Willkommen

Die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern ist die zentrale Schnittstelle aller an der Prävention, Suchthilfe und Suchtforschung bei Glücksspielsucht beteiligter Organisationen und Akteure. Beteiligt an ihrer Organisation sind die Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen BAS Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), das IFT Institut für Therapieforschung und der Betreiberverein der Freien Wohlfahrtspflege Landesarbeitsgemeinschaft Bayern für die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern e.V. Die LSG wird vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege finanziert, ist nicht weisungsgebunden und arbeitet fachlich unabhängig.

Aktuelle Beratungszahlen verfügbar

Die Landesstelle Glücksspielsucht hat bayernweit an 22 Suchtberatungsstellen spezialisierte Fachstellen für Personen mit Glücksspielproblemen und deren Angehörige eingerichtet und bietet selbst über die Geschäftsstelle Beratungen an. Beratungen finden in den Fachstellen vor Ort, telefonisch oder als Online-Beratung statt.

Auf unserem aktuellen Plakat stellen wir ausgewählte Daten aus dieser Beratungstätigkeit in den Jahren 2019 und 2020 dar.

Hier das Plakat ansehen.

Komplett überarbeitet: Aus „Zu hoch gepokert?“ wird „Zocken, wetten, daddeln“

In Zusammenarbeit mit den Bundesländern Brandenburg, Thüringen, Hessen und Niedersachen hat die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern die bekannte und stark nachgefragte Broschüre "Zu hoch gepokert?" komplett überarbeitet und unter dem Titel "Zocken, wetten, daddeln" neu aufgelegt.

Die Broschüre bietet Fakten rund um Glücksspiele und Glücksspielsucht. Die Hintergrundinformationen und Übungen eröffnen Möglichkeiten, mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen über ihr Glücksspielverhalten und die damit verbundenen Risiken und Suchtgefahren ins Gespräch zu kommen.

Der Druck wurde bereits in Auftrag gegeben, so dass die Broschüre in Kürze auch über unseren Webshop bestellbar ist.

Die Broschüre können Sie bereits jetzt hier online ansehen. 

Bundesweiter Aktionstag gegen Glücksspielsucht

Am 29.09.2021 findet der bundesweite Aktionstag gegen Glücksspielsucht statt. Auch die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern (LSG) sowie zahlreiche ihrer Fach- und Kompetenznetzwerkstellen nehmen mit verschiedenen Aktionen daran teil. "Wie immer geht es darum, mit den Menschen auf den Straßen in Kontakt zu kommen, Fragen zu beantworten und ganz allgemein das Thema Glücksspielsucht in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken", sagt Konrad Landgraf, Geschäftsführer der LSG und Suchtexperte. 

Weitere Infos entnehmen Sie bitte der offiziellen Pressemitteilung der LSG.

Video-Premiere

Unser neues, eindrucksvolles Werbe-Video für die türkisch-sprachige Hotline für Menschen mit glückspielbezogenen Problemen ist in Zusammenarbeit der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern mit der Landesfachstelle Glücksspielsucht NRW entstanden. Protagonist des Videos ist ein von Glücksspielsucht betroffener, türkischsprachiger Mann, der mit der U-Bahn fährt. Man hört seine Gedanken, die sich darum drehen, dass er glücksspielsüchtig war und wie es zur Sucht kam. Doch der Mann hat sich Hilfe geholt und den Weg aus der Sucht heraus geschafft. Damit macht er anderen Betroffenen Mut, sich ebenfalls Hilfe zu suchen. Am Ende kommt er nach einer langen Fahrt an seinem Ziel an und nimmt sein Kind in die Arme, das schon sehnlich auf den Vater gewartet hat. Wir danken allen Mitwirkenden, vor allem unserem Hauptdarsteller, für die tolle Arbeit.

Hier das Video bei Youtube ansehen.

Mehr dazu

Online-Glücksspiel - wie der Staat bei der Kontrolle versagt

BR24 hat heute einen sehr informativen und spannenden Funkstreifzug gesendet. In seinem Beitrag nimmt BR-Journalist Sebastian Krause die Umsetzung des neuen Glücksspielstaatsvertrages (GlüStV 2021) sehr genau unter die Lupe. Krause spricht mit einem Betroffenen, einer Suchttherapeutin und der Bundesdrogenbeauftragten. Alle drei haben eine ziemliche klare Meinung zu den neuen Regelungen des GlüStV 2021, die unter dem Motto "Mehr Spielerschutz" angepriesen werden. Aber Krause lässt auch die Anbieter zu Wort kommen. Und es verwundert kaum, dass sie eine ganz andere Auffassung davon haben, wie diese Spielerschutzmaßnahmen konkret umzusetzen sind.  

BR24 schreibt: "Glückspiel ist ein heikles Thema in Deutschland. Viele leiden unter Spielsucht. Jahrelang gab es keine einheitlichen Regeln und Gesetze. Bis sich die Bundesländer doch auf einen neuen Glückspielstaatsvertrag einigen konnten, der am 1. Juli in Kraft trat. Und der besagt: Online-Glückspiel wird erlaubt, der Markt wird geöffnet, dafür gibt es aber auch klare und strenge Regeln zum Schutz vor Spielsucht. Gut zwei Monate nach Einführung kommt jetzt große Kritik an der Umsetzung." 

Zum Nachhören des gesamten Beitrags klicken Sie hier.

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