Willkommen

Die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern ist die zentrale Schnittstelle aller an der Prävention, Suchthilfe und Suchtforschung bei Glücksspielsucht beteiligter Organisationen und Akteure. Beteiligt an ihrer Organisation sind die Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen BAS Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), das IFT Institut für Therapieforschung und der Betreiberverein der Freien Wohlfahrtspflege Landesarbeitsgemeinschaft Bayern für die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern e.V. Die LSG wird vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege finanziert, ist nicht weisungsgebunden und arbeitet fachlich unabhängig.

Jetzt buchen: Alles oder Nichts – Eine Live-Reality-Show über Freundschaft und Glücksspiel zum Mitmachen

Das Theaterstück des ReplayTheaters ist pro Aufführung für bis zu 100 Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren konzipiert und befasst sich spielerisch-unterhaltsam, aber auch äußerst nachhaltig mit den Themen „Glücksspiel und Zocken“ und den daraus resultierenden Folgen für Angehörige und Freunde. Ideal ist das Stück für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis 12 aller Schularten.

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PlayOff – Die APP für Spieler – DIE Evaluation

Im Winter 2017/2018 hat die Geschäftsstelle der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern (LSG) ihre Selbsthilfe-App PlayOff für Nutzerinnen und Nutzer von Glücksspielen gemeinsam mit dem IFT Institut für Therapieforschung evaluiert. Die Ergebnisse stehen nun fest und liefern uns wertvolle Informationen, etwa zur Nutzungsintensität durch die Zielgruppe und darüber, welche Features bei den Nutzerinnen und Nutzern besonders gut angekommen sind. Durch die Evaluation konnten wir auch viele Erkenntnisse zum aktuellen Glücksspielverhalten der Nutzerinnen und Nutzer und zu dessen Entwicklung während der Verwendung von PlayOff gewinnen.

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Spielsuchtprävention im Sportverein

Voller Einsatz - Damit Sport nicht zum Glücksspiel wird! 

Fortbildung für MultiplikatorInnen aus Sport und Jugendarbeit am 18. Mai 2019 von 10 bis 14 Uhr in München

In Deutschland machen zirka 80 Prozent der Jugendlichen trotz gesetzlichem Verbot Erfahrungen mit Glücksspielen. Gerade Sportwetten werden für Sportbegeisterte immer attraktiver. Manche verlieren die Kontrolle über ihr Spielverhalten. Pathologische Glücksspieler haben meist in der Jugend begonnen zu spielen.

Um Heranwachsende zu erreichen bevor sie Probleme entwickeln, ist diese Fortbildung speziell für Mitarbeitende aus Sportvereinen und aus der Jugendarbeit konzipiert. Sie erhalten Hintergrundinformationen und werden befähigt den Workshop „Voller Einsatz“ mit Jugendlichen durchzuführen. Hierbei stehen Spaß und Aktion im Vordergrund. Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Zum Flyer geht es hier.

Nähere Informationen und Anmeldung unter: www.voller-einsatz.info

Stellungnahme des Betroffenenbeirats: Neue Geldspielgeräte

Der Betroffenenbeirat Bayern Stimme der SpielerInnen hat eine Stellungnahme zum Thema "Die neue Generation der Geldspielgeräte nach der aktuellen Spielverordnung" verfasst. Diese finden Sie hier

Dein Einsatz. Mein Leben. Verspiel nicht mein Leben – Entlastung für Angehörige (EfA)

Angehörige von Menschen mit pathologischem oder problematischem Glücksspielverhalten benötigen aus unserer Sicht vor allem aus zwei Gründen Unterstützung: Zum einen können sie dazu beitragen, dass betroffene Glücksspielerinnen und Glücksspieler eine Behandlung aufnehmen. Zum anderen sind sie selbst schwer belastet und leben in sehr stressreichen Lebensumständen und haben daher ein hohes Risiko, eigene physische, psychische und soziale Probleme zu entwickeln.

Bereits seit 2013 steht unter www.verspiel-nicht-mein-leben.de das kostenfreie und anonyme Online-Angebot EfA für Angehörige von problematischen und pathologischen Glücksspielern und Glücksspielerinnen zur Verfügung. EfA besteht aus insgesamt sechs Modulen; die Grundlage stellt ein psychoedukatives Konzept dar, das auf die Reduktion von Belastung durch die Vermittlung von Informationen ausgelegt ist. Dieses wird durch Übungen und Reflektionsanleitungen in verschiedenen Bereichen erweitert. Das Modul 0 steht als Testmodul frei zugänglich zur Verfügung, für die Teilnahme an den übrigen fünf Modulen ist lediglich eine Registrierung notwendig. Diese kann anonym erfolgen, es sind nur die Angabe einer E-Mail-Adresse und eines frei wählbaren Benutzernamens und Passworts erforderlich. Idealerweise können die Teilnehmenden pro Woche ein Modul bearbeiten.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Sabine Härtl von der Bayerischen Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen BAS unter der Telefonnummer 089 53073020 oder per E-Mail an sabine.haertl@bas-muenchen.de