Aktuelle Meldungen LSG

Wie hat sich die Pandemie auf das (terrestrische) Spielverhalten ausgewirkt?

Das Institut für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung hat - gefördet durch die BZgA - untersucht, wie sich das Spielverhalten von Glückspielerinnen und Glücksspielern während der durch die Corona-Pandemie verursachten Lockdowns verändert hat. Denn: Erstmals standen viele Betroffene vor verschlossenen Spielhallen - und dies zum Teil für längere Zeit. Ob die Lockdowns dazu geführt haben, dass die Betroffenen ins Internet abgewandert sind oder das Glücksspielen aufgegeben haben, können Sie hier nachlesen.

Umfrage zum Thema „Glücksspiel im Kinderzimmer“

Die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern macht auf eine Befragung zum Thema „Glücksspiel im Kinderzimmer“ aufmerksam, die das Berliner Präventionsprojekt Glücksspiel der pad gGmbH durchführt.

 

In der Umfrage geht es um Glücksspielelemente in Handy-, Computer- und Videospielen. Die Teilnahme dauert nur sieben Minuten und erfolgt anonym, freiwillig und kann zu jedem Zeitpunkt abgebrochen werden.

 

Die Umfrage läuft bis zum 31.03.2022.

Kreuzbund veröffentlicht Podcast zum Thema Glücksspielsucht

Der Kreuzbund hat seinen ersten Podcast zum Thema Glücksspielsucht auf seiner Website veröffentlicht.

 

Darüber hinaus sind dort inzwischen über 30 kurze Videospots zu sehen. Darin antworten Gruppenmitglieder und Funktionstragende auf unterschiedliche Fragen zu ihrer Sucht, zur Gruppenarbeit, zum Verband und zu ihrem Engagement im Kreuzbund. 
 

Mehr Infos.

Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer zum Thema Glücksspielsucht im Alter gesucht

Das Bundesministerium für Gesundheit fördert eine Forschungsstudie, die sich mit dem Thema "Glücksspielsucht im Alter" beschäftigt. Gesucht werden Frauen und Männer im Alter von 60+ Jahren, die aktuell Probleme im Zusammenhang mit dem Glücksspiel haben.

Haben Sie Interesse, an dieser Studie teilzunehmen? Dann machen Sie mit.

Hier finden Sie weitere Informationen und den entsprechenden Kontakt.

Landesfachstelle Glücksspielsucht MV mit neuem Elternflyer

Die Landesfachstelle Glücksspielsucht MV hat den neuen Elternflyer "Was spielt mein Kind? Eltern aufklären." veröffentlicht. Der Flyer informiert über Gefahren von Spielwetten und In-App-Käufen.

„Mit dem Flyer möchten wir Eltern zeigen, worauf Sie achten sollen und wo Sie weitere Informationen und Hilfe bekommen“, erklärte Birgit Grämke, Leiterin der Landesfachstelle Glücksspielsucht MV. So zeige das Informationsmaterial auf, dass viele zunächst kostenfreie Spiele In-App-Käufe (In-Game) bieten, um den Spielfortschritt zu beschleunigen. Das könne schnell zur Kostenfalle werden, informierte Grämke. Darüber hinaus würde versucht mit den Spielmechanismen, die jungen Spielerinnen und Spieler dauerhaft zu binden.

Offizielle Pressemitteilung

Direkt zum Flyer

Online-Workshop: Kinder in suchtbelasteten Familien - über ein Tabu sprechen

Millionen Kinder wachsen in einer suchtbelasten Familie auf. So leben geschätzt bis zu 150.000 Kinder mit glückspielsüchtigen Eltern zusammen. Unabhängig davon, um welche Sucht es sich handelt, bedeutet die Suchterkrankung für alle Betroffenen eine große Belastung. Anlässlich der bundesweiten Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien, diesjährig vom 13. bis 19. Februar 2022, möchte die Fachstelle für Suchtprävention Berlin im Rahmen einer Online-Veranstaltung am Beispiel Glücksspielsucht auf die Situation von Kindern aus Suchtfamilien schauen.

Mehr dazu

Website der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder

Seit 1. Februar 2022 sind unter www.gluecksspiel-behoerde.de neben den Aufgaben und Zielen der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) die wesentlichen rechtlichen Rahmenbedingungen für das Glücksspiel im Internet sowie alle notwendigen Informationen für regulierungswillige Glücksspielanbieter zusammengefasst. Im News-Bereich berichtet die Behörde laufend über den aktuellen Stand des Aufbaus der Behörde.

Die Website soll in der Aufbauphase bis Ende des Jahres auch dabei helfen, die notwendigen Experten für die operative Arbeit der GGL zu finden. Dafür wurde eine ausführliche Karriereseite erstellt.

Ein weiterer Schwerpunkt sind zudem Informationen zu den behördlichen Aufgaben im Bereich Glücksspielforschung und Prävention.

Diese Seiten werden in Zusammenarbeit mit Vertretern aus der Wissenschaft und Präventionsverbänden in den kommenden Monaten noch weiter auf- und ausgebaut.

www.gluecksspiel-behoerde.de

Wissenschaftlicher Mitarbeiter/wissenschaftliche Mitarbeiterin gesucht

Für den Bereich des pathologischen Glücksspielens im Rahmen der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern sucht die Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen BAS für die Geschäftsstelle in München möglichst ab sofort als wissenschaftlichen Mitarbeiter/wissenschaftliche Mitarbeiterin

  • einen Psychologen/eine Psychologin oder
  • einen Sozialpädagogen/eine Sozialpädagogin (oder vergleichbare Qualifikation)
  • in Teilzeit (20,03 Stunden/Woche) 
  • mit mindestens 2-jähriger Berufserfahrung

Die komplette Stellenanzeige finden Sie hier.

Betroffenenbeirat Bayern Stimme der SpielerInnen zur Glücksspielwerbung

Der Betroffenenbeirat Bayern Stimme der SpielerInnen hat sich heute mit einer Stellungnahme zur Glücksspielwerbung an die Arbeitsgruppe für die Erstellung der Nebenbestimmungen zur Werbung nach dem GlüStV 2021 gewandt. Die Mitglieder des Beirats bitten die Verantwortlichen - passend zur jetzigen Jahreszeit - „mal in sich zu gehen und sich zu besinnen“.

Zur Stellungnahme

 

Öffnungszeiten der LSG über die Feiertage

Die Geschäftsstelle der LSG ist vom 24.12.2021 bis einschließlich 02.01.2022 nicht besetzt.

Wenn Sie während dieser Zeit Hilfe oder Beratung benötigen, können Sie sich (werktags) an das Beratungsteam unserer Online-Beratungsplattform PlayChange wenden. Oder Sie nutzen die kostenlosen Hotlines der BZgA unter 0800 137 27 00 oder der Landeskoordinierungsstelle Glücksspielsucht in Nordrhein-Westfalen unter 0800 077 66 11. Diese sind zum Teil auch an den Feiertagen erreichbar.