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Fang, Xiang;Mowen, John C. (2009). Untersuchung der Vorläufer von Merkmalen und funktionalen Motiven von vier Glücksspielaktivitäten: Spielautomaten, geschickte Kartenspiele, Sportwetten und Werbespiele. Journal of Consumer Marketing, 26, 121–131. https://doi.org/10.1108/07363760910940483
Häufigkeit und Verbreitung
Soziodemographische Faktoren
Glücksspielarten
Glücksspiel vor Ort
- Der Volltext ist kostenpflichtig erhältlich.
- Die Publikation ist in englischer Sprache veröffentlicht.
Zweck: Der Zweck dieses Artikels besteht darin, die funktionalen Motive und Charaktereigenschaften von vier Formen des Glücksspiels zu untersuchen: Spielautomaten, Geschicklichkeitskartenspiele, Sportwetten und die Teilnahme an Marketing-Werbespielen wie Gewinnspielen und Wettbewerben. Design/Methodik/Ansatz: Ein hierarchisches Modell von Motivation und Persönlichkeit (3M-Modell) wurde verwendet, um die Charaktereigenschaften und funktionalen Motiveigenschaften von vier Glücksspielaktivitäten zu untersuchen. Es wurden fünf Motive für das Glücksspiel identifiziert: Geld, Aufregung, soziale Interaktion, Flucht vor Problemen und Steigerung des Selbstwertgefühls. Darüber hinaus wurden die Auswirkungen demografischer Variablen (d. h. Alter, Geschlecht und Bildung) auf vier Glücksspielarten untersucht. Insgesamt wurden 1.158 Antworten aus einem Online-Verbraucherpanel gesammelt. Ergebnisse: Die Ergebnisse legen nahe, dass die vier Formen des Glücksspiels unterschiedliche Motive, Charaktereigenschaften und demografische Profile aufweisen. Forschungsbeschränkungen/-implikationen: Zukünftige Forschung sollte weitere mögliche Charaktereigenschaften bei der Vorhersage verschiedener Glücksspielaktivitäten (z. B. abergläubische Überzeugungen) untersuchen. Eine weitere Einschränkung der Studie ist die Online-Panel-Stichprobe, die etwas älter und gebildeter ist als die Allgemeinheit. Praktische Auswirkungen: Die Ergebnisse werden Marketingfachleuten helfen, den Markt besser zu segmentieren, basierend auf einzigartigen Profilen von Persönlichkeitsmerkmalen, funktionalen Motiven und demografischen Variablen, die mit jeder Glücksspielart verbunden sind, und Kommunikationsstrategien zu entwickeln, um die Zielverbraucher zu erreichen. Originalität/Wert: Frühere Forscher haben weder die funktionalen Motive für Glücksspiel untersucht, noch die Motive für unterschiedliche Formen des Glücksspiels verglichen. Diese Forschung verwendet ein hierarchisches Modell (3M-Modell), um die Merkmals- und funktionalen Motivprädiktoren mehrerer Formen des Glücksspiels zu untersuchen.; Abstract. Purpose: The purpose of this paper is to explore the functional motive and trait antecedents of four forms of gamblingGÇöslot machines, skilled card games, sports betting, and participating in marketing promotional games such as sweepstakes and contests. Design/methodology/approach: A hierarchical model of motivation and personality (3M model) was employed to investigate the trait and functional motive antecedents of four gambling activities. Five motives for gambling were identifiedGÇömoney, excitement, social interaction, escape from problems, and self-esteem enhancement. In addition, the effects of demographic variables (i.e. age, gender, and education) on four gambling types were examined. A total of 1,158 responses were collected from an online consumer panel. Findings: The results suggest that the four forms of gambling have divergent motives, traits, and demographic profiles. Research limitations/implications: Future research should further explore other possible traits in predicting different gambling activities (e.g. superstitious beliefs). Another limitation of the study is the online panel sample, which is somewhat older and more highly educated than the general public. Practical implications: The findings will help marketers better segment the market based on unique profiles of personality traits, functional motives, and demographic variables associated with each gambling type and design communication strategies to reach the targeted consumers. Originality/value: Previous researchers have neither investigated the functional motives for gambling nor compared the motives for divergent forms of gambling. This research employs a hierarchical model (3M model) to investigate the trait and functional motive predictors of multiple forms of gambling. (PsycINFO Database Record (c) 2017 APA, all rights reserved) (Source: journal abstract)
Folino, J. O.; Abait, P. E. (2009). Pathologisches Glücksspiel und Kriminalität. Current Opinion in Psychiatry, 22, 477–81. https://doi.org/10.1097/YCO.0b013e32832ed7ed
Ursachen
Klinische Risikofaktoren
Soziale und umweltbezogene Risikofaktoren
Folgen
Gesellschaftliche Folgen
Soziale Folgen
Übersichtsliteratur zum Thema Glücksspiel
- Der Volltext ist kostenpflichtig erhältlich.
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ZWECK DER ÜBERPRÜFUNG: Überprüfung der Forschungsergebnisse zum Zusammenhang zwischen pathologischem Glücksspiel und Kriminalität, die 2007 und 2008 auf Englisch und Spanisch veröffentlicht wurden. NEUESTE ERKENNTNISSE: Ein wichtiger Zusammenhang zwischen pathologischem Glücksspiel und Kriminalität wurde in Populationen anonymer Spieler, Helpline-Anrufer und Drogenabhängiger bestätigt. Helplines bieten Spielern, die die höchsten Stadien der Entwicklung eines pathologischen Glücksspielverhaltens noch nicht erreicht haben, einen zeitnahen Service. Pathologisches Glücksspiel wird mit Gewalt in Paaren und zerrütteten Familien in Verbindung gebracht. Umgekehrt ist Gewalt auch ein Vorläufer, der die Anfälligkeit für pathologisches Glücksspiel fördert. Impulsivität weist ebenfalls verschiedene Zusammenhänge mit pathologischem Glücksspiel und Gewalt auf. Die Beteiligung eines pathologischen Spielers an Straftaten wird von der Justiz ausnahmsweise als unverantwortlich angesehen, kann jedoch ein Indikator für die Schwere der Störung und die Notwendigkeit spezieller therapeutischer Taktiken sein. ZUSAMMENFASSUNG: Im Rahmen der Überprüfung der vorliegenden Studie wurden Forschungsarbeiten veröffentlicht, die zu einem besseren Verständnis des Zusammenhangs zwischen pathologischem Glücksspiel und Kriminalität beitrugen und tiefer in deren komplexe Beziehung sowie in die Formulierung von Erklärungsmodellen im Zusammenhang mit Impulsivität einstiegen.; Abstract. PURPOSE OF REVIEW: To review research results on the relationship between pathological gambling and criminality, published in 2007 and 2008, in English and in Spanish. RECENT FINDINGS: An important association between pathological gambling and criminality was confirmed in populations of anonymous gamblers, helpline callers and substance abusers. Helplines provide a timely service to gamblers who have not reached the maximum stages in the development of a pathological gambling pattern. Pathological gambling is associated with violence in couples and dysfunctional families. Inversely, violence is also an antecedent promoting vulnerability toward pathological gambling. Impulsiveness shows diverse relationships with pathological gambling and violence as well. A pathological gambler's involvement in crime is exceptionally considered without responsibility by justice, but it may be an indicator of the disorder severity and the need for special therapeutic tactics. SUMMARY: While reviewing the present study, research work was published that contributed to a better understanding of the association between pathological gambling and criminality and went further into their complex relationship and the formulation of explanatory models related to impulsiveness.
Friend, K. B.; Ladd, G. T. (2009). Glücksspielwerbung für Jugendliche: Ein Überblick über die Lehren aus der Tabakkontrolle. Drugs: Education, Prevention and Policy, 16, 283–297. https://doi.org/10.1080/09687630701838026
Vorbeugung/Prävention
Bevor Probleme entstehen (Primärprävention)
Allgemeine und strukturelle Maßnahmen zur Vorbeugung
Regulierung von Glücksspiel
Internationale Regulierungen von Glücksspiel
Glücksspielwerbung
Minderheiten im Glücksspiel
Übersichtsliteratur zum Thema Glücksspiel
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Die Ausgaben für Glücksspielwerbung und -promotion sind in Nordamerika beispiellos gestiegen. Jugendliche reagieren besonders empfindlich auf glücksspielfreundliche Botschaften, und Glücksspiel bei Minderjährigen hat sich zu einer ernsten Gesundheitskrise entwickelt, deren Lösung einen umweltpolitischen Ansatz erfordert. In diesem Artikel untersuchen wir einen vergleichbaren Fall: die Werbung und Förderung des Rauchens bei Jugendlichen. Anschließend diskutieren wir die umfangreiche empirische Literatur zu politischen Lösungen für die Tabakproblematik, um vergleichbare Strategien für die gezielte Werbung und Promotion von Glücksspielen bei Minderjährigen aufzuzeigen. Abschließend geben wir Vorschläge für zukünftige Forschung, die dazu beitragen könnten, dieses bedeutende gesellschaftliche Problem anzugehen.; Abstract. Expenditures on gambling advertisements and promotions in North America have increased to unprecedented rates. Youth are particularly vulnerable to pro-gambling messages, and underage gambling has become a critical public health crisis the solution of which necessitates an environmental approach. In this paper, we examine an analogous situation, the advertising and promotion of smoking to youth. We then discuss the extensive empirical literature focusing on public policy solutions to the tobacco issue to highlight comparable strategies that can target underage gambling advertising and promotions. We conclude by offering suggestions for future research that might help to address this significant social concern.
Gooding, P.; Tarrier, N. (2009). Eine systematische Überprüfung und Metaanalyse von kognitiven Verhaltensinterventionen zur Reduzierung von problematischem Glücksspiel: Absicherung unserer Wetten?. Behaviour Research and Therapy, 47, 592–607. https://doi.org/10.1016/j.brat.2009.04.002
Therapie
Psychotherapie
Therapiewirksamkeit
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Problematisches Glücksspiel gibt Anlass zu ernster öffentlicher, sozialer und klinischer Besorgnis, insbesondere weil der Zugang zu verschiedenen Formen des Glücksspiels immer einfacher wird. Eine systematische Überprüfung und Metaanalyse wurde durchgeführt, um festzustellen, ob kognitive Verhaltenstherapien (KVT) bei der Reduzierung des Glücksspielverhaltens wirksam sind. Es wurden 25 Studien identifiziert, die die Einschlusskriterien erfüllten. Insgesamt zeigte die KVT innerhalb der ersten drei Monate nach Beendigung der Therapie einen hochsignifikanten Effekt bei der Reduzierung des Glücksspielverhaltens, unabhängig von der Art des praktizierten Glücksspielverhaltens. Die Effektstärken waren auch nach sechs-, zwölf- und vierundzwanzigmonatigen Nachuntersuchungen signifikant. Untergruppenanalysen deuteten darauf hin, dass Einzel- und Gruppentherapien im dreimonatigen Zeitraum gleichermaßen wirksam waren; diese Gleichwertigkeit war jedoch bei der Nachuntersuchung nicht eindeutig. Alle Varianten der KVT (kognitive Therapie, motivierende Gesprächsführung und imaginäre Desensibilisierung) waren signifikant, obwohl es vorläufige Hinweise darauf gab, dass kognitive Therapie beim Vergleich verschiedener Therapiearten einen zusätzlichen Vorteil hatte. Meta-Regressionsanalysen zeigten, dass die Qualität der Studien die Effektstärke beeinflusste, wobei Studien mit schlechterer Qualität größere Effektstärken aufwiesen. Diese Ergebnisse geben Anlass zu der Annahme, dass KVT in verschiedenen Formen wirksam zur Reduzierung des Spielverhaltens beiträgt. Aufgrund der Heterogenität der Studien ist jedoch Vorsicht geboten. Die Evaluation der Behandlung von problematischem Glücksspiel hinkt anderen Bereichen hinterher, was in Zukunft verbessert werden muss.; Abstract. Problem gambling is of serious public, social and clinical concern, especially so because ease of access to different types of gambling is increasing. A systematic review and meta-analysis was carried out to determine whether Cognitive-Behavioural Therapies (CBT) were effective in reducing gambling behaviour. Twenty-five studies which met the inclusion criteria were identified. Overall, there was a highly significant effect of CBT in reducing gambling behaviours within the first three months of therapy cessation regardless of the type of gambling behaviour practiced. Effect sizes were also significant at six, twelve and twenty-four month follow-up periods. Sub-group analysis suggested that both individual and group therapies were equally as effective in the 3 month time window, however this equivalence was not clear at follow-up. All variants of CBT (cognitive therapy, motivational interviewing and imaginal desensitization) were significant, although there was tentative evidence that when different types of therapy were compared cognitive therapy had an added advantage. Meta-regression analyses showed that the quality of the studies influenced the effect sizes, with those of poorer quality having greater effect sizes. These results give an optimistic message that CBT, in various forms, is effective in reducing gambling behaviours. However, caution is warranted because of the heterogeneity of the studies. Evaluation of treatment for problem gambling lags behind other fields and this needs to be redressed in the future.
Goodyear-Smith, F.; Arroll, B.; Coupe, N. (2009). Um Hilfe zu bitten ist hilfreich: Validierung eines kurzen Instruments zur Bewertung von Lebensstil und Stimmung in der primären Gesundheitsversorgung. Annals of Family Medicine, 7, 239–44. https://doi.org/10.1370/afm.962
Beratung und Betreuung
Suchtberatungsstellen
Krankheitserkennung/Diagnose
Psychische Begleiterkrankungen
Fragebögen/Screeninginstrumente
Hilfezugang für Glücksspielsüchtige
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ZWECK: Das kurze, validierte, selbst auszufüllende Case-finding and Help Assessment Tool (CHAT) zur Beurteilung von Lebensstil und psychischer Gesundheit erwachsener Patienten in der primären Gesundheitsversorgung befasst sich mit Inaktivität, Tabakkonsum, Alkohol- und anderem Drogenmissbrauch, problematischem Spielverhalten, Depression, Angst und Stress, Missbrauch und Wutproblemen. Zu jedem Problem werden die Patienten gefragt, ob sie Hilfe möchten, entweder während der Konsultation oder zu einem späteren Zeitpunkt. Diese Studie zielt darauf ab, den Wert der Hilfefrage zu ermitteln. METHODEN: Die Validierung des CHAT wurde gemäß der Erklärung „STANDARDS for Reporting of Diagnostic Accuracy Studies“ für diagnostische Tests durchgeführt. Der Rahmen bestand aus primären Gesundheitspraxen in Auckland mit einer Bevölkerungsgruppe, die von sozioökonomisch bevorzugt bis benachteiligt reichte. Teilnehmer waren 755 aufeinanderfolgende Primärversorgungspatienten, die den CHAT sowie die Hilfefrage und die Referenzstandards ausgefüllt haben. Sensitivität, Spezifität und Wahrscheinlichkeitsverhältnisse mit und ohne zusätzliche Hilfefrage wurden berechnet. ERGEBNISSE: Die Sensitivität lag bei den häufigeren Erkrankungen (Depression, Nikotinabhängigkeit, Angstzustände, Alkoholproblematik) zwischen 80 % und 98 %. Die Spezifität jeder Erkrankung erhöhte sich durch die Hinzufügung der Hilfefrage: Depression von 73 % auf 98 %; Angstzustände von 77 % auf 99 %; Alkoholkonsum von 85 % auf 99 %; verbale Wut von 92 % auf 99 %; verbale Misshandlung von 97 % auf 99 %; Alkohol- und Spielsucht von 98 % auf 99 %. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Hilfefrage erhöhte die Spezifität ohne Beeinträchtigung der Sensitivität und reduzierte falsch-positive Ergebnisse, wodurch der positive Vorhersagewert stieg. Sie ermöglichte es Patienten mit Komorbiditäten, Probleme zu priorisieren, die sie angehen wollten, ihre Bereitschaft zur Veränderung anzuzeigen, die Selbstbestimmung zu fördern und dem Kliniker Hinweise darauf zu geben, welche Themen weiterverfolgt werden sollten.; Abstract. PURPOSE: The short, validated, self-administered, Case-finding and Help Assessment Tool (CHAT) for lifestyle and mental health assessment of adult patients in primary health care addresses inactivity, tobacco use, alcohol and other drug misuse, problem gambling, depression, anxiety and stress, abuse, and anger problems. For each issue patients are asked whether they would like help, either during the consultation or at a later date. This study aims to assess the value of the help question. METHODS: Validation of the CHAT was conducted according to the STAndards for Reporting of Diagnostic accuracy studies statement for diagnostic tests. The setting was Auckland primary care practices with populations ranging from socioeconomically advantaged to deprived. Participants were 755 consecutive primary care patients who completed the CHAT plus the help question and reference standards. Sensitivity, specificity, and likelihood ratios with and without the addition of help the question were calculated. RESULTS: Sensitivity ranged from 80% to 98% for the more-common conditions (depression, nicotine dependency, anxiety, problematic drinking). For each condition, specificity increased with the addition of the help question: depression increased from 73% to 98%; anxiety 77% to 99%; drinking 85% to 99%; verbal anger 92% to 99%; verbal abuse 97% to 99%; problematic drinking and gambling 98% to 99%. CONCLUSIONS: The help question increased specificity without compromising sensitivity and reduced false positives, thereby increasing the positive predictive value. It allowed patients with comorbidities to prioritize issues they wished to address, indicate their readiness to change, promote self-determination, and give the clinician an indication of which topics to pursue.
Goudriaan, A.E.; Slutske, W.S.; Krull, J.L.; Sher, K.J. (2009). Längsschnittmuster von Glücksspielaktivitäten und damit verbundene Risikofaktoren bei College-Studenten. Addiction, 104, 1219–1232. https://doi.org/10.1111/j.1360-0443.2009.02573.x
Ursachen
Krankheitsverläufe
Klinische Risikofaktoren
Soziale und umweltbezogene Risikofaktoren
Häufigkeit und Verbreitung
Soziodemographische Faktoren
Trends
Glücksspielarten
Glücksspiel vor Ort
Risikopotential verschiedener Glücksspielformen
Minderheiten im Glücksspiel
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Ziele: Untersuchung, welche Cluster von Glücksspielaktivitäten in einer Längsschnittstudie zur Gesundheit an Hochschulen existieren, wie sich die Mitgliedschaft in Glücksspielclustern im Zeitverlauf verändert und ob bestimmte Glücksspielcluster mit ungesundem Risikoverhalten verbunden sind. Design: Vierjährige Längsschnittstudie (2002–2006). Setting: Große, staatliche Universität. Teilnehmer: Bachelorstudierende. Messungen: Zehn gängige Glücksspielaktivitäten wurden während vier aufeinanderfolgender Studienjahre (Jahre 1–4) gemessen. Glücksspielcluster wurden mittels latenter Klassenanalysen untersucht. Untersucht wurden die Zusammenhänge zwischen Glücksspielclustern und Geschlecht, griechischer Mitgliedschaft, Alkoholkonsum, Drogenkonsum, Persönlichkeitsindikatoren für kontrolliertes Verhalten und psychischer Belastung. Ergebnisse: Es wurden vier latente Glücksspielklassen identifiziert: (1) eine Klasse mit geringem Glücksspiel, (2) eine Klasse mit Kartenspielen, (3) eine Klasse mit Kasino-/Spielautomatenspielen und (4) eine Klasse mit intensivem Glücksspiel. In den ersten Studienjahren war die Wahrscheinlichkeit eines Wechsels von der Klasse mit geringem Glücksspiel und der Klasse mit Kartenspielen in die Klasse mit Kasino-/Spielautomatenspielen hoch. Die Teilnahme an den Kursen für Kartenspiele, Casino/Spielautomaten und intensives Glücksspiel war im Vergleich zur Gruppe mit geringer Spielsucht mit höheren Werten bei Alkohol-/Drogenkonsum, der Suche nach neuen Abenteuern und selbsterklärten Spielproblemen verbunden. Die Gruppe mit intensivem Glücksspiel schnitt bei den Risikofaktoren besser ab als die anderen Glücksspielgruppen. Schlussfolgerungen: Extensive Glücksspieler und Kartenspieler haben ein höheres Risiko für problematisches Glücksspiel und andere gesundheitsgefährdende Verhaltensweisen. Prospektive Untersuchungen der Kursmitgliedschaft deuteten darauf hin, dass die Teilnahme an den Kursen mit intensivem und geringem Glücksspiel über die vier Jahre des Studiums hinweg sehr stabil war.; Abstract. Aims: To investigate which clusters of gambling activities exist within a longitudinal study of college health, how membership in gambling clusters change over time and whether particular clusters of gambling are associated with unhealthy risk behavior. Design: Four-year longitudinal study (2002-2006). Setting: Large, public university. Participants: Undergraduate college students. Measurements: Ten common gambling activities were measured during 4 consecutive college years (years 1-4). Clusters of gambling activities were examined using latent class analyses. Relations between gambling clusters and gender, Greek membership, alcohol use, drug use, personality indicators of behavioral under control and psychological distress were examined. Findings: Four latent gambling classes were identified: (1) a low-gambling class, (2) a card gambling class, (3) a casino/slots gambling class and (4) an extensive gambling class. Over the first college years a high probability of transitioning from the low-gambling class and the card gambling class into the casino/slots gambling class was present. Membership in the card, casino/slots and extensive gambling classes were associated with higher scores on alcohol/drug use, novelty seeking and self-identified gambling problems compared to the low-gambling class. The extensive gambling class scored higher than the other gambling classes on risk factors. Conclusions: Extensive gamblers and card gamblers are at higher risk for problem gambling and other risky health behaviors. Prospective examinations of class membership suggested that being in the extensive and the low gambling classes was highly stable across the 4 years of college.
Grant, J. E.; Desai, R. A.; Potenza, M. N. (2009). Zusammenhang von Nikotinabhängigkeit, subsyndromalem und pathologischem Glücksspiel und anderen psychiatrischen Störungen: Daten aus der Nationalen Epidemiologischen Erhebung über Alkohol und verwandte Bedingungen. Journal of Clinical Psychiatry, 70, 334–43. https://doi.org/10.4088/jcp.08m04211
Ursachen
Klinische Risikofaktoren
Krankheitserkennung/Diagnose
Psychische Begleiterkrankungen
Häufigkeit und Verbreitung
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ZIEL: Nikotinabhängigkeit geht häufig mit subsyndromalem und pathologischem Spielverhalten einher. Der Zusammenhang zwischen Nikotinabhängigkeit, dem Ausmaß der Spielsucht und anderen psychiatrischen Störungen ist jedoch noch nicht vollständig geklärt. METHODE: Anhand landesweit repräsentativer Daten des National Epidemiologic Survey on Alcohol and Related Conditions soll der Einfluss der Nikotinabhängigkeit nach DSM-IV auf den Zusammenhang zwischen dem Schweregrad der Spielsucht und anderen psychiatrischen Störungen untersucht werden. Es wurden persönliche Interviews mit 43.093 in Haushalten und Wohngemeinschaften in den USA lebenden Erwachsenen geführt. Wichtigstes Messkriterium war das gleichzeitige Auftreten von Nikotinabhängigkeit und Störungen der Achsen I und II sowie der Schweregrad der Spielsucht anhand der 10 einschließenden diagnostischen Kriterien für pathologisches Spielverhalten. Die Studie wurde von 2001 bis 2002 durchgeführt. ERGEBNISSE: Bei den nicht nikotinabhängigen Teilnehmern war ein zunehmender Schweregrad der Spielsucht bei der Mehrzahl der Störungen der Achsen I und II mit einer stärkeren Psychopathologie verbunden. Dieses Muster war bei nikotinabhängigen Personen nicht einheitlich zu beobachten. Signifikante Wechselwirkungen zwischen Nikotin und Glücksspielgruppe wurden bei mehreren Störungen der Achsen I und II beobachtet. Alle signifikanten Wechselwirkungen betrafen stärkere Zusammenhänge zwischen Glücksspiel und Psychopathologie in der nicht nikotinabhängigen Gruppe. SCHLUSSFOLGERUNGEN: In einer großen nationalen Stichprobe beeinflusst Nikotinabhängigkeit die Zusammenhänge zwischen Glücksspiel und mehreren psychiatrischen Störungen. Subsyndromales Glücksspielniveau ist mit signifikanter Psychopathologie verbunden. Nikotinabhängigkeit ist für einige der erhöhten Risiken für Psychopathologie verantwortlich, die mit subsyndromalem und problematischem/pathologischem Glücksspielniveau verbunden sind. Weitere Forschung ist erforderlich, um spezifische Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten für Personen mit problematischem/pathologischem Glücksspiel mit und ohne Nikotinabhängigkeit zu untersuchen.; Abstract. OBJECTIVE: Nicotine dependence frequently co-occurs with subsyndromal and pathological levels of gambling. The relationship of nicotine dependence, levels of gambling pathology, and other psychiatric disorders, however, is incompletely understood. METHOD: To use nationally representative data from the National Epidemiologic Survey on Alcohol and Related Conditions to examine the influence of DSM-IV nicotine dependence on the association between pathological gambling severities and other psychiatric disorders. Face-to-face interviews were conducted with 43,093 adults living in households and group-quarters in the United States. The main outcome measure was the co-occurrence of current nicotine dependence and Axis I and II disorders and severity of gambling based on the 10 inclusionary diagnostic criteria for pathological gambling. The study was conducted from 2001 to 2002. RESULTS: Among non-nicotine-dependent respondents, increasing gambling severity was associated with greater psychopathology for the majority of Axis I and II disorders. This pattern was not uniformly observed among nicotine-dependent subjects. Significant nicotine-by-gambling-group interactions were observed for multiple Axis I and II disorders. All significant interactions involved stronger associations between gambling and psychopathology in the non-nicotine-dependent group. CONCLUSIONS: In a large national sample, nicotine dependence influences the associations between gambling and multiple psychiatric disorders. Subsyndromal levels of gambling are associated with significant psychopathology. Nicotine dependence accounts for some of the elevated risks for psychopathology associated with subsyndromal and problem/pathological levels of gambling. Additional research is needed to examine specific prevention and treatment for individuals with problem/pathological gambling with and without nicotine dependence.
Grant, J. E.; Kim, S. W.; Odlaug, B. L.; Buchanan, S. N.; Potenza, M. N. (2009). Spät einsetzendes pathologisches Glücksspiel: klinische Korrelate und Geschlechterunterschiede. Journal of Psychiatric Research, 43, 380–7. https://doi.org/10.1016/j.jpsychires.2008.04.005
Ursachen
Krankheitsverläufe
Klinische Risikofaktoren
Häufigkeit und Verbreitung
Soziodemographische Faktoren
Folgen
Individuelle Folgen
Frauen im Glücksspiel
Häufigkeit von Frauen im Glücksspiel
Minderheiten im Glücksspiel
Hilfezugang für Glücksspielsüchtige
- Der Volltext ist Frei verfügbar (Author Manuskript)
- Die Publikation ist in englischer Sprache veröffentlicht.
Das Alter bei Krankheitsbeginn hat erhebliche klinische Auswirkungen auf psychiatrische Störungen. Frühere Forschungen haben das Alter bei Krankheitsbeginn und seinen Zusammenhang mit den klinischen Merkmalen der Spielsucht (PG) nicht systematisch untersucht. In einer Stichprobe von 322 konsekutiven Personen mit aktueller PG nach DSM-IV wurden diejenigen mit spät einsetzender PG (mit oder nach 55 Jahren) mit denen mit früher einsetzender PG (mit oder vor 25 Jahren, 26-54 Jahren) hinsichtlich der Schwere der PG, begleitender Störungen, sozialer und rechtlicher Probleme und Familienanamnese verglichen. 42 (13,4 %) Personen gaben an, dass die PG mit oder nach 55 Jahren eingesetzt habe, 63 (19,6 %) gaben an, dass die PG vor 25 Jahren eingesetzt habe, und die Mehrheit (n=217; 67,4 %) gab an, dass die PG zwischen 26 und 54 Jahren eingesetzt habe. Die Gruppe mit spät einsetzender PG meldete seltener Insolvenz an (p=.029) oder machte weniger wahrscheinlich spielbedingte Kreditkartenschulden (p=.006). Personen mit spätem PG litten signifikant häufiger an einer Angststörung (p < 0,001) und hatten signifikant seltener einen Vater (p = 0,025) oder eine Mutter (p = 0,048) mit Glücksspielproblemen. Explorative Analysen zeigten einen alters- und geschlechtsspezifischen Zusammenhang hinsichtlich der Behandlungssuche, wobei bei Männern eine stärkere altersbedingte Verkürzung der Zeitspanne zwischen Problembeginn und Behandlungssuche beobachtet wurde. Das Alter bei Beginn des PG ist mit mehreren wichtigen klinischen Merkmalen assoziiert. Eine lange Dauer des PG vor der Behandlungssuche weist auf die Notwendigkeit verbesserter Präventionsbemühungen bei Personen mit frühem PG-Beginn hin. Spätes PG ist relativ häufig und weist ausgeprägte klinische Merkmale auf, die darauf hindeuten, dass diese Bevölkerungsgruppe von speziellen Präventions- und Behandlungsstrategien profitieren könnte.; Abstract. Age at illness onset has significant clinical implications for psychiatric disorders. Prior research has not systematically examined age at illness onset and its relationship to the clinical characteristics of pathological gambling (PG). Among a sample of 322 consecutive subjects with current DSM-IV PG, those with late-onset (at or after age 55 years) PG were compared to those with earlier onsets (at or prior to age 25, 26-54 years old) on measures of PG severity, co-occurring disorders, social and legal problems, and family history. Forty-two (13.4%) subjects reported onset of PG at or after age 55 years, 63 (19.6%) reported onset prior to age 25 years, and the majority (n=217; 67.4%) reported onset between the ages of 26 and 54 years. The late-onset group were less likely to declare bankruptcy (p=.029) or have credit card debt attributable to gambling (p=.006). Late-onset PG subjects were significantly more likely to have an anxiety disorder (p<.001) and significantly less likely to have a father (p=.025) or a mother (p=.048) with a gambling problem. Exploratory analyses identified an age-by-gender interaction with respect to treatment-seeking, with more pronounced age-related shortening in the duration between problem onset and treatment seeking observed in men. Age at onset of PG is associated with multiple important clinical features. Long durations of PG prior to treatment-seeking indicate the need for improved prevention efforts among individuals with early PG onset. Late-onset PG is relatively common and has distinct clinical characteristics suggesting that this population might benefit from unique prevention and treatment strategies.
Grant, J.E.; Donahue, C.B.; Odlaug, B.L.; Kim, S.W.; Miller, M.J.; Petry, N.M. (2009). Imaginale Desensibilisierung plus motivierende Gesprächsführung bei pathologischem Glücksspiel: randomisierte kontrollierte Studie. British Journal of Psychiatry, 195, 266–267. https://doi.org/10.1192/bjp.bp.108.062414
Therapie
Psychotherapie
Therapiewirksamkeit
Selbsthilfe
Selbsthilfegruppen
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68 Personen wurden randomisiert entweder sechs Sitzungen mit imaginärer Desensibilisierung und motivierender Gesprächsführung (IDMI) oder Gamblers Anonymous zugewiesen. Personen, die IDMI zugewiesen wurden, zeigten signifikant stärkere Reduktionen der Gesamtpunktzahl der Yale-Brown Obsessive Compulsive Scale Modified for Pathological Gambling, des Spieldrangs und des Spielverhaltens. Personen, die nicht auf Gamblers Anonymous reagierten, berichteten von einer signifikant stärkeren Reduktion der Symptome pathologischen Glücksspiels nach der späteren Zuweisung zu IDMI. 63,6 % der Personen erreichten während der akuten IDMI-Behandlungsphase Abstinenz.; Abstract. Sixty-eight individuals were randomised to either six sessions of imaginal desensitisation plus motivational interviewing (IDMI) or Gamblers Anonymous. Individuals assigned to IDMI had significantly greater reductions in Yale-Brown Obsessive Compulsive Scale Modified for Pathological Gambling total scores, gambling urges and gambling behaviour. People who failed to respond to Gamblers Anonymous reported significantly greater reduction in pathological gambling symptoms following later assignment to IDMI. Abstinence was achieved by 63.6% during the acute IDMI treatment period
Hodgins, D.C.; Ching, L.E.; McEwen, J. (2009). Stärke des Engagements in motivierenden Gesprächen und Spielergebnissen. Psychology of Addictive Behaviors, 23, 122–130. https://doi.org/10.1037/a0013010
Therapie
Psychotherapie
Therapiewirksamkeit
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Der Zweck der vorliegenden Studie war es, die Mechanismen zu untersuchen, durch die das Motivationsinterview (MI) eine wirksame Behandlung für pathologisches Glücksspiel darstellt. Vierzig MIs mit pathologischen Spielern wurden transkribiert und auf Sprachinhalt und Ausdrucksstärke kodiert. Wie angenommen, zeigten Teilnehmer, die während des MI eine stärkere Entschlossenheit zur Änderung ihres Spielverhaltens zeigten, über 12 Monate hinweg bessere Spielergebnisse als diejenigen, die während des MI eine schwächere oder keine Entschlossenheit zur Änderung ihres Spielverhaltens zeigten. Entgegen der Erwartung war die Stärke der Entschlossenheit im späteren Teil des MI kein stärkerer Prädiktor des Spielergebnisses. Der Ausdruck von Wunsch, Fähigkeit, Bedürfnis, Gründen und Bereitschaft zur Veränderung war nicht aussagekräftig. Fähigkeit und Bereitschaft waren mit Entschlossenheit verbunden. Diese Studie hat wichtige Auswirkungen auf die klinische Überwachung des Behandlungserfolgs von Klienten und auf die Verbesserung des MI.; Abstract. The purpose of the present study was to examine the mechanisms by which the motivational interview (MI) is an effective treatment for pathological gambling. Forty MIs with pathological gamblers were transcribed and coded for language content and strength of expression. As hypothesized, participants who expressed stronger commitment to change their gambling behavior during the MI exhibited better gambling outcomes over 12 months than did those who expressed weaker commitment or no commitment to change their gambling behavior during the MI. Contrary to expectation, commitment strength in the latter part of the MI was not a stronger predictor of gambling outcome. Expression of desire, ability, need, reasons, and readiness for change were not predictive of outcome. Ability and readiness were associated with commitment. This study has important implications for clinical monitoring of client treatment success and for improving the MI.
Jimenez-Murcia, S.; Granero Perez, R.; Fernandez-Aranda, F.; Alvarez Moya, E.; Aymami, M.N.; Gomez-Pena, M.; Bueno, B.; Santamaria, J.J.; Moragas, L.; Penelo, E.; Jaurrieta, N.; Alonso, M.P.; Segalas, C.; Real, E.; Labad, J.; Bove, F.; Vallejo, J.; Menchon, J.M. (2009). Komorbidität bei pathologischem Glücksspiel: klinische Variablen, Persönlichkeit und Ansprechen auf die Behandlung. Revista De Psiquiatria Y Salud Mental, 2, 178–189. https://doi.org/10.1016/S1888-9891(09)73236-7
Ursachen
Klinische Risikofaktoren
Therapie
Therapiewirksamkeit
Krankheitserkennung/Diagnose
Psychische Begleiterkrankungen
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Einleitung. Pathologisches Glücksspiel weist hohe Komorbiditätsraten auf, insbesondere mit substanzbezogenen Störungen, obwohl auch affektive Störungen, Angststörungen und andere Impulskontrollstörungen sowie Persönlichkeitsstörungen häufig damit einhergehen. Ziele. Untersuchung der Komorbidität von pathologischem Glücksspiel und anderen psychischen Störungen in einer aufeinanderfolgenden Stichprobe von Patienten, die eine auf pathologisches Glücksspiel spezialisierte Einheit aufsuchen, und insbesondere der Beziehung zwischen substanzbezogenen Störungen einerseits und Persönlichkeits- und klinischen Variablen bei pathologischen Spielern andererseits. Methode. Insgesamt 498 Patienten mit einer DSM-IV-TR-Diagnose von pathologischem Glücksspiel (11,8 % Frauen) wurden mit einem halbstrukturierten klinischen Interview und mehreren klinischen und Persönlichkeitsskalen beurteilt. Ergebnisse. Eine höhere Komorbidität mit affektiven Störungen wurde bei Frauen (30,5 %) festgestellt, während eine höhere Komorbidität mit substanzbezogenen Störungen bei Männern (11,2 %) festgestellt wurde. Außerdem wurde ein positiver Zusammenhang zwischen einer Vorgeschichte psychischer Störungen und der aktuellen Komorbidität mit substanzbezogenen Störungen sowie zwischen Alkoholmissbrauch und Alter festgestellt. Schließlich sagten einige Persönlichkeitsmerkmale wie geringe Belohnungsabhängigkeit (OR = 0,964) und hohe Impulsivität (OR = 1,02) den Missbrauch anderer Substanzen (nicht Alkohol) voraus. Hohe Selbsttranszendenzwerte sagten sowohl Alkohol- als auch anderen Substanzmissbrauch voraus (OR = 1,06). Schlussfolgerungen: Unsere Ergebnisse deuten auf eine hohe Prävalenz komorbider Störungen bei pathologischem Glücksspiel hin, vor allem bei affektiven und substanzbezogenen Störungen. Die Ergebnisse der vorliegenden Studie, die an einer breiten Stichprobe von nacheinander eingewiesenen pathologischen Spielern durchgeführt wurde, können zum Verständnis dieser komplexen Störung und zur Verbesserung der Behandlung beitragen.; Abstract. Introduction. Pathological gambling shows high comorbidity rates, especially with substance use disorders, although affective, anxiety and other impulse control disorders, as well as personality disorders, are also frequently associated. Objectives. To explore comorbidity in pathological gambling with other mental disorders in a consecutive sample of patients attending a unit specialized in pathological gambling, and specifically the relationship between substance-related disorders, on the one hand, and personality and clinical variables in pathological gamblers, on the other. Method. A total of 498 patients with a DSM-IV-TR diagnosis of Pathological Gambling (11.8% women) were assessed with a semi-structured clinical interview and several clinical and personality scales. Results. Higher comorbidity with affective disorders was found in women (30.5%), while higher comorbidity with substance-related disorders was found in men (11.2%). A positive association was also detected between a history of psychiatric disorders and current comorbidity with substance-use disorders, as well as between alcohol abuse and age. Finally, some personality traits such as low reward dependence (OR = 0.964) and high impulsivity (OR = 1.02) predicted other substance abuse (not alcohol). High selftranscendence scores predicted both alcohol and other substance abuse (OR = 1.06). Conclusions. Our results suggest a high prevalence of comorbid disorders in pathologic gambling, mainly with affective and substance-related disorders. The results of the present study, conducted in a broad sample of consecutively admitted pathologic gamblers, may contribute to understanding of this complex disorder and treatment improvement.
Jimenez-Murcia, S.; Stinchfield, R.; Alvarez-Moya, E.; Jaurrieta, N.; Bueno, B.; Granero, R.; Aymami, M. N.; Gomez-Pena, M.; Martinez-Gimenez, R.; Fernandez-Aranda, F.; Vallejo, J. (2009). Reliabilität, Validität und Klassifikationsgenauigkeit einer spanischen Übersetzung eines Maßes der DSM-IV-Diagnosekriterien für pathologisches Glücksspiel. Journal of Gambling Studies, 25, 93–104. https://doi.org/10.1007/s10899-008-9104-x
Krankheitserkennung/Diagnose
Kriterien für die Diagnose
Fragebögen/Screeninginstrumente
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Das Ziel dieser Studie war es, die Reliabilität, Validität und Klassifikationsgenauigkeit einer spanischen Übersetzung eines Maßes der diagnostischen Kriterien des DSM-IV für pathologisches Glücksspiel (PG) zu messen. Die Teilnehmer waren 263 männliche und 23 weibliche Patienten, die sich wegen PG in Behandlung befanden, sowie eine entsprechende nicht-psychiatrische Kontrollgruppe von 259 Männern und 24 Frauen. Eine spanische Übersetzung eines 19-Punkte-Maßstabs der diagnostischen Kriterien des DSM-IV für PG (Stinchfield 2003) wurde zusammen mit anderen Validitätsmaßen angewendet. Die diagnostischen Kriterien des DSM-IV erwiesen sich in der kombinierten Stichprobe als intern konsistent mit einem Koeffizienten Alpha von 0,95. Hinweise auf eine zufriedenstellende konvergente Validität umfassten moderate bis hohe Korrelationen mit anderen Maßen für problematisches Glücksspiel. Unter Verwendung des standardmäßigen DSM-IV-Cut-Scores von fünf wurde festgestellt, dass die zehn Kriterien zufriedenstellende Klassifikationsgenauigkeitsergebnisse mit einer hohen Trefferquote (0,95), hohen Sensitivität (0,92), hohen Spezifität (0,99) und niedrigen Falsch-Positiv- (0,01) und Falsch-Negativ-Rate (0,08) lieferten. Die Senkung des Cut-Scores auf vier führte zu einer leichten Verbesserung der Klassifizierungsgenauigkeit und reduzierte die Falsch-Negativ-Rate von 0,08 auf 0,05. Die spanische Übersetzung einer DSM-IV-Diagnosekriterien-Messung für PG zeigte zufriedenstellende psychometrische Eigenschaften, und ein Cut-Score von vier verbesserte die diagnostische Präzision.; Abstract. The aim of this study was to measure the reliability, validity, and classification accuracy of a Spanish translation of a measure of DSM-IV diagnostic criteria for Pathological Gambling (PG). Participants were 263 male and 23 female patients seeking treatment for PG and a matched non-psychiatric control sample of 259 men and 24 women. A Spanish translation of a 19-item measure of DSM-IV diagnostic criteria for PG (Stinchfield 2003) was administered along with other validity measures. The DSM-IV diagnostic criteria were found to be internally consistent with a coefficient alpha of .95 in the combined sample. Evidence of satisfactory convergent validity included moderate to high correlations with other measures of problem gambling. Using the standard DSM-IV cut-score of five, the ten criteria were found to yield satisfactory classification accuracy results with a high hit rate (.95), high sensitivity (.92), high specificity (.99), low false positive (.01), and low false negative rate (.08). Lowering the cut score to four resulted in modest improvements in classification accuracy and reduced the false negative rate from .08 to .05. The Spanish translation of a measure of DSM-IV diagnostic criteria for PG demonstrated satisfactory psychometric properties and a cut score of four improved diagnostic precision.
Johansson, A.; Grant, J. E.; Kim, S. W.; Odlaug, B. L.; Gotestam, K. G. (2009). Risikofaktoren für problematisches Glücksspiel: eine kritische Literaturrecherche. Journal of Gambling Studies, 25, 67–92. https://doi.org/10.1007/s10899-008-9088-6
Ursachen
Klinische Risikofaktoren
Biologische Risikofaktoren
Soziale und umweltbezogene Risikofaktoren
Krankheitserkennung/Diagnose
Psychische Begleiterkrankungen
Häufigkeit und Verbreitung
Soziodemographische Faktoren
Glücksspielarten
Risikopotential verschiedener Glücksspielformen
Übersichtsliteratur zum Thema Glücksspiel
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Dieser Artikel bietet eine kritische Übersicht über Risikofaktoren für pathologisches Glücksspiel und ist nach demografischen Merkmalen, physiologischen und biologischen Faktoren, kognitiven Verzerrungen, Komorbidität und Begleitsymptomen sowie Persönlichkeitsmerkmalen und -symptomen kategorisiert. Es gibt auch einen Varia-Abschnitt (Verfügbarkeit, spielende Eltern, sensorische Merkmale, Verstärkungspläne, Alter bei Spielbeginn und Spieldauer). Die Übersicht ergab nur sehr wenige gut etablierte Risikofaktoren für pathologisches Glücksspiel (d. h. mehr als zwei Studien zur Untermauerung der Schlussfolgerungen). Zu den gut etablierten Risikofaktoren zählten demografische Variablen (Alter, Geschlecht), kognitive Verzerrungen (Fehlwahrnehmungen, Kontrollillusion), sensorische Merkmale, Verstärkungspläne, komorbide Störungen (Zwangsstörungen, Drogenmissbrauch) und Kriminalität/illegale Handlungen. Ein Verständnis der Risikofaktoren für pathologisches Glücksspiel sollte Präventions- und Behandlungsansätze verbessern.; Abstract. This article is a critical review of risk factors for pathological gambling categorized by demographics, physiological and biological factors, cognitive distortions, comorbidity and concurrent symptoms, and personality symptoms and characteristics. There is also a varia section (availability, parents playing, sensory characteristics, schedules of reinforcement, age of onset, and playing duration). The review found very few well established risk factors for pathological gambling (i.e. more than two studies to support the conclusions). Well established risk factors included demographic variables (age, gender), cognitive distortions (erroneous perceptions, illusion of control), sensory characteristics, schedules of reinforcement, comorbid disorders (OCD, drug abuse), and delinquency/illegal acts. An understanding of risk factors for pathological gambling should enhance prevention and treatment approaches.
Ladouceur, R.; Lachance, S.; Fournier, P.M. (2009). Ist Kontrolle ein gangbares Ziel bei der Behandlung von pathologischem Glücksspiel?. Behaviour Research and Therapy, 47, 189–197. https://doi.org/10.1016/j.brat.2008.11.004
Therapie
Psychotherapie
Therapiewirksamkeit
Spielerschutz
Sonstiges
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Laut einem Bericht der National Gambling Impact Study Commission (National Gambling Impact Study Commission (1999). Abschlussbericht. Washington, DC: Government Printing Office.) suchen 97 % der problematischen Spieler in den USA keine Behandlung. Ein hoher Prozentsatz der wenigen problematischen Spieler, die eine Behandlung beginnen, bricht die Behandlung ab. Obwohl einige Forscher Abstinenz als einzig akzeptables Behandlungsziel ablehnen und die Wiedererlangung der Kontrolle über das Spielverhalten für einige pathologische Spieler (PG) möglich erscheint, war Abstinenz das einzige Behandlungsziel einer Glücksspielintervention. Das primäre Ziel dieser Studie war es zu überprüfen, ob kontrolliertes Glücksspiel ein realisierbares Ziel für pathologische Spieler ist. Das zweite Ziel war die Identifizierung der Merkmale, die einen erfolgreichen Behandlungserfolg mit dem Ziel kontrolliertes Glücksspiel vorhersagen. 89 PGs nahmen an einer kognitiv-verhaltenstherapeutischen Behandlung mit dem Ziel kontrolliertes Glücksspiel teil. Nachuntersuchungen nach sechs und zwölf Monaten wurden durchgeführt, um die Aufrechterhaltung der therapeutischen Erfolge zu bewerten und signifikante Prädiktoren für erfolgreiches kontrolliertes Glücksspiel zu identifizieren. Die Ergebnisse zeigten, dass 63 % der Patienten mit dem Intent-to-Treat-Verfahren am Ende der Behandlung einen DSM-IV-Score von 4 oder weniger erreichten. Dieser Anteil lag bei den Nachuntersuchungen nach 6 und 12 Monaten bei 56 % bzw. 51 %. Berücksichtigt man nur diejenigen, die die Behandlung abgeschlossen hatten, stiegen diese Anteile bei den Nachuntersuchungen nach 6 und 12 Monaten auf 92 %, 80 % bzw. 71 %. Bei den meisten Messungen zeigten sich nach der Behandlung signifikante Verbesserungen, und die therapeutischen Erfolge blieben bei den Nachuntersuchungen nach 6 und 12 Monaten erhalten. Es wurden jedoch nur wenige Variablen identifiziert, um vorherzusagen, wer von Kontrolle statt Abstinenz profitieren würde. Die klinischen und philosophischen Implikationen dieser Ergebnisse werden in diesem Artikel erörtert.; Abstract. According to a report of National Gambling Impact Study Commission (National Gambling Impact Study Commission (1999). Final report. Washington, DC: Government Printing Office.), 97% of problem gamblers in the United States do not seek treatment. Within the small proportion of problem gamblers who enter into treatment, a high percentage drops out. Despite the fact that some researchers argue against abstinence as the only acceptable treatment goal and that regaining control over gambling behaviour appears to be possible for some pathological gamblers (PG), abstinence has been the only gambling intervention treatment goal. The primary goal of this study was to verify whether controlled gambling is a viable goal for pathological gamblers. The second goal was to identify the characteristics that predicted a successful outcome for treatment with a controlled gambling goal. Eighty-nine PGs were enrolled in cognitive-behavioural treatment aimed at controlled gambling. Six and twelve month follow-ups were conducted in order to evaluate the maintenance of therapeutic gains and to identify significant predictors of successful controlled gambling. Results showed that using the intent-to-treat procedure, 63% had a score of 4 or less on the DSM-IV at the end of treatment. That proportion was 56% and 51% at the 6- and 12-month follow-ups. If we retain only those who completed the treatment, these proportions increased to 92%, 80% and 71% at post-treatment, 6- and 12-month follow-ups, respectively. On the majority of the measures, significant improvements were found at post-treatment and the therapeutic gains were maintained at the 6- and 12-month follow-ups. However, few variables were identified to predict who would benefit from control rather than abstinence. The clinical and philosophical implications of these results are discussed in this paper.
Leung, K. S.; Cottler, L. B. (2009). Behandlung von pathologischem Glücksspiel. Current Opinion in Psychiatry, 22, 69–74. https://doi.org/10.1097/YCO.0b013e32831575d9
Therapie
Ambulante Therapie
Digitale Therapie
Medikamentöse Therapie
Psychotherapie
Stationäre Therapie
Therapiewirksamkeit
Übersichtsliteratur zum Thema Glücksspiel
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Zweck der Übersicht. Dieser Artikel beleuchtet die Entwicklung pharmakologischer und nicht-pharmakologischer Behandlungen für pathologisches Glücksspiel und basiert auf einer Literaturübersicht der letzten 12 Monate. Aktuelle Erkenntnisse. Die Wirksamkeit der Naltrexon-Behandlung bei pathologischem Glücksspiel wurde in einer doppelblinden, placebokontrollierten Bestätigungsstudie repliziert. Während Carbamazepin und Topiramat bei Stimmungsstabilisatoren weiterhin positive Ergebnisse zeigten, zeigte Olanzapin keine besseren Ergebnisse im Vergleich zur Placebokontrolle. Zwei neue pharmakologische Wirkstoffe gegen pathologisches Glücksspiel, N-Acetylcystein und Modafinil, führten zu signifikanten Verbesserungen bei pathologischen Spielern. Mehrere Studien untersuchten die Ergebnisse nicht-pharmakologischer Behandlungen. Aktuelle Studien zeigten, dass die kognitive Verhaltenstherapie im Vergleich zu anderen, kostengünstigeren Methoden wie Kurzinterventionen keine besseren Ergebnisse erzielte. Zwei neue nicht-pharmakologische Behandlungsmethoden wurden vorgestellt, darunter der Einsatz von Videokonferenzen zur fortlaufenden Supervision nach Expositionstherapie und die Kongruenz-Paartherapie, die auf die Heilung des Menschen als Ganzes abzielt. Aktuelle Studien zu Behandlungsergebnissen untersuchen nicht nur die Wirksamkeit, sondern auch die Effektivität verschiedener Behandlungsansätze. Die Ergebnisse zweier Metaanalysen zeigten, dass nicht-pharmakologische Behandlungen eine größere Gesamteffektstärke aufweisen als pharmakologische. Aufgrund der unterschiedlichen Studiendesigns ist jedoch derzeit unklar, ob nicht-pharmakologische Behandlungen wirksamer sind als pharmakologische.; Abstract. Purpose of review. This paper highlights the development of pharmacological and nonpharmacological treatments for pathological gambling and is based on a review of the literature published in the past 12 months. Recent findings. The efficacy of naltrexone treatment for pathological gambling has been replicated in a double-blind, placebo-controlled, confirmatory study. For mood stabilizers, whereas carbamazepine and topiramate continued to produce positive results, olanzapine failed to show superior outcomes compared with placebo control. Two new pharmacological agents for pathological gambling, N-acetyl cysteine and modafinil, produced significant improvement for pathological gamblers. Several studies examined the outcomes of nonpharmacological treatments. Recent studies showed that cognitive–behavioral therapy failed to produce superior outcomes compared with other less costly methods such as brief interventions. Two new nonpharmacological treatment methods have been reported, including the use of videoconferencing in delivering ongoing supervisions after exposure therapy and the congruence couple therapy, which aims to heal the person as a system whole. Summary. Recent treatment outcomes studies address not only the effectiveness, but also the efficacy of different treatment approaches. Results of two meta-analysis studies showed that nonpharmacological treatments have a larger overall effect size than pharmacological treatments; however, owing to the diversity in study designs, it is unclear whether nonpharmacological treatments are more effective than pharmacological treatments at this point.
Lobo, D.S.S.; Kennedy, J.L. (2009). Genetische Aspekte des pathologischen Glücksspiels: eine komplexe Störung mit gemeinsamen genetischen Schwachstellen. Addiction, 104, 1454–1465. https://doi.org/10.1111/j.1360-0443.2009.02671.x
Ursachen
Klinische Risikofaktoren
Biologische Risikofaktoren
Krankheitserkennung/Diagnose
Psychische Begleiterkrankungen
Übersichtsliteratur zum Thema Glücksspiel
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Ziele: Zusammenfassung und Erörterung der Ergebnisse genetischer Studien zu pathologischem Glücksspiel (PG). Methoden: Es wurden Suchvorgänge in den Datenbanken PubMed und PsychInfo mit den Stichwörtern „Glücksspiel und Gene“, „Glücksspiel und Familie“ und „Glücksspiel und Genetik“ durchgeführt. Dabei wurden 18 Originalforschungsartikel zur Untersuchung der Genetik von PG gefunden. Ergebnisse: Zwillingsstudien mithilfe des Vietnam Era Twin Registry haben Folgendes ergeben: (i) die Heritabilität von PG wird auf 50 – 60 % geschätzt; (ii) PG und subklinisches PG sind ein Kontinuum derselben Störung; (iii) PG teilt genetische Vulnerabilitätsfaktoren mit antisozialem Verhalten, Alkoholabhängigkeit und schweren depressiven Störungen; (iv) genetische Faktoren liegen der Verbindung zwischen der Erfahrung traumatischer Lebensereignisse und PG zugrunde. Molekulargenetische Untersuchungen zu PG befinden sich in einem frühen Stadium und veröffentlichte Studien haben von Assoziationen mit Genen berichtet, die an den Belohnungs- und Impulskontrollsystemen des Gehirns beteiligt sind. Schlussfolgerungen: Trotz der spärlichen Studienlage in diesem Bereich liefern veröffentlichte Studien zahlreiche Belege für den Einfluss genetischer Faktoren auf das PG und dessen komplexe Wechselwirkung mit anderen psychiatrischen Erkrankungen und Umweltfaktoren. Der nächste Schritt wäre die Untersuchung des Zusammenhangs und der Wechselwirkung dieser Variablen in größeren molekulargenetischen Studien mit den dem PG zugrunde liegenden Subphänotypen. Ergebnisse aus familiären und genetischen Untersuchungen unterstreichen die Bedeutung des Verständnisses der biologischen Grundlagen des PG für die Entwicklung spezifischerer Behandlungs- und Präventionsstrategien.; Abstract. Aims To summarize and discuss findings from genetic studies conducted on pathological gambling (PG). Methods Searches were conducted on PubMed and PsychInfo databases using the keywords: 'gambling and genes', 'gambling and family' and 'gambling and genetics', yielding 18 original research articles investigating the genetics of PG. Results Twin studies using the Vietnam Era Twin Registry have found that: (i) the heritability of PG is estimated to be 50–60%; (ii) PG and subclinical PG are a continuum of the same disorder; (iii) PG shares genetic vulnerability factors with antisocial behaviours, alcohol dependence and major depressive disorder; (iv) genetic factors underlie the association between exposure to traumatic life-events and PG. Molecular genetic investigations on PG are at an early stage and published studies have reported associations with genes involved in the brain's reward and impulse control systems. Conclusions Despite the paucity of studies in this area, published studies have provided considerable evidence of the influence of genetic factors on PG and its complex interaction with other psychiatric disorders and environmental factors. The next step would be to investigate the association and interaction of these variables in larger molecular genetic studies with subphenotypes that underlie PG. Results from family and genetic investigations corroborate further the importance of understanding the biological underpinnings of PG in the development of more specific treatment and prevention strategies.
Marshall, Grant N.; Elliott, Marc N.; Schell, Terry L. (2009). Prävalenz und Korrelate von lebenslanger Spielstörung bei kambodschanischen Flüchtlingen mit Wohnsitz in Long Beach, Kalifornien. Journal of Immigrant and Minority Health, 11, 35–40. https://doi.org/10.1007/s10903-007-9082-6
Ursachen
Soziale und umweltbezogene Risikofaktoren
Krankheitserkennung/Diagnose
Sonstiges
Häufigkeit und Verbreitung
Häufigkeiten (Prävalenz und Inzidenz)
Soziodemographische Faktoren
Minderheiten im Glücksspiel
- Der Volltext ist kostenpflichtig erhältlich.
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Hintergrund: Untersuchungen legen nahe, dass Spielsucht unter kambodschanischen Flüchtlingen weit verbreitet ist. Während frühere Studien zur Verbreitung und den Korrelaten von Spielsucht auf Gelegenheitsstichproben beruhten, verwendete diese Untersuchung eine Teilmenge einer Stichprobe, die für die größte kambodschanische Flüchtlingsgemeinschaft in den USA repräsentativ ist. Methoden: Zur Beurteilung der Spielsucht wurden persönliche Interviews mit einer Teilmenge von Personen (N = 127) durchgeführt, die an einer umfassenderen Studie zur psychischen Gesundheit dieser Gemeinschaft teilnahmen. Ergebnisse: 13,9 % der Teilnehmer erfüllten die Screening-Kriterien für lebenslange Spielsucht. Im Gegensatz zu früheren Untersuchungen, die eine Prävalenzrate von über 70 % nahelegten. Nach Anpassung an eine Reihe von Kovariablen erwiesen sich das Ausmaß der Traumabelastung und der Familienstand als signifikante Prädiktoren für Spielsucht. Diskussion: Angesichts der unzähligen psychischen Probleme, mit denen die kambodschanische Flüchtlingsgemeinschaft konfrontiert ist, deuten diese Daten darauf hin, dass knappe Präventions- und Behandlungsressourcen produktiver für andere Bedürfnisse im Bereich der psychischen Gesundheit und der sozialen Dienste eingesetzt werden könnten.; Abstract. Background: Research has suggested that disordered gambling is endemic to Cambodian refugees. Whereas earlier study of the prevalence and correlates of disordered gambling has relied on convenience sampling, this investigation used a subset of a sample representative of the largest Cambodian refugee community in the US. Methods: Face-to-face interviews assessing gambling disorder were conducted with a subsample of persons ( N = 127) participating in a broader study of the mental health of this community. Results: 13.9% of participants met screening criteria for lifetime disordered gambling, in contrast to previous research suggesting that prevalence rates may exceed 70%. After adjusting for a range of covariates, breadth of trauma exposure and marital status emerged as significant predictors of disordered gambling. Discussion: Given the myriad mental health challenges facing the Cambodian refugee community, these data indicate that scarce prevention and treatment resources may be more productively channeled toward addressing other mental health and social service needs. (PsycINFO Database Record (c) 2016 APA, all rights reserved) (Source: journal abstract)
Martin Fernandez, F.; Martin Gonzalez, T. (2009). Pathologisches Glücksspiel und Hypersexualität durch dopaminerge Behandlung bei Morbus Parkinson. Actas Espanolas de Psiquiatria, 37, 118–22. https://doi.org/-
Ursachen
Biologische Risikofaktoren
Therapie
Medikamentöse Therapie
Krankheitserkennung/Diagnose
Sonstige Begleiterkrankungen
Minderheiten im Glücksspiel
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EINLEITUNG: Die Prävalenz psychiatrischer Störungen bei Patienten mit Parkinson-Krankheit variiert zwischen 12 und 90 %. Die häufigste Störung im natürlichen Verlauf der Parkinson-Krankheit ist die Depression. Episoden von Psychose und Hypomanie stehen jedoch im Zusammenhang mit der Behandlung mit L-Dopa und dopaminergen Substanzen. Andere anerkannte, wenn auch weniger häufige psychiatrische Störungen sind Hypersexualität und die Entwicklung bestimmter Suchtverhaltensweisen, darunter zwanghaftes Spielen und Überdosierung von Antiparkinsonmitteln. KLINISCHER FALL: Es wird der Fall eines männlichen Patienten vorgestellt, bei dem in jungen Jahren Parkinson diagnostiziert wurde und der mit L-Dopa und einer Kombination aus dopaminergen Substanzen behandelt wurde. Im Laufe seiner Entwicklung zeigten sich Symptome von Hypersexualität und pathologischem Spielen, die in keinem Zusammenhang mit psychotischen oder Stimmungsschwankungen standen. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Es waren mehrere Krankenhausaufenthalte erforderlich, um ein Muster des Missbrauchs von L-Dopa als Hauptfaktor hinter seinen Verhaltensänderungen zu erkennen. Die Möglichkeit einer Überdosierung von L-Dopa und dopaminergen Medikamenten sollte in Betracht gezogen werden, wenn bei einem Mann, der früh an Parkinson erkrankt und mit diesen Medikamenten behandelt wird und motorische Schwankungen und Dyskinesien aufweist, pathologisches Spielverhalten und/oder Hypersexualität ohne psychotische oder begleitende affektive Symptome vorliegen. Die frühzeitige Erkennung dieser Veränderungen, die zum sogenannten „dopaminergen Dysregulationssyndrom“ gehören, ermöglicht eine frühzeitige Intervention bei der Ursache und vermeidet so mögliche medizinische und soziale Komplikationen.; Abstract. INTRODUCTION: Prevalence of psychiatric disorders in patients suffering from Parkinson's disease varies from 12 to 90%. The most common disorder in the natural evolution of Parkinson's disease is depression. However, episodes of psychosis and hypomania are related to treatment with L-dopa and dopaminergic agents. Other recognized, although less frequent, psychiatric disorders are hypersexuality and development of certain addictive behaviors, which is compulsive gambling and overdosing of anti-Parkinson agents. CLINICAL CASE: A case is presented of a male patient diagnosed with Parkinson's Disease at an early age who was treated with L-dopa and a combination of dopaminergic agents. During the course of his evolution he manifested symptoms of hypersexuality and pathological gambling which were unrelated to psychotic or mood changes. CONCLUSIONS: A number of hospital admissions were needed into order to detect a pattern of abusive consumption of L-dopa as the main factor behind his behavior changes. The possibility of overdosage of L-dopa and dopaminergic drugs should be considered when there is pathological gambling conduct and/or hypersexuality, without psychotic or accompanying affective symptoms, in a male who develops Parkinson's disease at an early age and who undergoes treatment with these drugs and manifests motor fluctuations and dyskinesias. Early detection of the presence of these alterations, included within those described as "dopaminergic dysregulation syndrome", would allow for an early intervention on the cause behind them and would hence avoid the possible medical and social complications.
McGrath, D. S.; Barrett, S. P. (2009). Die Komorbidität von Tabakrauchen und Glücksspiel: ein Überblick über die Literatur. Drug and Alcohol Review, 28, 676–81. https://doi.org/10.1111/j.1465-3362.2009.00097.x
Ursachen
Klinische Risikofaktoren
Biologische Risikofaktoren
Soziale und umweltbezogene Risikofaktoren
Therapie
Krankheitserkennung/Diagnose
Psychische Begleiterkrankungen
Häufigkeit und Verbreitung
Häufigkeiten (Prävalenz und Inzidenz)
Übersichtsliteratur zum Thema Glücksspiel
- Der Volltext ist kostenpflichtig erhältlich.
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PROBLEME: Es gibt Hinweise darauf, dass Tabakrauchen und Glücksspiel häufig gemeinsam auftreten. Obwohl hohe Raten komorbiden Rauchens und Glücksspiels in Studien mit klinischen Populationen pathologischer Spieler in Behandlung, in Studien mit Stichproben aus der Bevölkerung und in groß angelegten epidemiologischen Erhebungen dokumentiert wurden, wurde der genauen Natur dieses Zusammenhangs bisher wenig empirische Aufmerksamkeit gewidmet. ANSATZ: In dieser Übersichtsarbeit legen wir den Schwerpunkt auf die Literatur, die sich mit der Epidemiologie, Ätiologie und den Umweltfaktoren von komorbidem Rauchen und Glücksspiel befasst. Die in die Übersichtsarbeit einbezogenen Publikationen wurden durch Recherchen in PsycInfo, PubMed und Medline identifiziert. WICHTIGSTE ERGEBNISSE: Obwohl schlüssige Beweise fehlen, deutet eine wachsende Zahl von Literatur darauf hin, dass Rauchen und Glücksspiel ähnliche neurobiologische, genetische und/oder gemeinsame Umwelteinflüsse aufweisen könnten. IMPLIKATIONEN: Komorbides Tabakrauchen und Glücksspiel sind auf Ereignis- und Syndromebene weit verbreitet. Es fehlt jedoch derzeit an Forschung, die untersucht, wie sich Rauchen auf Glücksspiel auswirkt oder umgekehrt. SCHLUSSFOLGERUNG: Es sind weitere Studien erforderlich, die die Auswirkungen dieser Komorbidität auf die Häufigkeit von Tabakabhängigkeit und problematischem Glücksspiel sowie die Auswirkungen auf die Behandlungsergebnisse untersuchen.; Abstract. ISSUES: Evidence suggests that tobacco smoking and gambling frequently co-occur. Although high rates of comorbid smoking and gambling have been documented in studies with clinical populations of pathological gamblers in treatment, in studies using samples drawn from the community, and in large-epidemiological surveys, little empirical attention has been directed towards investigating the exact nature of this relationship. APPROACH: In this review, we stress the literature that has examined the epidemiology, aetiology and environmental factors implicated in comorbid smoking and gambling. Publications included in the review were identified through PsycInfo, PubMed and Medline searches. KEY FINDINGS: Although conclusive evidence is lacking, a growing body of literature suggests that smoking and gambling might share similar neurobiological, genetic and/or common environmental influences. IMPLICATIONS: Comorbid tobacco smoking and gambling are highly prevalent at the event and syndrome levels. However, research investigating how smoking might affect gambling or vice versa is currently lacking. CONCLUSION: More studies that examine the impact of this comorbidity on rates of tobacco dependence and problem gambling, as well as implications for treatment outcomes, are needed.
O'Sullivan, Sean S.; Evans, Andrew H.; Lees, Andrew J. (2009). Dopamin-Dysregulationssyndrom: Ein Überblick über seine Epidemiologie, Mechanismen und Behandlung. CNS Drugs, 23, 157–170. https://doi.org/10.2165/00023210-200923020-00005
Ursachen
Klinische Risikofaktoren
Biologische Risikofaktoren
Krankheitserkennung/Diagnose
Sonstige Begleiterkrankungen
Minderheiten im Glücksspiel
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Das Dopamin-Dysregulationssyndrom (DDS) ist eine erst kürzlich beschriebene iatrogene Störung, die die langfristige symptomatische Therapie der Parkinson-Krankheit erschweren kann. Patienten mit DDS entwickeln ein Suchtverhalten bei der Anwendung von Dopaminersatztherapien (DRT) und verabreichen Dosen, die über die zur Kontrolle ihrer motorischen Symptome erforderlichen Dosen hinausgehen. Die Prävalenz des DDS bei Patienten in spezialisierten Parkinson-Zentren liegt bei 3–4 %. Zu den mit dem DDS verbundenen Verhaltensstörungen gehören „Punding“, ein komplexes stereotypes Verhalten, und Impulskontrollstörungen (ICDs) wie pathologisches Spielverhalten, Hypersexualität, Kaufsucht und Esssucht. Wir untersuchen die Risikofaktoren und potenziellen Mechanismen für die Entwicklung des DDS, einschließlich Persönlichkeitsmerkmalen, potenziellen genetischen Einflüssen und Parkinson-bedingten kognitiven Defiziten. Impulsive Persönlichkeitsmerkmale sind bei Patienten mit DDS ausgeprägt und wurden bereits mit der Entwicklung von Substanzabhängigkeit in Verbindung gebracht. Kandidatengene, die die Dopamin-D(2)-ähnliche Rezeptorfamilie beeinflussen, werden mit impulsiven Persönlichkeitsmerkmalen sowie mit Drogen- und Nicht-Drogenabhängigkeit in Verbindung gebracht. Eine beeinträchtigte Entscheidungsfähigkeit wird mit Suchtverhalten in Verbindung gebracht, und die Entscheidungsfähigkeit kann durch dopaminerge Medikamente beeinflusst werden. Bei der Parkinson-Krankheit kann eine Störung der reziproken Schleifen zwischen dem Striatum und Strukturen des präfrontalen Kortex infolge eines Dopaminmangels zu DDS führen. Die Rolle der DRT bei DDS wird insbesondere im Hinblick auf Suchtmodelle diskutiert. Dabei wird vermutet, dass zwanghafter Drogenkonsum auf progressive Neuroadaptationen der Dopaminprojektionen in die accumbens-bezogenen Schaltkreise zurückzuführen ist. Hinweise auf Neuroadaptationen und Sensibilisierungen bei DDS umfassen eine verstärkte Levodopa-induzierte ventrale striatale Dopaminfreisetzung. Levodopa gilt nach wie vor als der stärkste Auslöser von DDS bei Parkinson, aber auch subkutanes Apomorphin und orale Dopaminagonisten können dafür verantwortlich sein. Bei der Behandlung von DDS ist weitere Forschung erforderlich, um Risikogruppen zu identifizieren und so eine effektivere Frühintervention zu ermöglichen. Daher ist ein erhöhtes Bewusstsein für das Syndrom bei den behandelnden Ärzten unerlässlich. Es werden Strategien zur Medikamentenreduktion eingesetzt, insbesondere im Hinblick auf die Vermeidung schnell wirkender „Booster“-DRT-Formulierungen. Psychosoziale Behandlungen, einschließlich kognitiver Verhaltenstherapie, haben sich bei der Behandlung von Substanzgebrauchsstörungen und ICDs bei Patienten ohne Parkinson-Krankheit als wirksam erwiesen, es gibt jedoch derzeit keine veröffentlichten Studien zu psychologischen Interventionen bei DDS. Weitere Studien sind auch erforderlich, um Faktoren zu identifizieren, die vorhersagen können, welche Patienten mit DDS oder ICDs von chirurgischen Eingriffen wie der Tiefen Hirnstimulation profitieren.; Abstract. Dopamine dysregulation syndrome (DDS) is a relatively recently described iatrogenic disturbance that may complicate long-term symptomatic therapy of Parkinson's disease. Patients with DDS develop an addictive pattern of dopamine replacement therapy (DRT) use, administering doses in excess of those required to control their motor symptoms. The prevalence of DDS in patients attending specialist Parkinson's disease centres is 3-4%. Amongst the behavioral disturbances associated with DDS are punding, which is a complex stereotyped behavior, and impulse control disorders (ICDs), such as pathological gambling, hypersexuality, compulsive shopping and compulsive eating. We review the risk factors and potential mechanisms for the development of DDS, including personality traits, potential genetic influences and Parkinson's disease-related cognitive deficits. Impulsive personality traits are prominent in patients developing DDS, and have been previously associated with the development of substance dependence. Candidate genes affecting the dopamine 'D(2)-like' receptor family have been associated with impulsive personality traits in addition to drug and non drug addictions. Impaired decision making is implicated in addictive behaviors, and decision-making abilities can be influenced by dopaminergic medications. In Parkinson's disease, disruption of the reciprocal loops between the striatum and structures in the prefrontal cortex following dopamine depletion may predispose to DDS. The role of DRT in DDS is discussed, with particular reference to models of addiction, suggesting that compulsive drug use is due to progressive neuroadaptations in dopamine projections to the accumbens-related circuitry. Evidence for neuroadaptations and sensitization occurring in DDS include enhanced levodopa-induced ventral striatal dopamine release. Levodopa is still considered the most potent trigger for DDS in Parkinson's disease, but subcutaneous apomorphine and oral dopamine agonists may also be responsible. In the management of DDS, further research is needed to identify at-risk groups, thereby facilitating more effective early intervention. Therefore, an increased awareness of the syndrome amongst treating physicians is vital. Medication reduction strategies are employed, particularly with regard to avoiding rapidly acting 'booster' DRT formulations. Psychosocial treatments, including cognitive-behavioral therapy, have been beneficial in treating substance use disorders and ICDs in non-Parkinson's disease patients, but there are currently no published trials of psychological interventions in DDS. Further studies are also required to identify factors that can predict those patients with DDS or ICDs who will derive benefit from surgical interventions such as deep brain stimulation. (PsycINFO Database Record (c) 2017 APA, all rights reserved)
