktoren
Häufigkeit und Verbreitung
Häufigkeiten (Prävalenz und Inzidenz)
Soziodemographische Faktoren
Glücksspielarten
Glücksspiel vor Ort
Risikopotential verschiedener Glücksspielformen
Minderheiten im Glücksspiel
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Es wurde eine Umfrage unter britischen Sekundarschülern (im Alter von 11–16 Jahren) durchgeführt, um die Verbreitung von Glücksspielen und pathologischem Glücksspiel an Spielautomaten bei Jugendlichen sowie damit verbundene Verhaltensweisen zu untersuchen. 62 % der Kinder spielten an Spielautomaten, 17,3 % mindestens wöchentlich und 5,7 % pathologisch. Pathologisches Glücksspiel an Spielautomaten korrelierte mit dem Glücksspiel um Geld bei anderen Spielen, Zigaretten- und Alkoholkonsum, Videospielen, Glücksspiel der Eltern, Alleinspielen und einem frühen Beginn (8 Jahre oder jünger). Es korrelierte nicht mit Alter, Geschlecht oder Religion und nur schwach mit dem Beruf der Eltern. Die Auswirkungen der Ergebnisse auf zukünftige Forschung und Sozialpolitik werden diskutiert.; Abstract. A survey of U.K. secondary school children (aged 11–16 years) was undertaken to enquire into the prevalence of adolescent gambling and pathological gambling on fruit machines, and related behaviours. Sixty-two percent of the children gambled on fruit machines, 17.3% at least weekly and 5.7% pathologically. Pathological fruit machine gambling was correlated with gambling for money on other games, cigarette and alcohol use, video playing, parental gambling, playing alone and an early start (8 years or younger). It was not correlated with age, gender or religion, and only weakly with parental occupation. The implications of the findings for future research and social policy are discussed.
Gaboury, Anne;Ladouceur, Robert (1993). Evaluation eines Präventionsprogramms für pathologisches Glücksspiel bei Jugendlichen. Journal of Primary Prevention, 14, 21–28. https://doi.org/10.1007/BF01324653
Therapie
Therapiewirksamkeit
Vorbeugung/Prävention
Bevor Probleme entstehen (Primärprävention)
Minderheiten im Glücksspiel
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Viele Jugendliche spielen, manche sogar regelmäßig, und 2 bis 5 % leiden unter pathologischem Glücksspiel (Jacobs, 1989; Ladouceur & Mireault, 1988; Lesieur & Klein, 1987). Diese Studie untersuchte die Wirksamkeit eines Programms zur Prävention pathologischen Glücksspiels, das an fünf High Schools im Großraum Quebec City durchgeführt wurde. Basierend auf einem Alkoholpräventionsprogramm (Rhodes & Jason, 1988) umfasste es folgende Komponenten: Legalität des Glücksspiels, kommerzieller Charakter der Aktivität, automatisches Spielverhalten, pathologisches Glücksspiel und Bewältigungsstrategien. Neun untere und obere Klassen nahmen an dem Programm teil (N=134), neun vergleichbare Klassen dienten als Kontrollgruppe (N=155). Es wurde erwartet, dass die Versuchspersonen ihr Wissen über Glücksspiel und pathologisches Glücksspiel erweitern, ihre Spielhäufigkeit reduzieren und ihre Einstellung zum Glücksspiel ändern würden. Eine sechsmonatige Nachuntersuchung bestätigte die Aufrechterhaltung der neu erworbenen Informationen zum Glücksspiel. Die Ergebnisse bestätigten die Wirksamkeit des Programms bei der Verbesserung von Wissen und Fähigkeiten zur Kontrolle des Glücksspielverhaltens am Ende der Behandlung. Die klinischen Auswirkungen von Präventionsprogrammen für pathologisches Glücksspiel werden diskutiert.; Abstract. Many adolescents gamble, some gamble regularly and 2% to 5% suffer from pathological gambling (Jacobs, 1989; Ladouceur & Mireault, 1988; Lesieur & Klein, 1987). This study evaluated the efficacy of a pathological gambling prevention program conducted in five high schools in the Quebec City area. Based on an alcohol prevention program (Rhodes & Jason, 1988), it included the following components: the legality of gambling, the commercial nature of the activity, automatic gambling behaviors, pathological gambling and coping skills. Nine junior and senior classes participated in the program (N=134) and nine equivalent classes served as a control group (N=155). It was predicted that experimental subjects would increase their knowledge of gambling and pathological gambling, decrease their frequency of gambling and change their attitudes toward gambling. A six month follow-up confirmed the maintenance of newly acquired information toward gambling. Results confirmed the efficacy of the program in improving knowledge and skills for controlling gambling behavior at the end of treatment. The clinical implications of prevention programs for pathological gambling are discussed.
Griffiths, M. (1993). Toleranz beim Glücksspiel: ein objektives Maß unter Verwendung der psychophysiologischen Analyse männlicher Fruchtautomatenspieler. Addictive Behaviors, 18, 365–372. https://doi.org/10.1016/0306-4603(93)90038-B
Ursachen
Biologische Risikofaktoren
Glücksspielarten
Glücksspiel vor Ort
Risikopotential verschiedener Glücksspielformen
Minderheiten im Glücksspiel
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„Aufregung“ wird oft als Droge des Spielers bezeichnet, obwohl es bis vor Kurzem kaum Beweise zur Untermauerung solcher Behauptungen gab. In dieser Studie wurde die Psychophysiologie des Spielens an Spielautomaten anhand von Herzfrequenzmessungen bei 30 jugendlichen männlichen Spielern systematisch überwacht. Ziel der Studie war es, die Herzfrequenzunterschiede zwischen regelmäßigen und gelegentlichen Spielern an Spielautomaten (d. h. zwischen den Probanden) sowie die Unterschiede gegenüber den eigenen Basisfrequenzen der Spieler (d. h. innerhalb der Probanden) zu testen. Die Ergebnisse zeigten, dass es keine Herzfrequenzunterschiede zwischen regelmäßigen und gelegentlichen Spielern gab, obwohl während des Spielens die Herzfrequenz beider Gruppen um etwa 22 Schläge pro Minute anstieg. Es wurde auch festgestellt, dass die Herzfrequenz gelegentlicher Spieler nach dem Spielen nicht signifikant sank, während dies bei regelmäßigen Spielern der Fall war. Dieses Ergebnis könnte als die erste Studie angesehen werden, die ein objektives Maß für Spieltoleranz liefert.; Abstract. “Excitement” has often been referred to as the gambler's drug although until recently there was little evidence to substantiate such claims. This study involved the systematic monitoring of the psychophysiology of fruit machine gambling using heart rate measures in 30 adolescent male gamblers. The study was designed to test heart rate differences between regular and nonregular fruit machine gamblers (i.e., between subjects) and differences against the players' own baseline rates (i.e., within subjects). Results showed that there were no heart rate differences between regular and nonregular gamblers although during gambling, both groups' heart rates increased by approximately 22 beats per minute. It was also found that nonregular gamblers' heart rates did not decrease significantly after gambling whereas regular gamblers did. This finding could be argued as the first study to demonstrate an objective measure of gambling tolerance.
